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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.03.2009
Ort: Essen
Beiträge: 6
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Erst einmal meine Hochachtung vor diesen Leuten die mit so viel Eifer und Ausdauer ihren Traum vom eigenen Brunnen verwirklichen.
Nun zu meinem Anliegen:da ich nicht aus Berlin komme (NRW),und meine Freundin in Berlin ein Grundstück erworben hat,überlegen wir seit geraumer Zeit selbst einen Bohrbrunnen zu erschliessen. Wir sind uns nicht sicher welches Bohrverfahren für uns das Richtige ist,da die Aussagen über den Grundwasserspiegel sehr unterschiedlich sind(von 6m bis 20 m Bohrtiefe ist die Rede).Hat jemand schon einmal in Berlin - Blankenfelde gebohrt und kann mir sagen welche Bodenstruktur mich dort erwartet,und wie tief ich bohren müsste und mit welcher Gerätschaft??? Auf eine aussagefähige Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Gruss :Brunnen Voller |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 961
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Hallo Voller
Ich habe schon zwei Brunnen bei Kollegen in Blankenfelde gebohrt bei einem war der Wasseranfang bei 4,5 Metern und beim anderen 5 Meter die Grundstücke lagen beide in der Nähe der Bahngleise. Der Boden war überwiegen Sand (Wasser ohne Ende) in Mahlow sieht es da schon anders aus da sind es wirklich 20 Meter und mehr bei einer ungünstigen Lage. An deiner Stelle würde ich erstmal eine Probebohrung machen um festzustellen welche Art von Brunnen Du benötigst. Gruß Rammbrunnen |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.03.2009
Ort: Essen
Beiträge: 6
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Erst einmal einen rechtherzlichen Dank an dich Rammbrunnen für die schnelle Antwort. Hatte eigentlich mit mehreren Tagen Wartezeit gerechnet bis meine Anfrage erhört wird. Alle Achtung schneller Service.
Das schon bei 4,5 Meter das erste Wasser stehen kann hätte ich nicht erwartet. Das stimmt mich erfreulich,und bestärkt mich einen Brunnen anzulegen. Nach Aussage meines Nachbarn, der einen Fäkalientank in den Boden gesetzt hat weiss ich (!?),dass der erste Meter des Bodens Sand ist, der mit der Schüppe beiseite geräumt werden kann. Danach würde der Boden sehr schwer zu lösen sein, Farbton gelb bis braun. Beim Einstechen des Spatens löste sich nur eine dünne Erdplatte. Wegschaufeln erneut den Spaten einstechen, so ging es bis 2,70 Meter. Das reichte für den Tank. Meine Frage:gehört diese Bodenschicht auch noch zur Sandschicht,und lässt sich daraus ersehen welche Gerätschaft man zum Bohren braucht? Ein anderer Nachbar hat sich mit dem Plunschverfahren einen Brunnen erstellt. Von diesem erfuhr ich ,dass er sich einen 10 Kg schweren Meissel gebaut hat,um den Untergrund zu lösen bevor er mit der Plunsche weitermachen konnte.So ging es bis 6 Meter Tiefe bevor er aufgab weil es ihm zu anstrengend war. Mit seinem Ergebnis war er nicht zufrieden,aber zum giessen reicht es war seine Aussage. Meine Frage :ist Sandboden in 6 Meter Tiefe zu erwarten, oder wie nennt man diese Bodenschicht? Kann man daraus schon schliessen welches Bohrverfahren man anwenden kann? Ah, und da wäre noch das Wasser ist eisenhaltig und hat eine leichte Braunfärbung.Der Nachbar meint weil er es selten benutzt. Kann das sein So das sind meine Informationen bis zum heutigen Tag,ich hoffe ich kann mehr in Erfahrung bringen. Würde mich freuen wenn diese Informationen erst einmal ausreichen. Es verbleibt mit freundlichem Gruss :Brunnen Voller |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 961
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Hallo
Die Bodenverhältnisse können natürlich abweichen, harten Untergrund merkt man mit dem Spaten eher als mit einem Bohrer. Es ist wirklich besser es selbst zu probieren. Zum Bohrverfahren würde ich Dir einen Normalen Schneckenbohrer empfehlen. Das Wasser in und um Berlin ist Eisenhaltig mal mehr mal weniger. Gruß Rammbrunnen |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.03.2009
Ort: Essen
Beiträge: 6
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Hallo Rammbrunen:
erst einmal vielen Dank für deine Informationen. Habe in Essen durch einige Leute mal rummtelefonieren lassen, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.Am Ende hatte ich einen ehemaligen Brunnenbauer an der Strippe der mir zwar über die Bodenstruktur auch nichts sagen konnte da er nur in NRW tätig war.Aber er sagte mir ,dass man bei meinen Angaben des Bodens auch eine Bohrspülung benutzen könnte.zum Abschluss unseres Gespräches bot er mir eine Bohrausrüstung an mit sämtlichem Zubehör ,sodass ich nichts weiter bei kaufen müsste. da er über 70 ist und selbst nicht mehr bohren kann. Wir verblieben so ,das ich Ende März wieder in Essen bin und mir die Ausrüstung anschauen werde,und ob wir uns über den Preis einig werden. Fazit: werde mich in Geduld fassen und bis Ende des Monats ausharren,mit der Hoffnug ,dass das Preisleistungsverhältnis stimmt. Vielleicht bekomme ich bis dahin weitere Informationen über die Bodenbeschaffenheit. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 961
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Hallo Voller
Hast Du schon mal eine Spülbohrung gemacht ? oder zugeschaut, dazu benötigt man viel Fachwissen zb Spülung ansetzen usw. solche Geräte werden massenweise bei einem Auktionshaus angeboten diese Geräte sind teilweise Lebensgefährlich und unbrauchbar (Kraftstrommotor und die Gestelle unterdimensioniert) auch Kiespumpen die nach oben hin geschlossen sind werden in der letzten Zeit da angeboten(ohne Funktion) Gruß Rammbrunnen |
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#7 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.03.2009
Ort: Essen
Beiträge: 6
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Hallo Rammbrunnen :
Allso Erfahrung habe ich keine im Brunnenbau,was ich aber ändern möchte. Dein Hinweis auf Bohrerfahrung ist berechtigt,werde mich allso nicht Hals über Kopf ins Geschehen werfen sondern mit bedacht Werde mich vorher theoretisch hier im Forum schlau machen soweit es geht Von Bohrgeräten aus dem Auktionshaus halte ich eher weniger,scheinen nicht wirklich ausgereift zu sein diese Geräte.Wie gesagt ich bin Laie.Das Bohrgerät das ich erwerben möchte ist von enem Brunnenbohrer der mit der Matherie seit 30 Jahren vertraut ist .Da vermute ich mal das es schon relativ sicher ist.Habe mich 3 Stunden mit diesem Manne unterhalten und viel über das Gerät erfahren.Es ist auch sehr viel Zubehör dabei :Bohrgestänge 50 mmm Durchmesser für eine Tiefe bis 37m,wobei 10 Meter ganz neu sind .Mehrere Pumpen ,30 Meter Hochdruckschlauch bis 30 bar,kleine Wagenheber 1 t,Elektowinde,Handwinde,10 Bohrkronen er sagte keine kleinen.Er hatte noch viel mehr aufgezählt .Allso alleine schon vom Material konnte man heraushören das er kein Kleinkrämer ist. Aber wie gesagt am Ende des Monats weiss ich mehr denn eine Preis- vorstellung hatte er noch nicht. Abwarten Tee trinken.Da ich ihm sagte das ich noch keine Erfahrung im Brunnenbau habe sagte er mir er htte vorher auch keine Erfahrung und man müsste bei Schwierigkeiten nicht den Kopf in den Sand stecken sondern weiter machen und er würde mir dann telefonischen Rat geben.Da wir in Essen auch einen Garten haben hat er sich angeboten ,wenn ich will ,dass er bei der ersten Bohrung dabei ist.Somit bekomme ich den ersten Grundkurs übers Bohren auch wenn ich nicht seine Ausrüstung nehme.Mein Erstaunen war gross, es gibt noch leute die ihr Wissen weitergeben.Somit könnte ich meineGartenbewässerung ohne Hauswasseranschluss nutzen.Sind auch 80 m2 im Jahr. So Rammbrunnen das sind meine neusten Erkenntnisse, wenn sich etwas neues ergibt werde ich mich wieder melden. Es verbleibt mit freundlichen Gruss :Brunnen Voller |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 961
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Hallo
Das mit der Vorführung ist gut, aber auf den Preis bin ich gespannt. Das Brunnenbauer Ihre Erfahrungen weitergeben ist selten, die Brunnenbau-Bibel (Der Praktische Brunnenbauer) finde ich vollkommen veraltet und unbrauchbar. Gruß Rammbrunnen |
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#9 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.03.2009
Ort: Essen
Beiträge: 6
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Sorry Leute war in den letzten Wochen sehr eingespannt, somit kann ich erst heute mit meinem Bericht fortfahren.
