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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#2 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 16.07.2010
Beiträge: 32
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hier meine Photos von der Baustelle
Brunnenbau 009.jpg Brunnenbau 004.jpg Brunnenbau 006.jpg Brunnenbau 013.jpg Brunnenbau 014.jpg Ich hoffe die Bildanlagen sind angekommen, wenn nicht bitte um Hilfestellung. Bin ja hier noch ein Rotarsch. mfG Brunnenbohrer0815 |
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#3 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 01.02.2010
Beiträge: 55
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...Der Höhenunterschied dürfte ca 6-8 Meter betragen....
Na also, dann würde ich doch erst einmal bis auf 8m bohren und schauen, ob dort das Grundwasser anfängt. Ich glaube kaum, dass das Bohrloch zusammenfällt, wenn es bis jetzt trocken ist. Die Stabilität beginnt erst dann meistens zu schwinden, wenn das Wasser erreicht ist. Gruß kg49 |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 01.02.2010
Beiträge: 55
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Wenn der Sand sooo lose ist, könnte man im Rohr weiterbohren. Dabei bestehen zwei Möglichkeiten:
1. Es wird in einem Schutz- oder Mantelrohr gebohrt. Das hätte den Vorteil, dass bei Erreichen der erforderlichen Tiefe der Filter mit dem Brunnenrohr in Ruhe und auf die Verhältnisse abgestimmt gesetzt werden könnte. Nachteil: Das Schutzrohr muß am Ende mindestens bis über den Filter hochgezogen werden. 2. Es wird im zukünftigen Brunnenrohr (blau) gebohrt. Man müßte mit Sumpfrohr, Filterrohr(e) und Brunnenrohr sich langsam in die Tiefe arbeiten. Nachteil: Das Filterrohr müßte auf Verdacht ausgewählt werden, da die Bodenzusammensetzung am Schluß nicht bekannt ist. Weiterer Nachteil: höhere Kosten als Schutzrohr, falls Bohrung erfolglos, hat man das Material umsonst gekauft. Gruß kg49 |
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#5 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 01.02.2010
Beiträge: 55
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Hallo,
das Angebot des Brunnenbauers halte ich für nicht seriös. Wenn die von Dir gemachten Geländebeschreibungen mit den Höhenangaben stimmen, sollte das Grundwasser bei Dir in einer Tiefe von 8 - 10m liegen. Das ist aber eine Tiefe, in der ein Rammbrunnen nur mit viel Glück bis überhaupt nicht betrieben werden kann. Auf 6m bist Du schon, da müßte das Grundwasser anfangen, um einen Rammbrunnen erfolgreich zu betreiben. Zum Schutzrohr: Das Schutzrohr zu schlitzen bzw. zu löchern ist der größte Fehler, der beim Brunnenbau gemacht werden kann. Diese Brunnen liefern ständig Sand, der langfristig jede Pumpe zerstört. Ein sandfreier Brunnen kann, richtig angelegt, jahrzehnte störungsfrei mit der gleichen Pumpe laufen. Man darf da nicht an der falschen Stelle sparen. Schutzrohre werden ungeschlitzt versenkt und hinterher gezogen. Was Du als Schutzrohr verwendest, hängt von Deinen Möglichkeiten ab. Professionelle Rohre bestehen aus Stahl und werden übergangslos (ohne Muffe) miteinander verschraubt. Das fällt meisten aus, weil diese Rohre nicht zur Verfügung stehen. Hier im Forum werden KG-Rohre verwendet. Ich bin kein Freund von KG Rohren, da diese meiner Meinung nach einen viel zu dicken Wulst an der Muffe haben, selbst wenn ein Teil der Muffe abgesägt wird, gleichzeitig aus einem spröden Material bestehen und meistens viel zu kurz im Handel angeboten werden. Ich benutze