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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 26.03.2007, 22:29   #1 (permalink)
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Registriert seit: 26.03.2007
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Standard Kommt nach dem Lehm noch Wasser?

Hallo Allemann,
ich bin seit geraumer Zeit dabei auf meinem Grundstück einen Brunnen zu bohren. Habe hierfür einen Elektromotor und E-Hub-Konstruktion. (Respekt an meine bohrenden Leidensgenossen, die bis zu 25,4m tief per Hand gebohrt haben. Respekt, ich hätte das Ding schon in die Ecke gepfeffert)

Situation: ich habe auf meinem Grundstück schon 4 verschiedene Bohrungen durchgeführt und stoße immer auf Lehm/Ton. Die letzte Bohrung haben wir ca 4 Mtr von dem Brunnen unseres Nachbarn angesetzt. Der hat seinen Brunnen innerhalb von 2,5 Std Spülen lassen, hatte zum Schluß nur Sand und das Wasser läuft nur so. Nach ca 6 mtr kommt bei mir aber mal wieder nur Lehm/Ton. Lt Wünschelrute geht da aber eine Wasserader lang. Jedenfalls verdrehen sich dort die Metallstangen, selbst bei meinem eigenen Versuch.

Zu meiner Frage: sollte ich weiterbohren, finde ich vermutl. doch noch Wasser, oder sollte ich einfach aufgeben und mich in die Sonne legen?
ulles20 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2007, 10:36   #2 (permalink)
Holzzombi
 
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Standard Bohrbrunnen und Wassersuche

Hallo, mich würde mal Interessieren ab welcher Tiefer der Nachbar Grundwasser hat und wie tief den sein Gartenbrunnen ist?
Ansonsten würde ich sagen das bei Ihnen andere Formationen sind als bei Ihren Nachbarn. Wohnen Sie im Flachland, dann lohnt sich ein weiterer Versuch zu bohren. Bei Aufgeschobenen Formationen in Hügellandschaften kann die Wassersuche schon schwieriger sein und man muss tiefer oder anderwo bohren. Was mit der Wünschelrute los ist könnte ich nur so erklären, das sie beeinflusst wird von dem Grundwasser des Nachbarn oder anliegender Wasseradern.
In welchem Bohrverfahren haben Sie den Brunnen gebohrt ?
Gruß Marg 8)
marg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2007, 22:43   #3 (permalink)
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Beiträge: 3
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Hallo Marg

Danke für die schnelle Reaktion.
Ich glaube ab 9 Meter haben die Wasser gefunden. Wir haben hier plattes Land in Braunschweig. Unser Dorf liegt zwar etwas höher und fällt zum Nachbardorf hin ab, dass dürfte aber nicht das Problem sein. Was mich nur wundert ist, das 4 Meter Luftlinie Sand und Kies ist (also Spülen möglich) und bei mir nach kurzem fester lehmiger oder toniger Boden kommt. Mit der Wünscherute ist entlang meines Grundstücks immer im selben Streifen ein Ausschlag. Daher glaube ich (und hoffe es) das dort eine Ader verläuft.

Zum Bohrverfahren: wir verwenden einen Elektromotor, der ein Gewinde in die Erde schneidet. Die Bohrstangen wird dann über einen elektr. Flaschenzug aus dem Bohrloch gehoben. Somit eine reine mechanische Bohrung, keine Spülung. Daher auch sehr schweißtreibend und ein echter Knochenjob.

