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| Genehmigung und Vorbereitung Von der Planung bis zum Material |
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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 14.10.2008
Beiträge: 48
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Hallo und erstmal ein großes kompliment für dieses tolle forum!
ich hab schon ne menge gelesen und ne menge gelernt. allerdings ist lesen das eine und sich an seinen ersten brunnen zu wagen das andere. ich weiß überhaupt nicht was ich machen soll und schildere mal die umstände. ich hab einen kleinen garten in einer kleingartenanlage, die allerdings kein verein ist und es keinen interessiert, ob man gemüse anbaut oder obst oder sonstwas. es gibt auch keine arbeitsstunden usw. ist alles easy da. es gibt weder strom noch wasser auf der anlage. es gibt allerdings einige brunnen (aus brunnenringen) mit handschwengelpumpen dran. ich spiele nun mit dem gedanken, mir meinen eigenen brunnen zu schaffen, da mir da wasser schleppen im sommer auf den keks geht. der nächste brunnen ist ca. 50m von mir entfernt. ich hab nach einiger zeit angefangen, mir eine lösung zu basteln, die wie folgt aussah: kabeltrommel, generator (600w), einfache gartenpumpe, saugschlauchset für 10€, und 50m schlauch. ich habe also einfach den brunnendeckel leicht zur seite geschoben, saugschlauch drin versenkt und und mir mein wasser elektrisch in den garten gepumpt. aber auch das nervt mich langsam, dieser ganze aufbau für einige hundert liter wasser zu holen. ausserdem gab es natürlich auch gleich wieder welche, denen das nicht passt (vermutlich neid, weil sie selbst kannenweise das wasser schleppen...) weil diese brunnen wohl leicht trockenfallen würden. lange rede kurzer sinn, ich möchte selber was machen. nun frage ich mich, welche variante brunnen ich anstreben sollte. die untere wasserbehörde hat nix dagegen. die vorhandenen brunnen sind von erdoberfläche bis anfang des wasserspiegels ca. 1,5 m tief (seh ich ja, wenn ich den schlauch reinstecke) die wassertiefe dürfte unter 1m liegen. ich geh mal davon aus, dass es sich nicht um grundwasser handelt, sondern um oberflächenwasser(?) das ist mir auch eigentlich ziemlich egal. in ca. nochmal 40m entfernung fließt ein kleiner bach vorbei, der ca. 2m tiefer als mein grundstück liegt. der boden ist so tief, wie ein normaler kleingärtner so buddelt, eher lehmig. steine hab ich praktisch keine in der erde. was meint ihr fachleute, wie ich an mein eigenes gießwasser komme? es sollte natürlich möglichst preiswert sein und in eigenleistung ohne hilfe (bin ganz allein) hinzubekommen sein. kann ich u.U. die vorhandene gartenpumpe weiter nutzen? soll ich lieber schlagen, bohren oder schachtbrunnen mit ringen? wäre dankbar für einige tips. vielen dank lasttrip9 |
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| Brunnenbohrer | Kiespumpen | Brunnenfilter | Brunnenköpfe | Druckkessel | Schlauch | Druckschalter | Pumpen |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2007
Beiträge: 112
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Hallo Lasttrip,
wenn das Wasser so nah an der Oberfläche ist, könntest Du Dir ja einen Schachtbrunnen machen. Damit kenne ich mich aber leider nicht so aus. Ansonsten: Bohrer leihen, bis zur Sandschicht bohren, Filterrrohr einstellen und es abplunschen. Die Info, die Dir fehlt, ist die, wie tief diese wasserführende Schicht, es sei Oberflächenwasser oder auch nicht, ist. Gruß Michael P.S: bitte keine Werbung |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2007
Beiträge: 112
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Hallo Lasttrip,
es gibt noch mehr Faktoren: was saugt Deine zukünftige Saugpumpe? Oder nimmst Du eine Tiefbrunnenpumpe? Schließt Du auch Regner an? Zusammengefasst: wieviel m3/h möchtest Du ohne Probleme aus Deinem Brunnen zapfen können? Dementsprechend musst Du Dir nämlich überlegen, wieviel Filtermeter Du versenkst und dann erst kann man die Zieltiefe klären. Willst Du einen sandfreien Brunnen, benötigst Du ein ziemlich großes Bohrrohr, damit Du um deinen Filter /blaues Brunnenrohr) noch Filterkies schütten kannst. Beispiele: Bohrrohr innen (DN200) = 200mm / Filterrohr außen (DN100): 113mm / besser (DN80): 88mm / Kiesschichtdicke rechnerisch: 44mm / 61mm. Bohrrohr innen (DN250) = 250mm / Filterrohr außen (DN125): 140mm / Kiesschichtdicke rechnerisch: 45mm. Ersteres Beispiel ist für Dich dann wahrscheinlich das Sinnvollste, wenn Du es so machen möchtest Wenn Du Dir nicht soviel Arbeit machen möchtest, geht auch ein Brunnenrohr mit 0,3mm-Schlitzen ohne Filterkies. Ein Bohrrohr ist nie verkehrt, falls Du auch eine feste Schicht triffst, die Du erstmal durchbohren müsstest! Warte auf Deine Antworten... Gruß Michel |
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#5 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 14.10.2008
Beiträge: 48
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...aber antworten mit so wenig ahnung wie ich habe, gestaltet sich schwierig.
