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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 14.10.2009, 13:17   #1 (permalink)
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Standard Schachtbrunnen - Bohrbrunnen - Errichtungskosten

liebe Experten

lasse für Wärmepumpe (+gartengießen) Brunnen machen - Grundwassertiefe ganz grob ca 5-6m
da Zufahrtmöglichkeit beengt ist muß es lt Brunnenmeister ein Bohrbrunnen werden
meinem Wissensstand zufolge ist Bohrbrunnen teurer

1) kann mir jemand grob sagen, um wieviel die Bohrgeschichte teurer ist?
2) habe ich mit Bohrbrunnen noch andere Nachteile?


Muß nämlich mit dem Heizungsbauer ein ernstes Wort reden, den Brunnen hätte man auch vor dem Rohbau machen können, da wäre Zufahrt + Schachtbrunnen kein Problem gewesen - wenn man es mir bloß gesagt hätte


vielen Dank
gbbrunnen
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Alt 14.10.2009, 17:18   #2 (permalink)
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Hallo
Wärmepumpen mit Oberflächenwasser sind immer unrentabel das mal vor weg,was meintest Du den mit einem Schachtbrunnen (Brunnenringe ?) ein Bohrbrunnen ist eigentlich immer vorzuziehen.
Gruß Rammbrunnen
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Alt 14.10.2009, 21:48   #3 (permalink)
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guten Abend Rammbrunnen

"Schachtbrunnen" wurde mir vorgestellt als Brunnen mit Betonringen - Durchmesser 100-150cm

"Bohrbrunnen" wurde präsentiert als Brunnen, der nur auf den ersten 1-2m so große Betonringe hat, dann aber mit bloß 15-20cm Durchmesser weiter in die Tiefe geführt wird

mfg
gbbrunnen
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Alt 15.10.2009, 05:31   #4 (permalink)
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Hallo
Sehr eigenartig, normalerweise bohrt man bei dieser Variante erst und gräbt dann die Ringe ein da es sich in einem Loch schlecht bohren lässt.
Es gibt Betonringe die nur einen Halbenmeter hoch sind diese kann man auch alleine gut bewegen.
Gruß Rammbrunnen
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Alt 22.10.2009, 13:09   #5 (permalink)
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Standard Warum unrentabel?

Warum sind Wärmepumpen mit Oberflächenwasser immer unrentabel?
Das Oberflächenwasser hat so um die 10°C, und das müsste doch für Wärmepumpen ausreichen, oder?
wholzi ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 22.10.2009, 19:22   #6 (permalink)
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Hallo
Da war auch nicht die Temperatur mit gemeint sondern eher das Problem mit dem Eisengehalt und dem PH Wert,selbst wenn diese Werte OK sind hat man für den Wärmetauscher sehr Hohe Stromkosten der Wirkungsgrad bezogen auf die Heizleistung ist sehr schlecht.
Gruß Rammbrunnen
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Alt 23.10.2009, 07:45   #7 (permalink)
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Standard Wärmepumpe

Hallo Rammbrunnen,
kannst du mir das bitte näher erklären. Ich verstehe nicht, dass man beim Betreiben einer Wärmepumpe aus einem Schachtbrunnen für den Wärmetauscher hohe Stromkosten haben soll. Und punkto Wirkungsgrad wird immer behauptet, dass eine Wasser - Wasser Wärmepumpe (also mit zwei Brunnen), den besten Wirkungsgrad haben soll. Dies wäre für mich insofern logisch, da Wasser eben ein guter Wärmeleiter ist (im Gegensatz zur Kollektor-Wärmepumpe, die aus dem Erdreich die Wärme entzieht).
Ich interessiere mich sehr für dieses Thema und wäre für eine Antwort dankbar, denn ich habe bereits zwei Schachtbrunnen mit genügend Wasser.

Gruss wholzi
wholzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2009, 11:53   #8 (permalink)
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Moin zusammen,

Eine Grundwasserwärmepumpe empfiehlt sich immer dort, wo ein geeignetes oberflächennahes Grundwasservorkommen vorhanden ist. Die Nutzung des oberflächennahen Grundwassers (bis ca. 8 m Tiefe) als Wärmequelle ist aus energetischer Sicht am besten geeignet. Zwischen 8 und 12 °C stehen der Wärmepumpe ständig als Quellen-Vorlauftemperatur zur Verfügung.

Aber:
Je nach Grundwasserbeschaffenheit kann es beim Betrieb einer Grundwasserwärmepumpe zu Einschränkungen kommen. So besteht z. B. bei sauerstoffreduzierten Wässern mit hohen Eisen- und / oder Mangangehalten die Gefahr der Brunnenverockerung, bei aggressiven Wässern die Gefahr der Anlagenkorrosion.
Das meinte Rammbrunnen sicherlich.

Also vorab Dein GW auf diese Parameter prüfen lassen.
Gruss
PM
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
Plunschmeister ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2009, 15:45   #9 (permalink)
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Hallo
Ja das meine ich (auch) bei einer Vorlauftemperatur von 10° ist ein Wirtschaftlicher Betrieb nur bei einer Heizungtemperatur von 30- 35° Wirtschaftlich, jeder Grad an mehr Temperatur Kostet richtig Strom.
Desweiteren sind solche Heizungen nur für Absolute Niedrigenergiehäuser in Verbindung mit SolarStrom usw.sinnvoll. Mal bei Wikipedia eingeben oder Nachteile von Wärmepumpen Googeln, auf keinen Fall bei Herstellern nach solch einem Thema gucken (Warum dürfte klar sein)
Gruß Rammbrunnen
Rammbrunnen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2009, 09:56   #10 (permalink)
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Danke für die Antwort - wollte nur mal sagen, ein prima Forum ist das und toll wenn die Antworten qualifiziert sind und so schnell kommen!
wholzi ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 15.04.2010, 17:10   #11 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Rammbrunnen Beitrag anzeigen
Hallo
Ja das meine ich (auch) bei einer Vorlauftemperatur von 10° ist ein Wirtschaftlicher Betrieb nur bei einer Heizungtemperatur von 30- 35° Wirtschaftlich, jeder Grad an mehr Temperatur Kostet richtig Strom.
Desweiteren sind solche Heizungen nur für Absolute Niedrigenergiehäuser in Verbindung mit SolarStrom usw.sinnvoll. Mal bei Wikipedia eingeben oder Nachteile von Wärmepumpen Googeln, auf keinen Fall bei Herstellern nach solch einem Thema gucken (Warum dürfte klar sein)
Gruß Rammbrunnen
Ich hab jetzt auch ein Niedrigenergiehaus und bin mehr als zufrieden! Hier macht eine Wärmepumpe auch absolut Sinn. Das ist auch mit für mich eine Überlegung für den Brunnenbau.
Ich hoffe dass das alles so einfach funktioniert wie ich mir das vorstelle - zumindest brauch ich offensichtlich nicht einmal eine Genehmigung!
Daniela ist offline   Mit Zitat antworten
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