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Genehmigung und Vorbereitung Von der Planung bis zum Material


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Alt 11.11.2008, 13:46   #11 (permalink)
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Hi Lasttrip,

ja genau, das bedeutet es.
Wenn Du aber an den Steinen nicht vorbeikommst, solltest Du einen neues Loch bohren und das alte wieder zuschütten.

Solltest Du auf Sand oder Kies stoßen, dann wird darin Grundwasser sein.
Wenn Du Pech hast, ist die Mächtigkeit des Tones jedoch so groß, dass Du eine Tiefbrunnenpumpe brauchst.

Achtung! Tonlöcher haben die Angewohnheit zuzuquellen!!!

Was heißt, das Du mit einem 150er Bohrer eigentlich nur ein 100er Brunnenrohr versenken kannst, es sei denn Du bist sehr schnell. aber 100mm Durchmesser sollten bei deinen Anforderungen auch reichen.
Aber da gibt es noch ein Problem, d.h. ich weiß nicht wirklich, ob es eins ist: wenn Du das Filterrohr durch die Tonschicht führst, werden sich teilweise, wenn nicht gar alle Filterschlitze mit Ton zusetzen. Der Effekt ist, dass kaum Wasser nachfließen kann.
Gut, man könnte mit einer spezielen Druckdüse und einem Kärcher die Filter wieder freimachen, aber so ein Ding (eigenlich zum Rohr reinigen gedacht) kostet auch schon wieder Geld...
Eine Lösung wäre ein 125er KG-Rohr als Bohrrohr zu nehmen, das geht aber nur, wenn die Tonschicht nicht mächtiger als 5m ist. Dann könntest Du es ins Loch einführen und Dein 100er Brunnrohr durchjagen, ohne das alles vollgesabbelt wird!

Wichtig finde ich auch, den Badewanneneffekt zu verhindern und im Anschluß das Rohr mit Tonpellets ordentlich abzuschließen.

Hoffe, dass Dir das irgendwie weiterhilft.

Gruß Michael
Michel ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.11.2008, 13:49   #12 (permalink)
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Ach übrigens: Ich bin 15m Tiefe an einem Stein in einer 2. Tonschicht gescheitert. Das ist sehr frustrierend gewesen... Hoffe dass es Dir besser ergeht!!! Gruß
Michel ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 11.11.2008, 15:06   #13 (permalink)
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danke michel!
momentan stört mich vor allem das wasser in dem ich arbeiten muß. ich kann ja auch keine "fallbomben" einsetzen um die steine zu zertrümmern, da ich kaum glaube, dass die unten noch wirkung haben wenn eine 1,30m wassersäule sie bremst. vom spritzen mal abgesehen.
ich versuche nun erstmal die steine rauszufummeln, das sollte ja bei 2,50m noch einfacher gehen.
wär schön, wenn ich weiterhin dumme anfängerfragen stellen darf.
danke! last
lasttrip9 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2008, 16:07   #14 (permalink)
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Na klar, bin auch noch Anfänger, habe wie gesagt auch erst einen Brunnen gebohrt und den auch noch erfolglos. Aber ich habe mich durch die Materie gelesen und konnte durch meine vielseitigen praktischen "Anwendungen" in meinem Fall vieles nachvollziehen.

Wenn ich Dir den Tipp geben darf: wenn Du die Steine nicht mit dem Bohrer (ggf. mal Verlängerungen am T-Stück verwenden) nicht gleich rausbekommst, dann lass es sein. Du kannst sie nicht rausfummeln, wenn selbst der Bohrer es nicht schafft! Wenn Du sie lockern kannst ist nämlich auch erstmal die Frage, ob Du sie überhaupt hochbekommst.
Lieber gleich ein neues loch bohren, als sich immer weiter zu ärgern und letztlich doch zu scheitern, so, wie ich!
Kann auch sein, dass Du 4 x bohren musst, bis es klappt...

Gruß michael
Michel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2008, 18:57   #15 (permalink)
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ha, ich hab sie scheinbar tatsächlich rausbekommen.
UND: es waren echte babysteinchen!
aber leider sind babysteinchen in ton fast wie mauerwerk!
nun scheint es sich wieder bohren zu lassen, allerdings bekomme ich den bohrer fast nicht mehr rausgehoben. ich krieg ihn ca. 0,5m angehoben aber dann wird es sehr sehr schwer. ich denke mal, dass das daran liegt, dass der ton auf den wendeln sich richtig festsaugt und abdichtet, so daß ich die 1,30m wasser praktisch mit abheben muß. bin beim letzten hub fast gestorben. ich hab dann aufgehört weil ich einfach nicht mehr konnte. ich hoffe ich komm noch ein bissi tiefer.
lasttrip9 ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 11.11.2008, 22:21   #16 (permalink)
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Hi,

Babysteinchen? Dann hast Du ja Glück gehabt.
Ja Ton ist eklig zu bohren.
Ziehst Du den Bohrer mit der Hand? Dann nur wenige Umdrehungen machen und gleich wieder ziehen, am besten Hilfe dazu holen, denn wenn der Bohrer längere Zeit unten bleibt, dann quillt das Loch zu und Du bekommst ihn womöglich gar nicht mehr gehoben. Sei vorsichtig!!!

Du musst solange bohren bis Du auf Kies stößt. Viel Spass noch!!!

Wo bohrst Du?

Gruß Michael
Michel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2008, 22:46   #17 (permalink)
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ja ich zieh ihn mit der hand. hab leider nur die hände.

was meinst du, wo ich bohre? die region?
lasttrip9 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2008, 23:54   #18 (permalink)
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Hallo
Schau mal ob dein Bohrer an der Spitze ein Loch hat wenn nicht bohre mal ein Belüftungsloch rein (ca.6mm) beim rausziehen saugst Du ohne die Belüftung ein Vakuum.
Gruß Rammbrunnen
Rammbrunnen ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 12.11.2008, 08:33   #19 (permalink)
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warum komm ich nicht selbst auf sowas??? :shock:

danke!! da kann dann auch gleich das wasser rauslaufen, was ich immer im gestänge mit rausziehe.
lasttrip9 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2008, 09:34   #20 (permalink)
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Ja, dass ist eine gute Idee...
Meine Frage dazu: das Locj wird ja dann auch mit Ton zugeschmiert oder machts dann tatsächlich durch das Vakuum "blööp" und die Luft kann einfließen? Wahrscheinlich ist es so. Mein elektrischer Seilhebezug hat hat auch immer so nach einem Meter ziemlich geächzt! Jetzt weiß ich auch warum! Danke Rammbrunnen, Du bist echt vom Fach! ;-)

Gruß Michel
Michel ist offline   Mit Zitat antworten
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