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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 31.05.2010
Ort: BIELEFELD
Beiträge: 6
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Hallo,
unser Brunnen läuft unter sehr schlechten Rahmenbedingungen. Die Kreiselpumpe (zur Zeit eine fast kaputte Gardena 4000i) steht in einem Brunnenschacht in ca. 3 Meter Tiefe. Von dort aus sind es noch 7,5 Meter bis zum Wasser. Die Bohrung ist ca. 17m tief, und 15m verrohrt. Leider hat der pensionierte Brunnenbauer nur eine 58mm Verrohrung eingebaut (ohne Filter) Der Brunnen funktioniert so seit ca. 9 Jahren und hat in den besten Zeiten ca. 1qm/h gefördert (zur Zeit 600l/h da die Pumpe mal wieder am Ende ist) Ich weiß das Aufgrund der geodätischen Saughöhe die Pumpe an der Belastungsgrenze läuft. Ich überlege nun ob es etwas bringen (verbessern) würde die Saugleitung 10,70m 1" PE- Rohr mit Fußventil (ohne Feder) gegen eine 5/4" Saugleitung zu tauschen? Allerdings habe ich in meiner Verrohung kein Platz mehr für ein Fußventil, könnte also nur ein Rückschlagventil an der obere Ende der Leitung vor die Pumpe setzen. Oder macht es Sinn die Saugleitung zu verlängern oder zu kürzen? Ein ordentlicher Tiefenbrunnen wäre hier die Lösung, aber leider der Weg zur Erreichbarkeit des Brunnens etwas schmal (100cm) unter einem Carport her. Schaut doch mal auf das PDF eventuell kann ich da ja etwas verbessern. Danke |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 963
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Hallo
Aus was besteht der Schacht ? kannst Du ihn um 3 Meter tiefer graben ? bei den 7,5 Metern wundert es mich das die Pumpe es überhaupt schafft da sich beim Pumpen der Wasserspiegel ja nochmals senkt. Ich würde im Schacht neu bohren und mit einer Tiefbrunnenpumpe arbeiten. Was meinst Du mit einem 100 cm Durchgang (für was soll der zu klein sein ?) Gruß Rammbrunnen |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 31.05.2010
Ort: BIELEFELD
Beiträge: 6
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Hallo Rammbrunnen,
der Schacht besteht aus Brunnenringen (1,25m) ist von Hand 3m tief gegraben. Der Boden hier in Bielefeld überwiegend aus Lehm. Tiefer bin ich von Hand nicht gekommen. Im Schacht neu zu Bohren wäre wohl die beste Lösung, aber wer macht sowas gut und "günstig"? Mit dem 100cm Durchgang meine ich die Erreichbarkeit zum Brunnen. Ich mag nicht Carport, Holzlager mit 8RM Holz, und ein Gartenhaus abreißen. Zu klein für ein Bohrgerät auf einem LKW. Gebohrt wurde der Brunnen hydraulisch per Dreibein u. elktr. Winde, Trotz Rollenmeißel (ich denke die heißen so) kam er durch manche Steinschichten fast nicht durch. Ich möchte andererseits auch keine 2000€ in die Hand nehmen um die Leistung des Brunnens von 600-1qm/h auf 2qm/h zu steigern. Meine Überlegung war halt, wenn es mit einer 1" Saugleitung funktioniert könnte es mit einer 1 1/4 " Saugleitung vielleicht etwas besser klappen. Und statt 1qm/h würde ich vielleicht 1,2qm/h fördern. Oder sind die Reibungsverluste (PE-Rohr, Muffen, Rückschlagventil) zu vernachlässigen. Der Wasserstand ist im Sommer wie im Winter immer gleich bei 7,5m |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 963
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Hallo
Dein Problem liegt nicht am Leitungquerschnitt sondern an der Ansaughöhe,es würde schon enorm was bringen wenn Du die Pumpe 1 Meter tiefer stellen könntest (je tiefer desto besser) Selbst bohren möchtest Du nicht ? Gruß Rammbrunnen |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 31.05.2010
Ort: BIELEFELD
Beiträge: 6
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tiefer graben und 3m Brunnenringe nachrutschen lassen traue ich mir nicht wirklich.
