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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 23.04.2009
Beiträge: 66
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Vorweg: Ich habe selbst einen Brunnen, bin auch begeistert und hatte Spass am Selbstbau.
ABER: Ich habe mich nun (nachträglich) doch mal beim Wasserversorger erkundigt. Also, für Trinkwasser/Leitungswasser zahle ich pro m³ 4,70 Euro, wobei sich 2,50 auf den Wasserverbrauch und 2,20 auf die Abwassergebühr beziehen. Sofern ich erkläre, dass ich mit einem separatem Wasseranschluss für den Garten mit einem extra verplombten Zähler, dieses Wasser dem Erdreich zuführe, also kein Abwasser in dem Sinne anfällt, fällt folgende Rechnung an: € 2,50 pro m³ Wasser (Leitungswasser) - MEHR NICHT! Wenn man dann mal überlegt, wieviel man für Brunnenrohre/Geräte für den Brunnenbau, eine Pumpe mit Wartung und Reparatur und Strom ausgibt - ich denke, dann rechnet sich so mancher Brunnen nicht. Mal abgesehen von den vielen Problemen, die hier vom Brunnenbau berichtet werden. Trotzdem würde ich es wieder machen, also wieder einen Brunnen bauen - Grund: Spass an der Freud. Ich wollte es nur mal loswerden für diejenigen, die evtl. von der Möglichkeit der Trinkwassernutzung zur Gartenbewässerung nicht wissen. |
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#2 (permalink) |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
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Hallo tato, da ist was wahres dran. Hast du dir mal überlegt wie viele Menschen einen Garten haben, Toilette spülen und Wäsche waschen ? Ich glaube fast jeder...Der Anteil an Trinkwasser ist also gar nicht so groß, den wir in Wirklichkeit brauchen. Warum soll ich Trinkwasser zum giessen verwenden ? nur weil es billig ist? Trinkwasser bleibt nicht immer so preiswert"! (ich bin mal weisse 8) )
Wenn man den Öko Aspekt betrachtet, solllte jeder einen Brunnen haben. 1. zum Giessen 2. für Toilette 3. für Waschmaschinen mit regelmäßigen Kontrollen der Wasserquallität Ein Brunnen rechnet sich erst bei hohem Wasserverbrauch oder auf lange Zeit. Ansonsten gebe ich dir Recht. Aber warum installiere ich dann Photvoltaik? für die Einspeisevergütung ?... Gruß Marg Willst du eine Stunde glücklich sein, betrinke dich willst du ein Jahr glücklich sein, heirate willst du ein Leben glücklich sein, werde Gärtner! |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 962
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Hallo
Bei uns müssen die Uhren alle 5 Jahre erneuert werden, Wasserbedarf pro Tag im Sommer 4-5 qm ein Brunnen rechnet sich spätestens nach 2 Jahren und sollten im September die Grünen es wieder schaffen wird sich der Wasserpreis bald verdoppeln. Was hast Du für deinen Brunnen bezahlt ???? Gruß Rammbrunnen |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 23.07.2009
Beiträge: 4
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Hi tato,
ich bin ganz Deiner Meinung. Ich zahle hier auch etwa 2,10 pro m³ wasser. Wollte mir auch schon einen Brunnen bohren, aber nachdem sich hier ein Nachbar einen hat bohren lassen, hab ich es dann lieber sein lassen, 58m! Und wenn ich so die Preise sehe was es mich kostet einen bohren zu lassen, dann kann ich sehr lange mit Trinkwasser giessen, auch wenn es doppelt so teuer werden sollte (habe etwa 30m³ verbrauch im Jahr/Garten). Was kostet es denn so in anderen Gegenden einen Brunnen bohren zu lassen? Hier so ca. 100-150€/m (incl. aller arbeiten/Materialien) Günstig wäre doch zb. wenn auch extra Wasser(leitungen) mit verlegt werden würden die "nur" Gartenwasser liefern, also nicht so umfangreich gefiltert/bearbeitet ist. Damit könnte ja auch zb. die Toilette betrieben werden. Der Aspekt mit dem Trinkwasser ist natürlich richtig, nur muss sich der Brunnen für jeden auch rechnen, für mich jedenfalls nicht. Howard PS: Gibt es eigentlich sowas wie "Gemeinschaftsbrunnen"? |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.09.2008
Ort: Allershausen
Beiträge: 6
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Hallo zusammen.
Ich bin der allgemeinen Meinung, daß sich ein Brunnen zum Garten gießen alle Mal rechnet. Egal ob auf kurz oder lang. Man sollte halt, vorausgesetzt man benötigt ihn nur zum Garten gießen, nicht gleich mit Kanoen auf Spatzen schießen. Vorausgesetzt der Wasserspiegel liegt nicht zu tief, reicht zum Garten gießen ein 1 1/2 Zoll Wasserrohr (gelocht mit Spitze) mit Schwengelpumpe und/oder einem Anschluß für ein Hauswasserwerk. Diese Art Brunnen kann man selber schlagen, bohren oder plunschen. Ein bis zwei Tage Arbeit und das Wasser sollte fließen. Die Kosten hierfür liegen auch in einem überschaubaren Rahmen. Für Leute die Tiefer als zehn Meter runter müssen rechnet sich die Sache auch, wenn man den Brunnen dann nicht nur für den Garten nutz. Man kann eine Wärmepumpe ins Auge fassen. Auch die Versorgung der Toiletten, Waschmaschine etc. Die hohen Kosten für Wärmepumpen kommen ja auch zum großen Teil durch den Brunnenbau zustande. Gruß Stanpit |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 23.07.2009
Beiträge: 4
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@Stanpit
Nur was macht jemand wie ich bei dem das Wasser sehr tief steht? X tausende Euros inverstieren die sich selbst in 40 Jahren nicht armotisiert haben? Wenn das Wasser hier bei 10m stehen würde hätte ich es schon längst versucht. Howard |
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#7 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.09.2008
Ort: Allershausen
Beiträge: 6
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Deswegen sag ich ja, das in dem Fall von sehr tiefen Wasserschichten der Brunnen für mehr als zum Garten bewässern dienen müßte. Falls nur Gartenbewässserung ins Auge gefasst wird, ist ne Regenwasserzisterne ja ne Alternative.
Gruß Stanpit |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.205
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Ein "selbstgebohrter" Brunnen rechnet sich immer, spätestens nach 2 Jahren!
Die Gerätschaften kann man wieder verkaufen. Habe oder hatte vorher eine selbstgebaute Regenwasserzisterne, die reichte bei trockenen Sommern nicht mehr aus, wenn ich teilweise 5-6m³ am Tag verbrauchte. Nun kann ich Wasser "ohne Ende" entnehmen. Wer natürlich GW ab 40m hat, für den gibt es immer eine Alternative, die Zisterne. gruss plunschmeister |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.205
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Hatte ich vergessen:
Ein richtig gebauter Brunnen hält mehrere Generationen!!! Wir besitzen u.a.einen Schachtbrunnen, der ca. 150 Jahre alt ist und im Haus integriert wurde( war mal ein sogenanntes Wirtschaftshaus) Es werden auch wieder Zeiten kommen, in denen man mit einem eigenem Brunnen klar im Vorteil ist. gruss plunschmeister |
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