Bevor wir nach Essen fuhren hatten wir uns endschieden einen gebrauchten Kleintransporter zu kaufen um das Bohrgerät nach Berlin zu schaffen.Da wir 2 PKWs hatten und einer nur benutzt wurde,verkauften wir diesen und erwarben den Transporter für einen geringen Aufpreis. Wir nach Essen zum Verkaufsgespräch, dass sehr gut ausfiel,und wir uns sehr schnell einig wurden.Da ich schon geraume Zeit bei ebay nach Geräten schaute ,und wusste was an Geräten angeboten wurde überlegte ich nicht lange und erwarb das Gerät mit allem Zubehör.Preis ok Ware sehr gut gepflegt. Mussten uns dafür den halben Tag Bohrgeschichten anhören, was sehr aufschlussreich war.Wir einigten uns auf das Wochenende um mit der Bohrung zu beginnen. Packten alles in den Transporter und verabschiedeten uns. Die Endscheidung einen Transporter zu kaufen war genau richtig. Ansonsten hätten wir einen 3 m langen Hänger gebraucht. Um mir einen Überblick zu verschaffen, lud ich einen Tag später alles aus und sortierte die Gerätschaft mit Zubehör. War alles noch ein wenig verwirrend wo was hingehörte, aber wie es nun mal so ist wurde nach der Bohrstelle gesucht und das Gerät aufgebaut . Ging alles relativ schnell.Sofort wurden KG-Rohre und PE-Rohre besorgt. Da ich noch nicht wusste wie gross das Bohrloch werden sollte, kaufte ich 10 Stck. von 125mm a 2 Meter Länge und 10Stck von 100mm a2 Meter Länge.1Rolle PE-Rohr 25Meter mit 1 Zoll Durchmesser. Brunnenbohrer angerufen und erklärt wie weit wir sind seine Anweisung Loch ausheben für Spülgut. 1 mal 1Meter und 0,8Meter tief. Tauchpumpe reinhängen und das Spülwasser entsorgen. Das Spülgut bleibt im ausgehobenen Loch.Schlauch verlegt bis zum Abfluss auf dem Grundstück. 200er KG_Rohr 1 Meter mit 100er Abzweigung als Überlauf zur Grube mit einem 2 Meter Stck. verbinden.Somit bleibt die Bohrstelle fast trocken. Wasserschlauch bis in den Keller legen und an der Hauptleitung anschliessen.Kein Problem hab meine eigene Leitung und muss sie nicht mit anderen teilen.Wahlweise 220V Wechselstrom oder 380V Drehstrom,ok wir nehmen Drehstrom Anschlussteil liegt dem Zubehör bei sowie 70 Meter Kabel.Im Keller den Anschluss hergestellt,soll der Motor besser und schonender arbeiten.Dem Zubehör lagen 2 Schaltkästen bei einen für jede Stromart.Stecker mit Getriebemotor verbunden und laufen lassen.Prima klappt, nur ein wenig langsam nach meiner Meinung. 20 Meter Bohrgestänge rangeschafft und die Verbindungsseiten mit Speiseöl eingerieben damit die Sicherungsnippel besser einrasten, desweiteren die Sicherungskrampen bereitgelegt.Diese werden eingeschlagen wenn die Bohrgestänge ineinander gesteckt sind,damit Teile des Gestänges nicht verloren gehen.Zwischenzeitlich war der Brunnenbohrer auch da ,inspizierte alles gab weitere Anweisungen und verschwand wieder.Er fand es gut, dass ich mir eigene Gedanken gemacht habe und das alles richtig war.Nun wurden von allen KG-Rohren die aüsseren Ringe abgesägt, mit einer japanischen Feinsäge ein Kinderspiel.Durch