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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.07.2009
Beiträge: 3
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Hallo,
ich werde in meinem Garten demnächst eine Beregnungsanlage installieren lassen und dabei kam dann die Frage nach einem Brunnen auf. Mein Garten hat ca. 200qm zu bewässernde Fläche (Max. 40 qm davon sind Rasen der Rest Blumen, Sträucher, ...). Standort ist Berlin-Wittenau. Ich habe schon ein Angebot von einem Brunnenbauer eingeholt. Die reinen Brunnenbaukosten liegen bei 50€/m Bohrtiefe. Der Flurabstand zum Grundwasser beträgt laut offiziellem Kartenmaterial 15-20 m. Der Brunnenbauer hat in der Nähe mit 19m Tiefe schon einen Brunnen gebaut. Das Komplettangebot das ich habe beläuft sich auf ca. 2000€ für den Brunnen mit Pumpe, Abschluss, Presscontrol, ... bei einer angesetzten Bohrtiefe von 20m. Wenn ich jetzt mal ca. 0,15€ Strom für den geförderten m3 Wasser ansetzte dann kostet mich ein Liter aus dem Wassernetz ohne Abwasser derzeit 2,00€ mehr, als das Wasser aus dem Brunnen. Für die reinen Anschaffungskosten von 2000€ kann ich also 1000 m3 Wasser beziehen. Da ich einen Neubau habe und der Garten ganz neu (bzw. noch kaum vorhanden) ist kann ich meinen Wasserverbrauch schlecht einschätzen. Aber bei 100 m3 für einen Sommer dauert immer noch 10 Jahre bis sich der Brunnen bzgl. der Anschaffungskosten amortisiert hat. Da ist aber keine Wartung und Abschreibung für Pumpe, ... eingerechnet. Das gleicht sich dann aber vielleicht mit zu erwartenden Preissteigerungen für das Trinkwasser wieder aus. Also nun die Frage: Lohnt sich das oder habe ich in meiner Modellrechnung etwas Entscheidendes übersehen? Oder ist der Brunnen einfach zu teuer angesetzt? Vielleicht kann mir jemand einen guten und preiswerten Brunnenbauer zwecks Vergleichsangebots nennen. Das wäre sehr hilfreich! Und noch eine Frage zum Brunnenangebot: Sind die angebotenen PVC Brunnenrohre OK. Habe mal recherchiert und garnichts anderes gefunden. Aber irgendwie habe ich im Hinterkopf wie jemand sagte, das Stahohre (müssen ja wohl dann min. verzinkt sein) besser sein sollen?! Sorry für die blöden Fragen aber als Laie hat man es nicht leicht im Brunnenbaugeschäft ;-) Vielen Dank und Gruss Torsten |
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#2 (permalink) |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
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Hallo tlesmann. Das Angebot von 2000€ für einen kompletten Brunnen mit Pumpe und Anschlüssen finde ich gut im Preis. Wenn Dein Brunnenbauer gute Arbeit leistet halte ich dass durchaus für angemessen. Du solltest darauf achten dass der BB keine KG Rohre einbaut, und eine Kiesschüttung anlegt wenn der Boden es zulässt. Ansonsten kann ich nur zur Wirtschaftlichkeit sagen, mit Brunnenwasser kannst du mehr machen als nur Garten gießen. Achja - Stahlrohre baut man heute nur noch in sogenannten Rammbrunnen ein. Geeignet für Wasserstände bis ca. 9m Tiefe.
Hat jemand bessere oder weit aus schlechtere Angebote über den Bau eines Brunnens bekommen ? gruß marg Willst du eine Stunde glücklich sein, betrinke dich willst du ein Jahr glücklich sein, heirate willst du ein Leben glücklich sein, werde Gärtner! |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.07.2009
Beiträge: 3
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Hallo Marg,
danke für die Hinweise. Filterkiesschüttung ist im Angebot. Dazu habe ich auch gleich mal eine Frage: Wie und wann wird die denn eingebracht? Habe Fotos des BB die während einer Brunneninstallation aufgenommen wurden gesehen. Bei der Filterkiesschüttung werden einfach von oben ein paar Säcke Kies zwischen das Brunnenrohr und dem Bohrloch geschüttet. Das Wasser steht schon bis zur Oberfläche (kann auch das Bohrwasser sein - Ist wohl eine Spülbohrung). Ist denn da sichergestellt das der Kies auch da landet wo er soll, dass heisst halbwegs gleichmässig zwischen Filterrohr und Bohrloch. Ich dachte irgendwie das noch aussen das Bohrgestänge im Loch ist, dann das Brunnen- und Filterrohr reinkommt und dann zwischen die beiden Rohre der Kies geschüttet wird. So wurde auf einer Brunnenbauseite beschrieben. Oder interpretiere ich das Foto (siehe Anhang) falsch. Der Brunnenkopf ist jedenfalls da schon montiert. Mehr machen als Garten bewässern würde ja aber bedingen, dass ich im Haus einen Brauchwasserkreislauf haben müsste, oder? Habe ich leider nicht. Gruss Torsten |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.07.2009
Beiträge: 6
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Bei Spülbohrungen hält das Loch fachmännisch ausgeführt allein durch den spülungsüberdruck offen.