Meinst Du denn, ich sollte ruhig noch weiter bohren und versuchen durch diese Lehmschicht durch zu kommen, oder kann ich die nächsten 10 mtr weiterhin Lehm erwarten. Dann würde nämlich meine Lust noch weiter schwinden.
Gruß Ulf
ulles20 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2007, 10:44   #4 (permalink)
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Benutzerbild von Rammbrunnen
 
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Standard

Hallo
Wie tief bist Du den jetzt schon ? und wie sieht denn dein Bohrgerät genau aus. Bei Lehm oder Ton mußt du eine Aufkanntung haben sonst ist es ohnehin eine Knochenarbeit.
Sieh mal unten in der Leiste wie ein Bohrer aussehen sollte und das mit der Wünschelrute kannst du vergessen leg mal einen Kochtopf auf den Boden da schlagen die Schweißstäbe auch aus.
Gruß Rammbrunnen :shock:
Rammbrunnen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2007, 13:43   #5 (permalink)
Holzzombi
 
Benutzerbild von marg
 
Registriert seit: 15.11.2006
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Beiträge: 476
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Zitat:
Zitat von ulles20
Hallo Marg

Danke für die schnelle Reaktion.
Ich glaube ab 9 Meter haben die Wasser gefunden. Wir haben hier plattes Land in Braunschweig. Unser Dorf liegt zwar etwas höher und fällt zum Nachbardorf hin ab, dass dürfte aber nicht das Problem sein. Was mich nur wundert ist, das 4 Meter Luftlinie Sand und Kies ist (also Spülen möglich) und bei mir nach kurzem fester lehmiger oder toniger Boden kommt. Mit der Wünscherute ist entlang meines Grundstücks immer im selben Streifen ein Ausschlag. Daher glaube ich (und hoffe es) das dort eine Ader verläuft.

Zum Bohrverfahren: wir verwenden einen Elektromotor, der ein Gewinde in die Erde schneidet. Die Bohrstangen wird dann über einen elektr. Flaschenzug aus dem Bohrloch gehoben. Somit eine reine mechanische Bohrung, keine Spülung. Daher auch sehr schweißtreibend und ein echter Knochenjob.

Meinst Du denn, ich sollte ruhig noch weiter bohren und versuchen durch diese Lehmschicht durch zu kommen, oder kann ich die nächsten 10 mtr weiterhin Lehm erwarten. Dann würde nämlich meine Lust noch weiter schwinden.
Gruß Ulf
Ich würde weiterbohren, weil bis dahin war es ja auch nicht ohne Arbeit. Wäre schade.
Gruß Marg
marg ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 28.03.2007, 16:09   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Rammbrunnen
Hallo
Sieh mal unten in der Leiste wie ein Bohrer aussehen sollte ... Gruß Rammbrunnen :shock:
Wo finde ich die abgebildeten Bohrer.
Meiner sieht aus wie ein aufgeschnittener verbogener Teller, wie eine einwindige Schnecke. Ich kann immer nur so eine halbe bis ganze Umdrehung durchführen, dann geht nichts mehr und der Bohrer steckt fest. Dann das Ganze aus dem Boden ziehen, Lehm ab, wieder rein ins Loch, Drehmotor aufstecken, wieder halbe bis ganze Drehung usw. Und ich kann Euch sagen, dass gibt Muckis. Wäre halt nur um die Arbeit und Zeit schade, wenn Ihr aus Eurer Erfahrung sagt, nach dem Lehm kommt nur noch Lehm. Und bis 25 mtr bohren, ich glaube, da geht ich dabei am Stock.

Die genaue Tiefe kann ich zZ gar nicht sagen, da wir letztes Jahr einfach entkräftet aufgehört haben. Schätze aber mal so um die 7 Meter. Davon bestimmt schon 1 mtr Lehm.

Gruß Ulf
ulles20 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2007, 16:34   #7 (permalink)
Holzzombi
 
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Beiträge: 476
Standard Aha Brunenbohrgerät mit Spühlbohrverfahren

Hallo, ich würde den Brunnen eispühlen, mit einem Bohrgerät mit Spühlbohrtechnik. Wasser wird durch das Gestänge gepresst und spühlt den Schlamm nach oben. Geht sehr schnell und man könnte auch am Tag 2 - 3 Löcher schaffen :-)
Wenn es geht nicht mit einer sogenannten Lanze spühlen.
Mit der Hand bohren würde ich aufhöhren bei solchen Tiefen.
Gruß Marg
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