meine umliegenden Nachbarn habe ich in Erfahrung gebracht das sie einen Brunnen von 11 Meter Tiefe haben, und mit KG-Rohr verrohrt haben.Waren erstaunt das ich es selbst machen wollte ,da bei ihnen ein Brunnenbohrer mit einem Kettenfahrzeug tätig war.Seltsam das ich von der Bohrerei bei den Nachbarn nichts mitbekam. Ich war bestimmt wieder in Berlin. Samstag: Anruf vom Brunnenbohrer ich sollte mit einer 40 er Probebohrung anfangen bis 3 Meter Tiefe, wenn keine Hindernisse da sind die Bohrkrone wechseln 185 mm Durchmesser.Dann bohren bis in die harte Ton- oder Mergelschicht.Meine Frage an den Brunnenbohrer: wie ich alleine?Er lachte nur und sagte ich habe schon gesehen wie du dieSache anpackst , du machst das schon ich komme später vorbei. Falls doch etwas ungewöhnliches sein sollte Arbeit einstellen und mich anrufen.ich war ein wenig verdutzt,aber na ja warum nicht.Nochmal alles durch den Kopf gehen lassen und Maschine einschalten, der Erste Meter fertig.Vielleicht 2 Minuten .Probebohrung ok und Bohrkrone gewechselt.Nach 10 Meter merkte ich das die Maschine auf harten Untergrund kam ,auch zu erkennen am grün-grauem Spülgut,aber die Maschine lief gleichmassig weiter nur sie ging nicht tiefer.Da die Maschine oberhalb 2 Stahltritte für dieFüsse hatte stieg ich drauf und die Maschine senkte sich langsam ohne Mühe. Das ging bis 12 Meter und ich merkte immer wieder wie die Maschine die einzelnen Wasserschichten durchbohrte und dabei immer kurz absackte. Allso das Bohrgestänge raus und verrohren.Mittels Handwinde wurde das Bohrgestänge raufgezogen.Obwohl im Zubehör auch eine elektrische Winde ist sollte ich fürs erste Mal die Handwinde nehmen,da diese bei einem Wandeinbruch mehr zieht als eine elektrische und man das Bohrgestänge noch heraus bekommt.Hab mich für das 125er KG-Rohr endschieden und 12 Meter an den Muffen mit Blechschrauben verbunden. Alles aufgerichtet und auf das Schuppendach gestiegen,ich die Rohre angehoben und meine Freundin sollte einführen ins Bohrloch.Aber bevor es soweit war gab es einen lauten Knall und die mittlere Muffe war gerissen und ich flog vom Dach .na ok nix passiert.Die Rohre in die Ecke gefeuert und 2 Meter von den 100er Rohr ins Loch eingeführt und mit einem Seil gesichert.dass nächste eingesteckt und mit Schrauben verbunden und immer so weiter -geht auch-.So jetzt 80er Bohrkrone genommen und das Gestänge wieder meterweise abgelassen.Ah der Brunnenbohrer ist da.Er schaut auf die Wiese sah die kaputte Muffe und grinst ,na gabs Probleme war seine Frage.Ich sagte nö nur eine Muffe kaputt.Seine Antwort grinsend .kann passieren ,wenns mehr nicht ist.Kurze Erläuterung über den Stand der Dinge und die Anweisung wenn ich wollte könnte ich jetzt 18 bis 20 Meter tief gehen je nach dem wie oft die Wasserschichten durchbohrt werden. Soweit ist alles richtig und ich sollte mich melden wenn die Bohrung fertig ist.Voller Tatendrang ich an den nächsten Meter und noch einen und noch einen und dann: hilfe