bzw. habe bei hiesigen Verhältnissen immer Kabelschutzrohr verwendet. Dies wird in 6m Längen bei uns angeboten. Durchmesser 160mm. Bei uns lag das Wasser in 10m Tiefe, dafür sind die Rohre optimal, da man sie mindestens 6m ins Wasser ohne Übergangsmuffe drücken kann. Für kürzere Längen kann man absägen, dann gibt es Schiebemuffen. Wie ich aber im Netz feststellen musste, werden diese Rohre mit zwei verschiedenen Muffen angeboten: einmal mit Wulst (recht unpraktisch) und einmal mit einer Muffe, die sich ganz allmählich, sanft weitet. Letztere habe ich erst neulich wieder bei Straßenarbeiten der Stadtverwaltung gesehen. Diese sind optimal und wir haben hier alle unsere Brunnen damit auf ca. 18m gebracht. Diese Rohre sind "zäher" als KG-Rohr, sie lassen sich mit 3mm Schrauben verbinden, sodass mit 12 Schrauben pro Verbindung die Festigkeit so groß ist, dass man beim Plunschen das Rohr problemlos auch drehen kann. Auch das Ziehen erfolgte immer problemlos. Man braucht nur dazu einen ordentlichen Flaschenzug (o.ä), um ein 18m langes Rohr zu ziehen. Auch der Durchmesser von 160mm ist optimal, da man darin professionelle Kiesklebefilter versenken kann, die jeglichen Sandeintritt verhindern. Den Bohrer mußt Du dem Innendurchmesser des Rohres anpassen, was Du versenken möchtest. Warte aber noch andere Stellungnahmen von Forumsteilnehmern ab, die wesentlich mehr Erfahrung als ich haben, da ich Brunnen nur im hiesigen Raum gebohrt habe (18m Feinsand, sonst nichts!), dann eine für Hobbybrunnenbauer undurchdringliche Lettschicht. Gruß kg49 |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 01.02.2010
Beiträge: 55
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Noch ein kleiner Tip: Wenn Du mit einem 200er Bohrer gearbeitet hast, setze ein kurzes KG Rohr DN 250 oder DN 300 in die Öffnung, damit bei Starkregen kein Wasser in das Loch fließen kann. Durch das 250 Rohr kann später bequem gebohrt werden, bei einem 200er wird das Herausnehmen des Bohrers zu fummelig.
Gruß kg49 |
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#7 (permalink) | |
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Benutzer
Registriert seit: 29.06.2010
Beiträge: 31
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Zitat:
ich bin ja auch am Bohren (siehe anderen Thread) und plane für die Zeit des plunschens. Aufgrund der Kontakte zu einer Tiefbaufirma hätte ich eventuell die Möglichkeit an solche Schutzrohre zu kommen. Könntest Du mal bitte ein Bild vom Rohr (mit der Muffe) und der Art der Verschraubung hier einstellen? Mir ist nicht ganz klar wie Du die Rohre so verschraubst, damit die Außen und Innen keine Überstände bleiben. Ich habe mit einem 180er Bohrer gebohrt, der durch die selbst aufgeschweißte Aufkantung nun eher ein 190er Bohrer ist. Da müsste das mit einem 160er Rohr ja gut passen! Welche Plunschergrösse ist den dann zu empfehlen? Ich bin jetzt bei ca. 6,6 m. Immer noch Löss/Sand Gemisch, dessen Feuchtigkeit mitlerweile so ist, das sich auf dem Bohrer dedrehte Würste bilden, wie beim Kinderkneten. Ist das ein gutes Zeichen oder Läuft das noch unter normaler Erdfeuchte? Gruß Aki |
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#8 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 01.02.2010
Beiträge: 55
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Ich habe mal das fotografiert, was grad greifbar war. Ein gekürztes KS-Rohr mit Schiebemuffe. Muß ein uraltes Teil sein, da noch aus einer Testphase gelocht. Als Schutzrohr im trockenen Teil aber immer noch brauchbar.
