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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.07.2010
Beiträge: 7
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Hallo!
Ich habe einen Bohrbrunnen, heute ca. 18,5 m tief, Wassersäule bei 5,5 m mit 150 mm Eisenrohr. Die ursprüngliche Tiefe ist mir nicht bekannt. Mit dem Hauswasserwerk kann ich für ca. 5 min Wasser fördern, dann kommt nichts mehr und ich muss mindestens 30 min warten. Danach kann ich dieses unendlich oft wiederholen, ohne Änderung. Nun habe ich mit einem Plunscher mein Glück versucht, ohne ein Körnchen nach oben zu fördern. Im nächsten Versuch habe ich meinem Planscher 5 cm Eisenspitzen verpasst und konnte damit zumindest in die Schicht am Grund eindringen, würde es für Lehm oder Ton halten. Der Plunscher saugt sich sehr fest, ich hatte Mühe ihn wieder zu lösen. Herauffördern konnte ich allerdings nichts. Was kann ich noch tun? mfg waage |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.07.2010
Beiträge: 7
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Hallo Rammbrunnen
Ja das Wasser steht bei 5,5m von oben.Als Rohr wurde ein Eisenrohr verwendet, jedenfalls gucken noch 20cm raus und wenn ich mit dem Planscher beim ablassen an die Seitenwand komme hört es sich metallisch an. Der Brunnen wurde ca. 1950 in der ehemaligen DDR gebohrt, vielleicht hatte man damals kein anders Rohr. waage |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 837
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Hallo
Was für eine Pumpe benutzt Du ? betreibst Du sie mit einem Rasensprenger oder einem ähnlichem Verbraucher ? ist der Brunnen oben Luftdicht verschlossen ? (mal versuchen) ich habe schon einige DDR Filter gesehen meist waren sie selbst gewickelt (gibt es in Polen heute noch). Gruß Rammbrunnen |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.07.2010
Beiträge: 7
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Hallo Rammbrunnen
Danke erstmal für Deine Antworten. Zur Zeit habe ich ein Hauswasserwerk: PHW1000N mit einer maximalen Leistung von 4600l/h und einer Höhe von max.45m. Dieses Hauswasserwerk steht im Brunnen,es sind zwei Brunnenringe eingelassen, angesaugt wird über einen 1 Zoll Saugschlauch mit Rückschlagklappe. Angeschlossen ist ein 3/4 Zoll Wasserschlauch an dem meistens ein Sprenger hängt oder ohne um den z.B. Gartenteich zufüllen. Die 5min Förderdauer beziehen sich auf ohne Sprenger. Der Brunnen ist nicht Luftdicht verschlossen. An dem Brunnen warüber Jahrzehnte nur eine Handpumpe angeschlossen. Achso wie verschließt man so einen Brunnen Luftdicht? Ich kann mir nur vorstellen mit einen aufblasbaren Ballon? mfg waage und ein schönes Sommerwochenende noch Geändert von waage (03.07.2010 um 20:31 Uhr) |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 837
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Hallo
Meine Vermutung geht dahin das Du diesen Brunnen überforderst (4,6qm schafft kaum ein Haushaltswasserhahn) stelle mal deine Entnahmemenge auf 1200 Liter in der Stunde ein (zb.mit einem Wasserhahn) Dicht bekommst Du ihn erstmal mit einem Holzdeckel und Silikon (nur um mal zu testen ob durch den Unterdruck sich der Wasserzulauf erhöht) Gruß Rammbrunnen |
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#7 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.07.2010
Beiträge: 7
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Hi
Nochmal besten Dank für Deine schnelle Hilfe! Ich werde Deine Tips in den nächsten Tagen ausprobieren und meine Erkenntnisse mitteilen. Ich hatte immer die Vermutung das der Brunnen neu viel tiefer war und in laufe der Jahre versandet ist und zwar höher als das Filterrohr und somit das Wasser nur von unten nachläuft. mfg waage |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.07.2010
Beiträge: 7
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Hallo
Ich habe heute Vormittag meinen ersten Versuch gemacht und muß darauf hin eine Angabe korrigieren. Ich habe das Hauswasserwerk nochmal in Betrieb genommen und die Abnahme auf ca. die Hälfte gedrosselt. Nun konnte ich statt der 5min knapp 10min Wasser fördern, es sieht wirkich danach aus, daß das Wasser nicht schnell genug nachläuft. Dann habe ich mal genau darauf geachtet bis die Wassersäule im Brunnenrohr den gleichen Stand wie vor dem Beginn des abpumpen. Das war erst nach 1h und 5min. Als nächstes werde ich den Brunnen mal luftdicht verschließen, das kann ich aber erst morgen da ich noch einen Deckel bauen muß. Oder lohnt sich das garnicht mehr nach den neuen Erkenntnissen? mfg waage |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 1.959
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Moin Waage,
wenn der Brunnen versandet wäre, dann hättest du mit der Kiespumpe auch Sand gefördert. Nun weiß man nicht wie der Filter aufgebaut ist, nehme aber an, das sich dieser im Laufe der Jahrzehnte zugesetzt hat. Würde hier mal ein Regenerierungsversuch in Betracht ziehen, ein Versuch ist es Wert. Ein Verschließen des Brunnens bringt hier auch nichts mehr. gruss PM
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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