Die bei Spülbrunnen eingebrachten Schüttungen können, müssen aber nicht teufengerecht da landen wo sie sollen. Das hängt stark vom Bohrdurchmesser, der Spülungsdichte und vom Bohrgeräteführer ab. Nach Beendigung der Bohrarbeiten solltest du dir auf jeden Fall das Abpumprotokoll, sprich die Ergiebigkeit bei so und so viel Wasserabsenkung und die Sandfreiheit deines neuen Brunnens iwie schriftlich bestätigen lassen und am besten noch einen Ausbauplan deines Brunnens oben drauf damit du auch nach Jahren noch weißt wie dein Brunnen aufgebaut ist. Sofern der Brunnen sandfrei ist sollten die Schüttungen schon ordnungsgemäß eingebracht worden sein. Ja lass dir auf jeden Fall blaues PVC-U Rohr einbauen, das ist trinkwasserzugelassen egal ob du nur deinen Garten damit bewässern willst. Die 2000 Euro sind ok solang er dir da keine minderwertige Tauchpumpe andrehen will. Lg |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.07.2009
Beiträge: 3
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das ist die Firma die mir das Angebot erstellt hat. Verstehe ich das Richtig, dass man die Kiesschüttung einbringen soll, wenn das Spülbohrwasser verschwunden ist?
Bei der Pumpe handelt es sich übrigens um eine Grundfos. Ist also OK. Noch was zum Rohr: Habe noch ein bisher ein weiteres mündliches Angebot bei dem ein 150 mm verzinketes Stahlrohl mit Edelstahlfilterrohr am Ende zum Einsatz kommen soll. Der BB sagte mir, dass man den Brunnen besser "warten" kann da man diese Rohr auch wieder hoch ziehen kann und dann den Filter reinigen kann. Klingt eigentlich ganz gut. Gibt es aussser dem Trinkwasserargument noch andere Grüne gegen verzinktes Stahlrohr (Rostbildung, Alterung, oder was auch immer). Immer noch vielen Dank für alle sachdienlichen Hinweise ! Gruss Torsten p.s. Rammbrunnen: Sind Sie nicht aus Berlin? Falls ja können Sie keinen guten BB empfehlen? |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 962
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Hallo
150 mm verzinktes Rohr ? kenne ich nur aus dem Lüftungsbau. Wenn man so ein Rohr ziehen würde wäre das Bohrloch zu und man müsste Neu bohren. Kunststoff verrottet nicht so schnell wie verzinktes Rohr und ist zum anderen auch Preiswerter.Zu Punkt 2 Ja ich komme aus Berlin ich könnte dir auch helfen (nach den Ferien) da ich Zz. eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter habe (vom Plunschen) sehr schmerzhaft. Gute Firmen kenne ich auch ist aber leider sehr teuer bei Interesse nochmal melden. Du könntest mal bei Nachbarn fragen ob sie eine Pumpe Oberhalb der Grasnarbe haben oder eine Tiefbrunnenpumpe,nach Wassertiefen brauchst Du nicht fragen da man in Berlin meist zu Übertreibungen neigt. Gruß Rammbrunnen |
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#8 (permalink) |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
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Es gibt Brunnenrohr aus Stahl verzinkt und Edelstahl. Die verzinkten Rohre sollten dann aus trinkwassergeeignetem Zink sein. Edelstahl ist unbedenklich aber extrem teuer. Und das Brunnenrohr ziehen...wer es unbedingt will!? Hat sicher seine Freude dran.
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#9 (permalink) | |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
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Zitat:
gruß marg |
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