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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 16.04.2009, 15:56   #1 (permalink)
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Hallo!
Erst einmal: ein sehr schönes Forum für Freunde des „schwer erreichbaren Wassers in der Tiefe“. Ist hoch interessant, zu lesen, wie Ihr an das Wasser kommt, und wenn, mit welcher Ausrüstung.

Ergänzend zu den Ausführungen von Maxx im nachfolgenden Beitrag habe ich (als Noch-Nicht-Brunnen-Bauer) einfach mal mehrere Fragen, die ich auch nach Recherche im Netz noch nicht als allgemein abgeschlossen betrachte:

Wie groß sollte ein Brunnen für einen Gartens bemessen sein?

Im Netz las ich, dass Brunnen unter DN125 „nicht mehr üblich“ sind. Damit tun sich für mich bei ca. 13 m Brunnentiefe zwei Alternativen auf:

1.: bohren mit Bohrrohr: (DN125 = 149mm über Muffe) 150mm + 2x50mm Kiesschüttung = 250 mm KG als Bohrrohr = 286 mm über Muffe = ca. 300 mm Bohrerdurchmesser.
a) noch mit Hand machbar?
b) auch wenn ich 5-m-KG-Rohr nehme, stellt sich immer noch die Frage: wie ziehen?
c) wenn das KG im Boden bleiben soll: wie perforieren?

oder

2.: DN125 = 149mm über Muffe= ca. 160 mm Bohrer und Brunnenfilter mit Brunnenrohr direkt einplunschen.
a) wie nach unten abdichten (Sandeintrag)?
b) Wie seitlich abdichten (Luftziehen)?

Im Übrigen habe ich die Möglichkeit, (relativ) preiswert an 5-m-Stücken Brunnenfilter und Brunnenrohr zu kommen. Wenn ich dann 15 m (1 Filter und 2 Rohre) davon versenke, brauche ich dann noch unten ein Sumpfrohr (auch für die Pumpe, da die ja nicht im Filter hängen soll)?

So viel erst einmal zu meinen Überlegungen. Über Kommentare, Anregungen und Kritiken würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße aus M-V!
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Alt 16.04.2009, 17:03   #2 (permalink)
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Moin,

"Im Netz las ich, dass Brunnen unter DN125 „nicht mehr üblich“ sind".

Wo steht das, diese Frage glaube ich habe ich schon mal beantwortet.

Zur Brunnengröße:

Wieviel Wasser möchtest du denn fördern?
13m Brunnentiefe, wo fängt dein GW-Siegel an?
Kennst du die Boden verhältnisse?
5m Stücken Brunnenrohr hört sich aber gut an.

Erster Brunnenbauversuch

gruss
plunschmeister
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Alt 16.04.2009, 18:06   #3 (permalink)
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Also wo der Grundwasserspiegel anfängt, weiß ich nicht. Der Chef vom Gartenverein hat jedenfalls 13,50 m tief bohren lassen und stetig Wasser. Auch wenns mal trocken ist. Daher dachte ich an eine ähnliche Tiefe.

Allerdings scheuen mich die 120 EUR/lfd Meter, die mir der Betrieb angeboten hat. Im Übrigen weiß ich nicht, wie sich der 5-m-Filter verhält, wenn er nicht komplett unter Wasser ist.

Wo genau stand, dass Brunnen unter DN125 nicht mehr zeitgemäß sind, kann ich Dir aus dem Stegreif nicht sagen. Hatte beim Lesen im Netz einen Artikel über Schachtbrunnen gehabt, darunter waren Bohrbrunnen und da stand das mit dabei. War aber nicht von der-brunnen, sondern woanders. Egal.

So. Fördern soll der Brunnen ca. 1200l/h. Ich weiß, das ist nicht viel, aber bisher hat mein Hauswasserwerk mit Regentonnen auch nicht wesentlich mehr gebracht ("freiblasend"). Ist DN 125 n bisschen überdimensioniert?

THX!
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Alt 16.04.2009, 18:23   #4 (permalink)
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Hallo Spielemonster,

also Filter muss komplett von Wasser überdeckt sein.
Bei DN 125 reichen 2m FR, die bringen bei einer Schlitzung von 0,3mm so an die 4 m³/Stunde, wenn der Boden schön Durchlässig ist.
Ich fragte nach dem GW -Spiegel, weil man bis da nur Bohren kann( mit unseren Hilfsmitteln)
Angenommen Grundwasser fängt bei 7m an, dann must du die restlichen 6,50m plunschen.
Mal beim Chef nachfragen, ob der noch einige Daten weiß, wie Bodenbeschaffenheit, GW-Spiegel usw., was für Filter die genommen haben.
Wo in MV willst du bohren, kannste mir mal neePN schicken.

Gruss
Plunschmeister
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Alt 16.04.2009, 18:30   #5 (permalink)
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Hallo
Die Frage lässt sich ganz leicht beantworten wenn Du weißt ob deine Nachbarn eine Pumpe Oberhalb der Grasnarbe stehen haben. Zur Tiefe von deinem Gartenchef möchte ich aus eigener Erfahrung sagen wenn man mit einem Bohrgerät anreist dann bohrt man nicht nur 8 Meter weil der Aufbau des Gerätes die meiste Arbeit ist.
Gruß Rammbrunnen
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Alt 19.04.2009, 21:24   #6 (permalink)
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Also nach Rücksprache mitm Chef fängt Grundwasser bei uns ziemlich hoch an, ca. 2 m unter Geländekante. Der Chef hat auch noch einen "alten" Brunnen, der ist nur 6 m tief und hat nach seinen Angaben auch noch Wasser. Den bedient er aber nur aus Bequemlichkeit nicht mit der Handschwengelpumpe, sondern nimmt lieber den tiefen mit der E-Pumpe. :roll:
Boden ist die ersten 2 m fetter Lehm und Ton, also wahrscheinlich ein wenig Plackerei. :twisted:

Tja. Nun lieber 2 m buddeln und dann gleich plunschen oder erst bohren...(?) Und wenn ja, gleich n 5-m-Filter versenken oder nicht? :?

Würde mich sehr über eine Antwort freuen!
Greetz aus M-V (oben rechts vor Stralsund)

Arne
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Alt 20.04.2009, 06:08   #7 (permalink)
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Hallo
Zwei Meter buddeln kann Lebensgefährlich werden,ich würde bohren und zwar so lange bis Du nicht mehr tiefer kommst (das merkst Du) Bohrer Durchmesser 160-180 danach plunscht Du ein 125er KG-Rohr ein (Stützrohr) aber am besten Du bohrst erstmal und meldest dich nochmal und schreibst was Du tatsächlich an Boden hast.
Gruß Rammbrunnen
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