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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.06.2010
Beiträge: 2
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Hallo Brunnenfreunde,
nach langer Zeit hab ich mich an die Arbeit gemacht meinen 1. Brunnen zu bohren. Mit schweren Gerät ( alles manuell ) begann das Bohren Anfang April. Da ich beruflich sehr eingebunden bin, konnte ich mit meinen beiden Helfern 1 x die Woche 2 Stunden uns ans Werk machen. Stellenweise war super anstrengend. Als wir mitte Mai bei 10 m auf Wasser stießen war die Freunde groß und ab diesen Zeitpunkt ließen sich die Brunnenrohren viel besser versenken. Am Ende kamen wir auf eine 6m Wassersäule. Dann wurden die Filterrohre und die Vollrohre eingelassen und die Brunnenrohre gezogen. Letzten Sonntag habe ich dann das Bohrloch verfüllt und eine Eine Probe Wasserstandskontrolle gemacht. 6 m. Am Montag war es dann soweit der Bohrturm wurde abgebaut und ein Probelauf mit der neuen Tiefbrunnenpumpe ( aus Polen ) sollte erfolgen. Bei ca. 8m verklemmte sich die Pumpe derart das kein rausziehen mehr möglich. Einer meiner Helfer kam nun auf die Idee mittels Falleise die Pumpe zu versenken. Nach und nach hatten wir den Schlauch und das Elktrokabel raus. Meine Kumpel holte seine Pumpe um den Probelauf fortzusetzen. Da auch diese Pumpe sich bei ca. 9 m verklemmte, waren wir der Meinung es noch die alte Pumpe. Also haben wieder mehrmals das Falleisen nach unten gejagt. Dann wurde es putzig auch das Fallrohr rutsche nicht mehr nach und man hörte beim Aufprall kein metallisches sondern nur ein sandiges Geräusch. Nachdem wir dann ein Lot ins Bohrloch hinunter liesen waren wir am Boden zerstört. Von unseren 16 Meter kamen wir nur noch etwas über 10 m und haben nun eine Wassersäule von 40 cm. Keiner konnte sich das erklären. Am Dienstag habe ich mir Vorort Fachmannrat geholt. Man ist der Meinung das durch einrammen der Pumpe das Filterrohr kaputt ging, die Pumpe evt. nach außen triftete und durch das defekte Filterrohr der Sand eingespült wurde. Klingt für mich plausibel. Das wars dann wohl. Ist mein Brunnen trotzdem noch zu retten? Er hatte zwei Vorschläge: Mit einer kleineren Schluppe den Kies zu entfernen und evt. die Sache mit einem Rammfliter zu probieren. 2. Möglichkeit: Neues Bohrloch - dies kommt für mich im Moment nicht in Frage. Wer kann helfen, gibt es noch andere Möglichkeiten? Viele Grüße |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.592
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Hallo Pexo
Es ist sehr wahrscheinlich dass dein Brunnenrohr beschädigt ist. Hast Du die blauen Rohre verbaut? Wenn Du nun einen Ramfilter einsetzt wird wohl an der verklemmten Pumpe Schluss sein. Zudem ist Dein Grundwasserspiegel zu tief, 10 Meter wie Du schreibst. Das packt keine Pumpe mehr, die Wassersäule ist zu schwer und reisst ab. Rohre alle raus und auf ein neues. Die Tiefenpumpe sollte auch wesentlich dünner sein als das Brunnenrohr. Bei 4" eine 3" Pumpe bei 4,5" eine 4", warum das so sein sollte hast Du selbst erlebt.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.207
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Hallo Pexo,
hört sich alles ein bischen komisch an. Warum wurde das Brunnenrohr wieder gezogen? Hier kann man nichts mehr machen, der brunnen ist wohl oder übel verloren. gruss PM
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.06.2010
Ort: Österreich, Raum Wien
Beiträge: 11
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Also ich würde nicht so schnell aufgeben,
ich würde die nächst kleinere Dimension an Brunnenrohre besorgen und diese in dein bereits vorhandenes, defektes, Rohr einplunschen. Anschließend mit Filtersand den Zwischenraum hinterfüllen. Gruß Snoopy
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Gruß SNOOPY |
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#6 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.592
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Vielleicht kommt bei so einer Überlegung dann was raus was BP brauchen kann um das Bohrloch dicht zu bekommen.
( duck und weg )
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#7 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.06.2010
Ort: Österreich, Raum Wien
Beiträge: 11
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@ Plunschmeister
Laut seiner Beschreibung ist die Pumpe wahrscheinlich seitlich aus dem Rohr gewandert und hat dieses dadurch beschädigt. Also wird die versenkte Pumpe kein Problem sein, sollte es so sein wie beschrieben.
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Gruß SNOOPY |
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#8 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.592
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Hi Snoopy,
es ist unwahrscheinlich dass die Pumpe komplett, oder zum größten Teil sich aus dem Rohr nach Außen gedrückt hat. Ich kenne einige Pumpen aus dem Osten, dies sind auch nicht immer Zylindrisch. Haben oft hervorstehende Kanten die dann auch verkannten im Rohr. Zudem sollte auch der Druck vom Erdreich verhindern dass die Pumpe komplett außerhalb ist. Da gibt es nur noch eins: raus mit dem Kompletten Zeug und neu anfangen.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#9 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.07.2010
Beiträge: 6
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ich habe ein ähnliches Problem.
mein 4Zoll 25m tiefer Brunnen funzt aber noch. Ich hatte vorrübergehend eine 1000W Rohrpumpe eingebaut. Der Brunnen versorgt Rinder mit Wasser Sommer wie Winter. Da die Wassersäule bei 10 Meter liegt ist keine Weidepumpe möglich. Die Rohrpumpe pumpt täglich etwa 4000Liter. Da ich kein geeignet Edelstahlseil zur Hand hatte und ein entsprechendes Nylonseil in der verpackung der Alkopumpe beilag, habe ich das benutzt. Nach ein paar Wochen wollte ich eine größere Pumpe einbauen, da mir die kleine Pumpe zu wenig Leistung hatte. Leider mußte ich feststellen, das das Nylonseil gerissen ist und nun die Pumpe zum Ausbauen seitlich verklemmt. Die Pumpe geht noch, aber ich habe keinen Dunst wie ich die rausbekommen kann. Wie jetzt hier gelesen habe hätte ich eine kleinere Pumpe kaufen müssen ? Mit Gewalt habe ich noch nix versucht. Jetzt sitzt sie bei etwa 12m Tiefe .... gruß Rufus übrigens klasse Forum hier
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#10 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.592
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Das ist eine dusselige Sache.
Die Pumpe müsste im Rohr wieder gerichtet werden. Nur wo klemmt sie? An der unteren Kannte, oder oben? Du kannst versuchen das Kabel und die Wasserleitung zur Pumpe etwas zu lockern, so dass kein Druck oder Zug auf die Pumpe wirkt. Dann die Pumpe eine Zeit lang weiter benutzen, in der Hoffnung dass sie sich selbst wieder löst. Wenn sie lose ist dann langsam drehend hoch holen, also Kabel und Leitung zusammen drehen dass die Pumpe sich mitdreht. Geht aber nur wenn noch keine Gewalt ausgeübt wurde und sie sich vielleicht löst.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#11 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.207
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Hallo zusammen,
die alten Brunnenbauer hatten für ähnliche Zwecke einige Gerätschaften. Fischanker und Glückshaken. Fischanker sieht aus wie ein Angelhaken am Blinker. gruss PM
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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