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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Dottikon
Beiträge: 10
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Hallo zusammen
Alle Infos von euch in diesem Forum haben mich dazu motiviert, selber einen Brunnen zu bohren, da ich eine Grundwasserwärmepumpe installieren möchste. Ich bin bei 5.3m und bin nun auf groben Kies und Sand gestossen. Es scheint, dass mir das Bohrloch bei 5.3m immer wieder seitlich einbricht und ich nur wenig in Tiefe gewinne. Die Erdschichten haben sich mehrmals abgewechselt und ich hoffe dass sich das bald wieder normalisiert, so dass es wie gewohnt wieder weiter geht. Ist dies eine berechtigte Hoffnung? Ich möchte mit dem Stützrohr so lange warten wie nur möglich, am liebsten gar keines, da laut Geologiekarte bei 6m das Grundwasser beginnen sollte. Nass oder so richtig feucht ist das gebohrte Erdreich jedoch noch nicht. Wie ist eigentlich der Übergang zum Grundwasser, schlagartig oder fliessend im Bezug auf die Feuchte? Ich habe mit einem 170'er Bohrer gebohrt. Das Loch hat ca. 19cm im Durchmesser. Wenn ich jetzt trotzdem ein Stützrohr nehmen müsste, was würdet ihr nehmen? So richtig scheint nichts zum 170'er Bohrer zu passen. Als Neuling im Forum grüsse ich euch ganz herzlich und bedanke mich für entsprechende Hinweise im Voraus. Gruss Kuno |
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#2 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Niederrhein
Beiträge: 13
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Hallo
wir hatten damals bei unserem ersten Brunnen genau das selbe Problem. Wir haben damals ~3Schubkarren voll Kies rausgeholt und kamen kaum 10cm tiefer :evil: Aber mein Vater war der festen Überzeugung das das Rohr erst rein darf wenn der Kies nass ist... Ich habe mit engelszungen meinem Vater versucht zu erklären das dort unten eine Höhle entsteht und wir deshalb ohne Rohr nicht tiefer kommen könnten. Erst als ein Kollege von meinem Vater zur Aushilfe kam hat sich mein Vater überreden lassen das wir das Rohr reinstecken können. War ein voller Erfolg, Plunscher rein, Eimer Wasser hinterher und ab ging die Luzie. Zweimal den Plunscher vollgemacht, da haben wir 2 Eimer Wasser für gebraucht, dann war der Kies so nass das es ohne Zusatzwasser ging. Bei einem 170er Bohrer passt wohl ein 150iger KG-Rohr, alternativ ein 6Zoll Brunnenbaurohr. Wir haben beim ersten Brunnen ein 150iger KG-Rohr genommen das unten (~2,5m) mit dem Schneidemesser einer alten Brotschneidemaschine geschlitzt wurde. Der Brunnen läuft bisher gut, ist aber auch erst 10 oder 12 Jahre alt und die letzten 3 Jahre nicht mehr so oft gebraucht worden. Ich persönlich würde aber nur noch das blaue Brunnenbaurohr nehmen, das ist gleichmäßiger, man braucht es nicht selber schlitzen und durch die Verschraubungen ist es auch stabiler als KG-Rohr. grüße Jörg |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.205
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Moin zusammen,
wie Jörg richtig erkannt hat, ohne Stützrohr baust du unten eine Höhle. der übergang zum GW war bei mir fließend. Trocken- feuter werdend-- feucht--- nass. ( dies bei sand-kies) gruss plunschmeister
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 15.04.2009
Ort: M-V
Beiträge: 5
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Wegen der Lochgröße, passenden Stütz- und Brunnenrohren guckst du hier für Stützrohr und hier für Filterrohr. Denkste an die Kiesschüttung... (?)
Ich probier mich gerade mit nem 250er Bohrer, dann 200 KG und 125er Filter. Bin bei 2,80 und hab Steine (Durchmesser bei 8-15 cm) getroffen. Mal sehen, ob mir da eine Lösung einfällt. Viel Erfolg! Arne
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Licht ist durch nichts zu ersetzen... ... außer durch mehr Licht. |
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#5 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Niederrhein
Beiträge: 13
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Zitat:
Bei 2,8m ist es noch nicht das Problem, evtl. ein Gewicht aus Beton giesen in dem unten alte Bohrer drin stecken und das dann gezielt fallen lassen, bzw. mittels Stangen vom Bohrer runterschlagen, die Kiesel geben irgendwann auf, bzw. platzen auseinander so das du die mit dem Bohrer wieder rausbekommst. In dem Beitrag stand auch ein Bild von einem selbstgebauten Steingreifer, damit ging es wohl auch gut. Viel Glück Jörg |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Dottikon
Beiträge: 10
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Wenn nur das bohren so flott gehen würde, wie die Antworten von euch herüberkommen.