So jetzt muss ich sehen, wie ich die Bilder hier rein bekomme. Noch nie gemacht, mal sehen, was passiert. Erst mal gar nichts. Die Bilder müssen erst aufbereitet werden. Wenn ich fertig bin gehts weiter. Gruß kg49 |
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#9 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 01.02.2010
Beiträge: 55
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So, ging einfacher als gedacht.
1. Bild - 3. Bild : KS-Rohr mit angeschraubter Schiebemuffe. Von außen und innen fotografiert, die Schrauben (12 Stück in 3 Ebenen zu je 4 Stück) sind gut zu erkennen, auch dass sie innen nicht ins Rohr hineinragen. IMG_1157.jpg IMG_1158.jpg IMG_1159.jpg Bild 4 zeigt dann die verwendete Schraube. IMG_1166.jpg Ich hoffe, dass allews gut zu sehen ist. Gruß kg49 |
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#11 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.07.2010
Beiträge: 2
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Hallo Bohrgemeinde, ich würde es mit plunchen versuchen. Gewichte an das KG Rohr und dann plunchen. Das Rohr sollte duch die Gewichte nachrutschen. Hast du die gewünschte Tiefe erreicht kannst du dann das Filterrohr (Ca. 2-3m) mit angeschlossenem PE rohr in das KG Rohr einführen und mit Filterkies füllen (nur um das Filterrohr. Nicht vergessen nach und nach das KG rohr raus zu ziehen. 1 m Kies dann stückweise ziehen dann wieder Kies und wieder ziehen. Ob du den Grundwasserspiegel erreicht hast solltes du daran merken das du beim plunchen kein Fremdwasser hinzufügen musst sonder das nachlaufende Grundwasser ausreicht. Ich hoffe du bekommst deinen Brunnen. Bin selbst grad dabei einen neuen Brunnen zu bauen. Leider hat meine Wasserschicht in 11m nich genug wasser. Nach 10 min kpumpen fließt nich genug wasser nach. Naja mal sehn, am Samstag gehts weiter.
Gruß tegeltiger |
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#14 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 01.02.2010
Beiträge: 55
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Hallo,
die Listenpreise für 160mm KS-Rohre liegen zwischen 7 - 10 Euro/m je nach Wandstärke. Aber es ist eigentlich nicht üblich, beim Großhandel Listenpreise zu zahlen. Etwas geht immer, meistens kennt man aber doch jemanden, der einen anderen kennt... 110mm KS-Rohre werden z.Zt. _sehr_ preisgünstig von Firmen bei eBay angeboten. Man sollte gegebenenfalls dort mal nach 160mm Rohren nachfragen. Gruß kg49 Geändert von kg49 (21.07.2010 um 22:22 Uhr) |
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#15 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.07.2010
Beiträge: 1
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Hallo Brunnenbohrer0815,
habe mein Grundstück in dem gleichen Einzugsgebiet, liege aber etwas höher und bin genauso unwissend. Eins weiss ich aber leider genau. Die Gemeinden sind aus wirtschaftlichen Gründen überhaupt nicht hilfreich. Man muss schon selber aktiv werden. Aus den gleichen Kostenerwägungen wie du suche ich z.Z. einen Bohrer zu leihen. An weiterem Austausch von Infos bin ich sehr interessiert. MfG Brunnenboher 4711 |
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#16 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.12.2006
Beiträge: 963
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Filterkies ist zwar gut aber nicht unbedingt nötig, bohren würde ich auch so wie Du es beschrieben hast wenn es nicht mehr weitergeht gibt es auch die Möglichkeit ohne Grundwasser zu Plunschen in dem man von oben Wasser einfüllt. Das leihen von einem guten Bohrer rechnet sich meistens nicht nach Abschluss der Arbeiten kann man ihn auch gebraucht fast ohne Verlust weiterverkaufen dieses gilt natürlich nur für gute Bohrer.
Gruß Rammbrunnen |
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