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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.03.2009
Beiträge: 7
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Liebe Forumsteilnehmer,
ich erhoffe mir von Euch ein paar Einschätzungen oder Tips zu meinem Vorhaben. Das Endziel ist der Bau zweier Brunnen zum Betrieb einer Grundwasser-Wärmepumpe. Die Rahmenbedingungen derzeit: in Sanierung befindlicher Altbau 130 m². Fußbodenheizung mit Trockenstrich im Entstehen, Wärmedämmung Dach, Wand und Boden geplant. Im angebauten Wintergarten befindet sich ein alter Schachtbrunnen. Tiefe etwa 2 Meter, unten stehen permanent (beobachte ich aber erst vier Wochen) etwa 30 cm Wasser. Auch wenn ich es mittels eines Eimers leer mache, steht das Wasser nach 2 Stunden wieder auf dem gleichen Niveau. Ein altes Pumpenrohr (?) (ohne Filter o.ä), welches noch etwa einen halben Meter in den Grund ging, habe ich grad herausgezogen. (Ist das eher versickertes Regen- oder Grundwasser?) Über Grundwassermenge, Tiefe und Qualität habe ich keine verlässlichen Informationen. Aus den im Internet zugänglichen Karten entnehem ich einen Grundwasserstand von ca. 50 Meter, Geländehöhe ca 52 Meter (also doch Grundwasser im Schachtbrunnen?) Porengrundwasser, gute Entnahmemöglichkeit. Bodenbeschaffenheit bis 8m Tiefe: Mittelsande, z.T. kiesig Meine Idee ist nun, in dem Schachtbrunnen eine (test-)Brunnenbohrung per Hand durchzuführen. Direkt über dem Brunnen ist ein 10x15cm-Sparren des Wintergartens, dort könnte ich die Umlenkrolle anbringen und hätte dann etwa 4 m lichte Höhe bis zum derzeitigen Wasserspiegel. Eine Trockenbohrung ist wohl wegen des stehenden Wassers schwierig. Ist es sinnvoll und möglich, stattdessen gleich zu Plunschen? Wenn ich dort nun schon eine Bohrung erstelle, wollte ich diese gleich 'vernünftig' beginnen, eventuell kann dies ja eine der beiden Brunnen für den Produktivbetrieb werden. Wegen der benötigten Fördermengen kommt wohl nur ein Brunnenrohr ab DN115 in Frage. Oder besser gleich 125 oder 150? Ist es bei Tiefen von 8, 10oder gar 12 Meter noch realistisch, ein KG-Rohr einzuplunschen und es beim Einbringen des Filterkieses zu ziehen? Kann und sollte ich stattdessen ohne Filterkies oder mit Kiesbelagfilter planen? Ich wüde mich freuen, wenn Erfahrungsträger mir Ihre Einschätzungen und Anregungen mitteilen würden. Grüße Alf |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 962
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Hallo
Ich würde es erstmal mit dem Bohren versuchen, und dann Plunschen mit einem 200er oder 160er KG Rohr soweit Du kommst (Achtung zum Plunschen keine Meter Stücken nehmen) wegen der Muffen dieses KG schaffst Du ca.4 Meter ein zu Plunschen danach nimmst Du eine Sorte kleinere Rohre und Plunscht sie durch das andere KG Rohr soweit Du kommst. Jetzt den Boden begutachten und dementsprechende Filterrohre (Blau) und den Rest des zubehörs besorgen. Der Wasserbedarf einer Wärmepumpe ist sehr Hoch (Der Stromverbrauch auch) dieses sollte bedacht werden eigentlich lohnt sich so eine Investition nur wenn man ein Niedrigenergie Haus hat. Gruß Rammbrunnen |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.03.2009
Beiträge: 7
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Hallo Rammbrunnen,
das Prinzip wäre dann, jeweils nur auf einer Länge von etwa 4-6 Metern die Reibung anliegen zu haben? Klingt sinnvoll. Wenn ich dann das innere Rohr zuerst ziehen würde, kämmen doch aber sicher Sand und Kies in den Zwischenraum und verkeilen sich dort, oder? Also nachher das äußere Rohr zuerst ziehen? Nochmal eine Frage wegen der Filterschicht. Kann ich Kiesbelagsfilter direkt einplunschen? Hält die Filterschicht die Reibungskräfte aus? Oder benötige ich für diese auch ein äußeres Stützrohr? Wenn ich mir die Option auf ein 150er Brunenrohr mit Kiesbelagsfilter offen halten will, bräuchte ich im Stützrohr ja etwa 200mm lichte Weite und somit ein 250er KG-Rohr bis ganz unten! (Pffft.....) Gruß Alf |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 962
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Hallo
Einen Kiesbelagfilter hatte ich noch nicht aber ich könnte mir vorstellen das er zerstört wird wenn man ihn versucht ein zu plunschen.Evtl. kann sich ja auch Marc,oder jemand anderes dazu mal melden ?? mit einem Stützrohr wirst Du größere erfolge haben und mit einem Kiesmantel (Schüttung) auch eine größere Wassermenge auch wenn das Rohr eine NR.kleiner ist. Gruß Rammbrunnen |
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