Aufbohren/ neu Bohren in dem Schacht wäre ein gute Lösung und sicher auch die fachlich bessere. Selber Bohren? Dabei helfen unbedingt :-) Da ich kein Gerät dafür habe müsste ich das schon machen lassen. Ich denke die Anschaffung des Bohrgerätes für eine Bohrung wird sich nicht lohnen und mit einem Handbohrer ist es hier nicht machbar. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.207
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Hallo zusammen,
ich gehe davon aus, das vom Laufrad der Pumpe nicht mehr viel übrig ist. Unter den bei dir anliegenden Bodenverhältnissen, ist Selber bohren nicht gegeben. Besteht also nur die "guenstigste" Alternative, den Brunnenschacht zu vertiefen um dadurch die Saughöhe der Pumpe zu verringern. Hängt die Gardena da 9 Jahre dran? gruss PM
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#7 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 31.05.2010
Ort: BIELEFELD
Beiträge: 6
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es ist leider nicht die erste Pumpe :-(
-Die erste eine Edelstahl Baumarkt-Pumpe hat nicht mal Wasser angesaugt. -Die 2. eine 800 Watt Jet-Pumpe (vom Brunnenbauer) aus Guss hat 2-3 Jahre gehalten. -Die 3. die 4000er Gardena mit 1000Watt hat super durchgehalten, ich habe sie aber letztes Jahr außer Dienst gestellt, wegen fehlender Leistung (unter 400l/h) -Dann kam die 4. eine 5000er Gardena mit 1500Watt die hat nur ca. ein 3/4 Jahr gehalten bis sie auch unter 400l/h gesunken ist. Zur Info unser Wasser ist relativ eisenhaltig. Am Wochenende habe ich mal den Brunnen von innen mit dem Kärcher und einem Rohrreinigungsschlauch "gereinigt" (Idee meiner Frau) besonders im dem 2-Meter-Bereich der Bohrung wo Sie nicht verrohrt ist und keinen Filter hat. Dann bei der letzten Gardena das Kunststoffgewinde bei der Montage abgebrochen. Da ich keine andere Pumpe mehr hatte mal versuchsweise die gute alte 1000Watt 4000er Gardena montiert und siehe da sie bringt auf einmal wieder 600-700l/h (statt vorher weniger als 400). Ich werde die Tage mal die Pumpe gg. eine neue eintauschen, aber diesmal aus Kostengründen eine mit getrennter Steuerung und die gute Gardena mal im Winter aufarbeiten (es gibt ja Ersatzteile). Das Pumpenrad interessiert mich auch.. Ich denke das die 1500Watt Pumpe für den Brunnen absolut zu stark war, der Brunnen dafür nicht genügend Wasser liefert und die Pumpe in die Kavitation läuft. Keine Pumpe egal ob 800oder 1500 Watt hat mehr als 1000l/h gefördert. * Wenn ich mich entscheide den Brunnenschacht tiefer zu Graben (ist bei Lehm und Steinen keine Freude), rutschen denn dann die Ringe einfach nach ohne mich zu begraben? * Von welchen Kosten müsste ich ausgehen wenn ich das ordentlich bohren ließe, vorausgesetzt findet sich jemand mit einem passendem Bohrgerät (max. 100x210 bxh) |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.207
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* Wenn ich mich entscheide den Brunnenschacht tiefer zu Graben (ist bei Lehm und Steinen keine Freude), rutschen denn dann die Ringe einfach nach ohne mich zu begraben?
Steine sind immer schlecht, macht halt mehr Arbeit. Das übrige macht das Eigengewicht der Brunnenringe. Natürlich sind solchen Arbeiten immer mit Risiken verbunden. Alleine würde ich da nicht bei gehen. Betonringe könne auch mitunter brechen. Also über Preise einer solchen Bohrung kann man von hier aus nicht viel sagen. Kommt auch darauf an in welchem Durchmesser und bis in welche Tiefe. Würde mal so grob zwischen 1700-2500 Euro sagen. gruss PM
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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