die vorhandene Gartenpumpe (ob es auch die zukünftige sein wird, hängt davon ab, wie ich das noch entscheide...) saugt: Druck 4.2 bar Fördermenge in l/min: 47 l Leistung 560 Watt Regner kommen nicht ran, da ich wie gesagt keinen strom da hab, also mit dem regner auch der generator laufen müßte und ich hab auch nix zum beregnen. die menge die ich zapfen möchte kann ich nicht in m3/h angeben, da ich vielleicht 1 m3 pro 5 tage brauche. es handelt sich also im vergleich zu den meisten anderen hier um minimengen. ich hatte eigentlich gehofft, ohne bohrrohr auszukommen, da ich es wohl nicht gezogen bekomme, nach allem was ich hier so gelesen habe. ich denke mal, dass ich die schachtringvariante vergessen kann. denn ich hab mal so ein bissi über schachtringe gelesen, ich glaube kaum, dass ich die alleine oder zu zweit bewegen könnte. wäre es denn sinnvoll, den grundwasserstand auf biegen und brechen versuchen rauszubekommen, um eine leichtere entscheidung in sachen ausführung treffen zu können? |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 14.10.2008
Beiträge: 48
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Hallo,
nachdem ich leider erstmal krank war hab ich gestern mal "geschaut" wie es da unten aussieht. ich habe mir einen 150-mm Bohrer besorgt und einfach losgebohrt. ich habe ca. 35 min. gebraucht um ca. 150 - 160cm tief zu bohren. bei dieser bohrtiefe habe ich bereits einen wasserstand von 30 - 40 cm im Bohrloch. die ersten 50 cm waren mutterboden der dann zunehmend lehmiger wurde. dann ging das ganze in ton über. ich denke jedenfalls dass es sich um ton handelt. es sieht grau aus und fühlt sich wie knete an. ich habe keinen einzigen stein rausgeholt. was wäre denn als nächstes zu tun? ich denke ich bohre mal noch etwas tiefer und versuche dann mal das wasser abzupumpen, um zu sehen, wie schnell es sich wieder füllt, oder? freue mich über jeden tip. vielen dank last |
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#8 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 14.10.2008
Beiträge: 48
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Hallo!
Ich freue mich sehr über deine Antwort, rammbrunnen! ich habe gestern tatsächlich noch etwas gebohrt und komm nicht weiter, da da unten ein oder zwei steine liegen, die ich spüre aber nicht rausbekomme (jedenfalls nicht mit dem bohrer). ich schätze aber, dass das nicht gemeint ist wenn du sagst, "keine weitere tiefe". ich denke du meinst, dass ich nicht weiter komme, weil es kiesig oder sandig wird oder? ich bin jetzt bei ca. 2,30 tiefe und davon stehen 1,30 wasser drin, was natürlich das arbeiten nicht unbedingt erleichtert. ich habe gestern die graue brühe mal etwas abgepumpt, was aber insofern nix bringt, dass ich eh nicht alles raus bekomme und das wasser recht schnell nachläuft. ich hab das ganze auch bei wasser.de gepostet und mir wurde gesagt, dass ich falls ich die tonschicht durchstoße, eine verbindung zw. oberflächenwasser und grundwasser schaffe, mit der ich mir jede menge ärger einhandeln könnte. ist das nun ein grund zur panik? freue mich über eure antworten- denn bin sehr verunsichert LG last |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 837
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Hallo
Las Dir keine Angst machen diese Art von Kurzschlüssen der einzelnen Schichten liegt in Tiefen die Du nicht erreichen wirst. Wasser.de ist ein gutes Forum nur leider nicht für den Brunnenbau,ich habe schon Herzlich gelacht über manchen Artikel (Antworten). Beim bohren wirst Du bei Kies (Sand) keine weitere tiefe erreichen . Gruß Rammbrunnen |
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