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| Brunnen selber bohren - dies & das Sonstiges Dies & Das. Hier kommt alles rein was nicht in eine der anderen Kategorien passt zum Thema Brunnenbau |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.12.2009
Ort: Minden
Beiträge: 8
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Hallo zusammen,
ich habe auf 4,50 m Tiefe gebohrt, das Wasser steht ca. 30 cm im Bohrloch. Das Bohrloch hat einen Durchmesser von 12 cm. Wenn ich jetzt ein DN 100 einbringen würde, läge es an den Muffen jeweils am Erdreich an. Würdet ihr mir raten einen kleineren Durchmesser zu wählen? Ab jetzt möchte ich mit der Kiespumpe arbeiten. Ich habe gesehen, dass einige in einem KG-Bohrrohr plunchen und darin hinterher das eigentliche Brunnenrohr eingelassen wird. Wird das umgebende KG-Bohrrohr nach setzten des Brunnenrohrs wieder entfernt? Wenn ich ohne Bohrrohr arbeite, muss ich im Brunnenrohr plunchen. Wie bekommt man dann die Verschlusskappe auf das Sumpfrohr?
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#2 (permalink) |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 460
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Hallo Axel, ich finde das 12cm zum Anfang ziemlich wenig sind vom Durchmesser deiner Brunnenbohrung. Wenn es geht bohre mit mindestens 170 mm vor und setzte anschließend dein Bohrrohr (im Bohrrohr dann das Brunnenrohr einbauen und wieder das Bohrrohr ziehen) steht aber alles schon im Forum.
Das Rohr was du verwendest hat ja sowieso schon einen Durchmesser über der Muffe von ca 120 mm. Wenn du dann nur 120 mm gebohrt hast, wird das ziemlich enge. Das Brunnenrohr kannst du dann unten mit Tonpellets abdichten. Gruß Marg |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.12.2009
Ort: Minden
Beiträge: 8
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Frohes neues 2010!
Leider liegt die Baustelle im Augenblick unter 40 cm Schnee begraben und ist damit bis auf weiteres geschlossen. Ich werde die Zeit aber nutzen um Material und Gerätschaften zu organisieren. Viele Grüße Axel |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.12.2009
Ort: Minden
Beiträge: 8
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Whow, soviel Abenteuer für so wenig Geld!!!
Bei 5 m auf eine 10-15 cm dicke und richtig harte Lehmschicht gestoßen (8 cm in 3,5 Std.). Hat mir immer wieder die Kiespumpe zugeklebt und zwar so heftig, dass ich's mit einem Schraubendreher rausfrickeln mußte. Die Klappe der Kiespumpe hat es mir auch abgerissen. Dann die Kiespumpe verloren (hatte blöderweise vergessen den Schraubkarabiner zuzuschrauben). Ich habe eine Taschenlampe an eine Art selbstgebogenen Fleischerharken mit Klebeband befestigt und dann solange geangelt und wieder zurechtgebogen bis ich das Ding am Harken hatte. Zum Glück stieg das Wasser nicht allzu schnell dank der Lehmschicht. Heute bin ich dann mit der Kiespumpe unters Brunnenrohr geraten und natürlich verklemmt. Auch meine Schuld. Zu wenig Gewicht. Denn die Verdickung an der Muffe will nicht so recht durch diese harte Lehmschicht. Ich hab dann mit viel Zug die Pumpe samt Brunnenrohr ca. 15 cm hochgezogen und dann plötzlich nachgelassen und so die Kiespumpe freibekommen. Die zwei kommenden Feiertage kann ich gut gebrauchen denn mir tut alles weh und es gibt Zeit die Bilder hochzuladen. Vieviel Gewicht man wohl auf das Brunnenrohr geben darf??? Frohe Ostern |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 1.959
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Moin Axel,
was versuchst du da in die Lehmschicht einzuplunschen? KG oder Brunnenrohr? Lehm läßt sich nicht plunschen, daher deine mäßigen Fortschritte. Entweder die Lehmschicht vorher auflockern( mit einer Kralle), dann plunschen oder im KG bzw. BR bohren. Bohren hat aber den Nachteil, das deine Muffen hängen bleiben. Auch beim Plunschen ist irgendwann Schluss, es geht nicht mehr weiter, denn Lehm lässt sich nicht verdrängen wie grober Sand/Kies. Von daher bis zur Lehmschicht größeres Rohr einplunschen und dann im Rohr bohren, so dass dein BR mit Muffe da durch passt. Gruss PM
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister Geändert von Plunschmeister (03.04.2010 um 23:58 Uhr) |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.12.2009
Ort: Minden
Beiträge: 8
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Hallo,
ich bin ja schon durch die Lehmschicht gekommen. Jetzt kommt ein Sand-Kiesgemisch und es sollte eigentlich ab jetzt richtig abwärts gehen. Bevor ich das mit einem größeren KG-Bohrrohr anfange (mir fehlt auch der größerer Bohrer), möchte ich aber noch versuchen mehr Gewicht aufzubringen. Die Lehmschicht ist nur 10-15 cm und vielleicht dücke ich die Muffe des Brunnenrohrs doch da durch. Vielleicht verdrängt sich der Lehm auch ein wenig nach unten wenn ich genügend Hohlraum geschaffen habe. Schade dass ich an Son-und Feiertagen nicht weitermachen kann aber ein paar Gehwegplatten werde ich heute wohl noch aufladen. Viele Grüße! |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 1.959
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Moin,
Die Lehmschicht ist nur 10-15 cm OK, das konnte ich nicht wissen. Da hast du ja Glück gehabt, da sollten die Muffen durchgehen. Dann ordentlich Gewicht drauf, wie Rammbrunnen bereits sagte. Viel Erfolg noch und berichte weiter. Gruss PM
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#9 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.12.2009
Ort: Minden
Beiträge: 8
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so, selbst 480 Kg drücken die Muffe des Brunnenrohrs nicht durch die harte Lehmschicht. Also alle wieder raus und erstmal ein KG-Bohrrohr DN 125 durch die Lehmschicht drücken. Hoffentlich klappt's.
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#10 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.12.2009
Ort: Minden
Beiträge: 8
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Das war nix. Das KG-Rohr splittert wie Glas bei hoher Last und das kann echt gefährlich werden wenn ein paarhundert Kilo durch die Gegend fliegen. Zum Glück ist nicht passiert (auch den neugierigen Katzen nicht).
Ich habe jetzt erst einmal alle Rohre draußen gelassen und noch einmal auf Handkraftbohrung umgestellt. Bin jetzt von 4,60 auf 5,50 m vorgedrungen und hole jede menge Lehm hoch. Die Wasserlinie hat sich bis auf 3 m hochgedrückt. Ich hoffe das Loch bleibt noch ein wenig stabil, der Bohrer ist ja 8 m lang. Schönes Restwochenende! |
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