hilfe was ist denn hier los wo kommt der ganze Dreck her und das viele Wasser???Maschine stop-Ahhh meine Lieblingsnachbarin! Hab mich schon gewundert warum kein Spülgut mehr nach oben kam.Geh hinter den Schuppen und sehe eine grau-grüne Wiese unter Wasser.Meine Frage wo kommt das Zeug her ,kam die Antwort aus dem Rohr im Boden.Aber da waren wir schon ein Paar Jahre nicht mehr dran.Ah dachte ich noch einer gebohrt. Meine Frage wie tief ist das Loch -Antwort 28 Meter.Kurze Überlegung:wenn wir auf 15 Meter die gleiche Wasserader haben,werden wir sie auch in 28 Meter haben.Allso müsste ich sein Rohr verschliessen mit einem Deckel und mein Bohrloch auf 28 Meter verrohren und noch einmal ca.6 Meter tiefer.Endschluss 15 Meter reichen. Brunnenbohrer angerufen ,sowas kommt vor wenn Brunnen dicht aneinander liegen(ca 10 Meter bei mir).Mit meiner Überlegung liege ich richtig, nun müsste ich endscheiden was ich mache.Da der Nachbar seinen Brunnen nie benutzt hat, war ihm nicht sauber genug das Wasser, dann müsste ich seinen Brunnen in meinem sauberpumpen.Ist ein Versuch wert.Die Bohrgestänge wurden gezogen, der Bohrturm wurde abgebaut und die Baustelle geraümt.Nun wurde die Rolle PE-Rohr auf Rolle ein halb Zoll aus dem Zubehör geholt und ein Meterstück Rohr angeschraubt.An der anderen Seite war ein Schlauchanchluss.Die Rohrseite wurde ins Bohrloch abgelassen und unter Wasserdruck kam das Bohrgut nach oben .Nach einiger Zeit wurde ein Saugschlauch bis auf den Grund abgelassen (Zubehör)und an eine Pumpe(Zubehör) angeschlossen und gleichzeitig abgepumpt.Wollte doch mal testen wieviel Grundwasser ich hatte und zog nach einer Stunde die Spüllanze wieder raus.Nun wurde gepumpt -stundenlang-.Alles in allem hat das Bohren mit Stützrohr einsetzen höchstens 4 Std. gedauert was mich sehr überraschte ,weil ich mit 2 Tagen gerechnet hatte. Die Pumpe lief 4 Tage durch ohne Unterbrechung bis auf 8 Std. in der Nacht .Ergebnis :das Wasser wird nicht klarer ein Ton-Mergelanteil von ca.3-4Prozent.Täglich wurden Wasserproben genommen nach ca. 1 Std. wurde das Wasser trübe und wenn es noch länger stand ganz klar.Aussage des Brunnenbauers pumpen-pumpen-pumpen Wasser haste genug. Da unsere Zeit in Essen auf 3 Wochen begrenzt war musste ich das Pumpen einstellen, werde aber weiter pumpen wenn ich wieder in Essen bin, wird noch ein Paar Wochen dauern.Fazit:bin mit dem Brunnenbohrgerät sehr zufrieden auch mit allen anderen Teilen die dabei waren.Haben die Bohrausrüstung gut in den Transporter verstaut und noch einen Zwischenboden in Radkastenhöhe eingebaut ,somit kann ich die Ladefläche weiterhin nutzen.In ca.6-8 Wochen starte ich mein nächstes Bohrprojekt hier in Berlin, mal schauen was mich hier erwartet. Bis dahin wünsche ich allen Brunnenbohrern ein gutes Gelingen. Gruss Brunnen Voller PS:Suche weiterhin Informationen über die Bodenbeschaffenheit im besagten Raum, über Meldungen wäre ich sehr dankbar. |
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