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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.07.2009
Beiträge: 2
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Hallo Leute,
ich habe sehr viel hier gelesen und mich entschieden einen Brunnen zu bauen. Nun hat es mich auch getroffen. Ich weiß nicht wie ich weiter kommen soll und brauche eure Hilfe. Ich hatte einfach angefangen ein Loch zu bohren. Ich hatte mir einen selbstgebauten Erdbohrer geliehen und losgelegt. Der Bohrer hat einen Durchmesser von 14cm. Laut dem Bericht der Erdbodenproben sollte ich fast überall Schichtwasser haben. Da ich aber Erdwärmekollektoren fast überall habe, durfte ich mit der Stelle zum Bohren nicht wirklich wählerisch sein. Die ersten paar Meter war ständig abwächseld Muttererde und Lehm. Danach kam Sand und teilweise Sand vermischt mit Lehm. Und ab 2,5-3 Meter war schon das Wasser da. Der Boden wurde immer weicher und ich kam immer schneller durch. Zwischendurch (bei ca. 3,5m) gab es eine Schicht die sehr schwer zu bohren war. Diese Schicht war aber nicht wirklich dick (20-30 cm). Das was ich rausgehollt hatte, war etwas bläuliches, ich weiss nicht was das sein kann. Ab 4,5m war dann stop. Soweit ich es beurteilen kann sind es mehrere Steine. Ich habe mir sowas wie eine Kiespumpe gebaut. Ich konnte damit sehr viel Schlamm rausholen. Kleinere Steine Gibt es auch immer wieder. Aber ich komme nicht weiter. Jeden Tag wenn ich anfangen will zu bohren muss ich Unmengen an Schlamm aus dem Loch herausholen. Es hat sich schon ein richtiger Reservoir gebildet. Die Kiespumpe liegt sogar manchmal drin. Ein Versuch mit dem 5 Meter langen DN125 ist auch in die Hose gegangen. Das Rohr hatte ich geschlizt, so wie das in vielen Beiträgen beschrieben wird. Den Schlamm hatte ich vorher rausgehollt. Das Rohr reingesetzt. Das Wasser abgepumpt. Aber es kam kein neues Wasser, weil die Schlitze sich zugesetzt haben. Dann zog ich das Rohr raus und plötzlich kam von überall das Wasser und das Loch war schon wieder voll. Was mache ich falsch? Oder wie soll ich weitermachen? Muss ich noch tiefer? Wenn ja, wieviel? Soll ich ein anderes Loch bohren? Eine Frage noch nebenbei: Kann so ein Brunnenloch irgendwelche Auswirkungen auf das Gebäude haben wenn es nur 2,5m entfernt ist? Ich danke Euch im Voraus. |
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#2 (permalink) |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
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Hallo Rambutan, dein Brunnenloch kann einstürzen und das Gebäude nebenan könnte sich senken. Da würde ich lieber Abstand halten. Ansonsten probier doch mal in einem Brunnenfilter zu bohren. Also im Brunnenrohr bohren und noch nen Meter tiefer. Du hast wahrscheinlich Wassereintrag der dir den Schlamm bringt. Das liegt an deinem Schichtenwasser. Das Blaue war bestimmt Ton.
Ich würde in den untersten Filter ein ca 3cm großes Loch bohren (ca 20cm von unten) , wo der Schlamm durchfließen kann. Nach dem abpumpen vom Schlamm, müsste das Wasser ja klar werden. Dann würde ich den Brunnen unten verschließen mit Tonpellets, das nur noch Wasser durch die Schlitze im Brunnenfilter fliesst. Holst du große Steine aus deinem Brunnenloch? Gruß Marg |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.205
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Naja, Gebäude würde einstürzen, wenn man jede Menge an Sand fördern würde. Früher wurden Brunnen direkt in das Haus gebaut und es ist nach 100 jahren noch nichts passiert.
Aber Abstand kann nicht schaden, dank der E Pumpen wird heute auch mehr gefördert als früher. Habe hier mal eine kleine grafik, wie Schichtenwasser aussehen kann: http://up.picr.de/2574802.jpg Der Schlamm kommt vom GW Geringleiter, der dein Schichtenwasser umgiebt. Wie marg bereits erwähnte, im Rohr bohren, ich hätte 4 Löcher am Umfang gemacht und dann abgepumpt. Man sieht dann auch ob genug Wasser nachläuft. Die Bohrungen nachher mit Tonpellets abdichten ist eine gute Idee marg, danach kann man ein en intakten Filter benutzen. gruss
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.07.2009
Beiträge: 2
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Vielen Dank für die schnellen und ausführlichen Antworte.
Irgendwie mache ich mir jetzt keine Sorgen ums Wasser sondern uns Gebäude. Ich ging bis jetzt davon aus, dass es kein Problem ist. Denn auf vielen Fotos im Internet kann man erkennen, dass viele auch in einem geringen Abstand vom Haus bohren. Auch Stadt Flensburg erlaubt ohne weiteres Bohrungen bis 10m zu machen. Würden die Häuser sich immer senken wenn ein Brunnen daneben ist, hätten Sie wohl keine Erlaubnis erteilt. Gestern hatte ich folgendes versucht: KG Rohr 150. 3 Stücke mit 2m 2m und 1m. Die Rohre hatte ich mit ganz kleinen Schrauben miteinander befestigt. Das untere Rohr hatte ich mit ca.3mm Bohrer perforiert. Die ganze Konstruktion konnte ich 4 Meter tief reindrücken. Dabei hatte ich permanent aus dem Rohr den ganzen Bohrgut rausgeholt. Da meine Kiespumpe seit gestern auch ein Kolben hat, ging es richtig gut. Als nächstes werde ich wahrscheinlich folgendes machen: So wie es aussieht, hat sich bei mir ein unterirdischer Krater gebildet, weil ich vorher ohne ein Rohr gebohrt hatte. Ich werde dieses Rohr rausziehen und das Loch zumachen. Ich habe vor dafür entweder Füllkies oder Rheinkies 4-16 zu verwenden. Und dann bohre ich das Loch nochmal, aber diesmal mit einem Rohr. Es ist zwar Mehraufwand, aber dann kann ich ruhig nachts schlafen. Was haltet ihr von der Idee? |
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#5 (permalink) |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
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Es geht ja auch nicht darum einfach nur einen Brunnen zu bohren und dann bist du fertig. Dann passiert natürlich nichts mit deinem Haus. Wenn aber ein Loch ausgehoben wird, dass die Kiespumpe quer liegt....
Stell das Rohr lieber so in dein Brunnenloch. Mehr Steine bedeutet auch mehr Kraftaufwand. Falls das Loch von allein zusammenfällt, ist deine Idee mit dem Kies nicht die schlechteste. Wenn das Bohrloch hält, kannste den Kies später reinkippen. |
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