Vielen Dank dafür. Etwas Hintergrundinformationen für euch, warum ich selber zu Werke gehe: Ich wohne in der Schweiz in einem Tal, wo der ganze Talgrund ein riesen Grundwassersee beinhaltet. Dies wird in einer Grundwasserkarte auch so ausgewiesen. Einige hundert Meter von mir weg gibt es Trinkwasserfassungen mit 1000l/min und mehr. Unser Grundstück ist gross und ich liess letzten Herbst von einer Firma begleitet von einem Geologen (nötig für die Behörde) bis auf 24m für 8000€ bohren. Der Geologe hat seinem Namen Ehre gemacht und wirklich gelogen, sprich, es gab kein Wasser sondern, nur Lehm. Da ich die 8000€ für die Bohrfirme zahlen musste, hat der Geologe grosszügigerweise auf sein Honorar verzichtet. Wir haben eine Insel im See angebohrt! Niemand hat eine Insel in der Nachbarschft, ich schon! Nun habe ich keine Lust für eine 2. Bohrung noch einmal so viel zu bezahlen um festzustellen, dass die Insel auch noch gross ist. Desshalb versuche ich es selber an der entferntesten Ecke im Grundstück. Zumindest unterscheidet sich das Bohrgut deutlich von dem, was die "Profis" herausgeholt haben. Habe ich mir schon gedacht, das mit der Höhle und es hat sich auch bestätigt, als ich das Bohrloch beleuchtet habe. Stützrohr heist, ab dann wird mit dem Plunger gearbeitet, habe ich das richtig verstanden? Eine Kiesschüttung wäre sicher keine schlechte Sache und werde ich vermutlich auch machen. Was denkt ihr, ein wie langes KG Rohr lässt sich am Ende auch noch ziehen? Wenn das Wasser bei 6m beginnt, so müsste ich ja etwa auf 11m herunter. (Pumpe, Filterstrecke, Sumpfrohr) Gruss Kuno |
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#7 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.205
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Zitat:
hallo Kuno, also du nimmst am Anfang ein 5m langes KG Rohr. Dieses kannst du dann bis zur Muffe ins Erdreich einbringen( durch plunschen oder bohren) Aber vorher fertigst du dir eine Schelle, woran am besten ein Stahlseil befestigt wird, dieses wird zum späteren ziehen mit abgesenkt: http://www.brunnenbau-forum.de/384-m...n-bildern.html Du kannst entweder im Rohr bis zum GW bohren, oder mit Fremdwasser plunschen. Sei vorsichtig mit dem Gewicht auf dem Auflager. gruss plunschmeister
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Dottikon
Beiträge: 10
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So, mittlerweile ist ein 150'er KG Rohr eingezogen. Das mit der Kiespumpe läuft nur schleppend, da ich noch nicht auf dem Grundwasser bin und eine Menge Fremdwasser brauche. Weil mir aber das Bohrloch immer wieder seitlich zusammenbricht, brauche ich das Stützrohr.
Wenn ich das KG Rohr messe, so hat das einen Innendurchmesser von 153mm. Eigentlich könnte ich doch da mit einem 150'er Bohrer weiterbohren, bis das etwas wird mir der Kiespumpe. Spricht da etwas dagegen einen Bohrer zu verwenden? Oder ist ein 120'er Bohrer besser, obwohl dann das Rohr vermutlich nicht nachzuschieben ist? Für euren Input bedanke ich mich im Voraus Gruss Kuno |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 962
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Hallo
Schau mal in dein Rohr es ist sicher Krumm (ist es ab einer bestimmten Tiefe immer) die Wahrscheinlichkeit das sich der Bohrer unten verklemmt ist sehr hoch) wieviel Gewicht hast Du auf deinem Rohr ? Gruß Rammbrunnen |
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#10 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 17.02.2009
Beiträge: 10
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Zitat:
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#11 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 15.05.2009
Ort: Dottikon
Beiträge: 10
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Hallo Karl, Rammbrunnen
Ich werde es mit einem 120'er Bohrer versuchen und eventuell ab und zu mit der Kiespumpe den entstandenen Rand absaugen. Ich kann das erste Rohr (5m) sehr gut mit zwei Drahtseilen ziehen. Die 170'er Bohrung reicht bis 6m in den Boden. Wobei das erste Rohr den dickeren Rand nicht mehr hat. Das zweite Rohr ist nur eingesteckt mit der Idee, wenn die 2m, welches es misst, auf Bodenhöhe angekommen ist, ich ein zweites 5m Rohr einstecken kann. Zur Zeit habe ich ca. 50Kg Last, was würdet ihr dem Rohr zumuten, weil dieses nur gesteckt ist, ohne dass es das 1. Rohr spaltet? Gruss Kuno |
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#13 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.06.2009
Ort: Köln
Beiträge: 3
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Hallo zusammen,
das klappt gut mit einem 120mm Bohrer in einem 150mm KG Rohr. Habe ich auch so gemacht , leider bin ich bei einer Tiefe von 6,20m und einem Wasserstand von 80cm auf einen Wiederstand gestoßen. Vermute mal es ist ein dicker Stein obwohl mein Arbeitskollege meinte es könnte auch eine Bombe aus dem 2WK sein. Werde mal das Wasser versuchen abzupumpen und mit einer Kamera reingehen. Kann es dann überhaupt sein das ein Blindgänger so tief eindringt? |
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#14 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 962
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Hallo
Ja das könnte sein lasse doch mal einen Magnet runter wenn er anzieht kannst Du dir deinen Brunnen vom Kampfmittelräumdienst zu ende Graben lassen (Ha,Ha,Ha) oder Du versuchst es einen Meter daneben. Gruß Rammbrunnen |
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#16 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 01.05.2009
Ort: Neudorf-Bornstein SH
Beiträge: 27
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hallo zusammen....aber was ist eine grundwasserwärmepumpe???lg Mischa
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http://picasaweb.google.de/QuadMischa/Bohranlagen# |
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