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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen


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Alt 24.07.2010, 13:11   #1 (permalink)
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Hallo zusammen,

heute gings dann los mit Bohren, nach ca 50 cm kommt Schieferbruch mit einigen größeren Stücken. Dazu hab ich ein paar Fragen.

1. Wie dick kann so eine Schicht sein?
2. Was kommt normalerweise danach?
3. Wie komme ich da händisch ( also mit Muskelkraft ) am besten durch?


Habe auch mal 5 liter aus dem Regenfass reinlaufen lassen, war Ratzfatz weg. Ist das gut oder Normal?

Boden war bis dahin normal feucht und alles Mutterboden.

Achso, noch etwas, wie bekomme ich die Verschraubungen der Verlängerungen am einfachtsten wieder auf? Gibts da ein Trick?
Die haben sich sehr beim Bohren zugezogen. Weil so kann ich den nicht wieder zurückbringen :-).

Und was für eine BR Größe geht in 160KG wenn ich da ne Kiesschüttung drumrum machen möchte. Weiß ja nun dank des Forums, wo ich das ( und noch so einiges an Werkzeug ) am besten herbekomme:-)

Gruß

Melittamann
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Alt 24.07.2010, 16:51   #2 (permalink)
Holzzombi
 
Benutzerbild von marg
 
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Beiträge: 460
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Hallo Melittaman. Normalerweise können die Schieferformationen ziemlich dick sein. Da mit einem Handerdbohrer durchzudringen ist Knochenarbeit und extrem nervig. Die Wasserschicht liegt bei uns in der Gegnd direkt im Gestein.

Nimm am besten einen Rohrschraubstock und eine Wasserrohrzange und dreh dein Gestänge auf - oder du drehst einfach rückwärts mit deinem Bohrer...dein Gewinderohr wird sich sicherlich irgendwo anders lösen - nur nicht da wo`s soll. Deshalb ist Gewinderohr ungeeignet! Zumal man das für Wasserleitung verwendet - das hat leicht konisches Gewinde und zieht sich s fest.

Gruß marg
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Alt 25.07.2010, 09:53   #3 (permalink)
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Beiträge: 9
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Habe mir jetzt erstmal eine 2m Brechstange besorgt und werde damit versuchen weiter zu kommen. Der nächste Plan wäre ein bis zwei Betonring setzen, also bis zum Schiefer und dann weiter durch den Schiefer.

Hoffe das es funktioniert.

Tja, dann werd ich mir doch beser einen anderen Bohrer besorgen mit Vierkantrohr.

Gruß

Melittamann
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Alt 25.07.2010, 10:55   #4 (permalink)
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Man kann schon mit Wasserrohr ein Bohrgestänge realisieren und es auch an genau der gewünschten Stelle problemlos ternnen. Voraussetzung ist, dass man an den gewünschten Trennstellen jeweils am unteren Rohrende einen Kreuzverteiler, am oberen Rohrende ebenfalls einen Kreuzverteiler oder (aus Kostengründen) ein T-Stück setzt.
Trenntechnik:
Man zieht das Bohrgestänge bis zum Trennpunkt heraus und schiebt dann in das Kreuzstück einen Stahlstab, um das Gestänge absetzen zu können. Jetzt nimmt man einen zweiten Stab (oder einen kräftigen Schraubendreher), steckt ihn oben in das T-Stück rein und dreht das obere Rohr lose.
Anschließend werden die gelösten Rohre in einen Eimer gestellt, um ein Verschmutzen der Gewinde zu vermeiden.
Wenn man die Gewindegänge ab und zu fettet, geht das ganze recht schnell und unproblematisch.

Lohnen tut sich das nur, wenn man die Wasserrohre eh grad zur Verfügung hat und nicht extra kaufen muß. Mit 3/4" Rohren kann man auch in "schwerem Gelände" per Hand so bis auf 10 - 12m bohren, dann wird es langsam heftig, wenn man das Gestänge ziehen will.
Gruß
kg49
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Alt 25.07.2010, 13:33   #5 (permalink)
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@ kg49

Klasse Idee, das werd ich mal nächste Woche Umsetzen. :-)
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Alt 25.07.2010, 14:21   #6 (permalink)
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Fett am Gewinde? SCHÜTTEL
Damit versaut man das Wasser.
__________________
Gruß Fellnase
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Alt 25.07.2010, 16:45   #7 (permalink)
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Welches Wasser?

Im Wasser wird normalerweise nicht gebohrt, sondern geplunscht.

Und hinterher? Wenn man die Rohre ihrer ursprünlichen Bestimmung wieder zuführen will, müsste man die Gewinde auch wieder entfetten, was ja kein Problem darstellen dürfte. Wie gesagt kohnt sich das nur, wenn man die Rohre eh übrig hat oder preisgünstig besorgen kann.
Gruß
kg49
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Alt 25.07.2010, 20:43   #8 (permalink)
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Kann man auslegen wie man will, plunschen, bohren, oder schlemmen.
Am Bohrgeschirr hat beim arbeiten kein Fett, oder Öl was zu suchen.
Egal ob im Wasser gearbeitet wird, oder erst gebohrt wird.
__________________
Gruß Fellnase
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Alt 27.07.2010, 09:22   #9 (permalink)
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Also, im ersten Loch hab ich genau auf einen grußen Kiesel gezielt :-(

Also 50 cm weiter nochmal angefangen, nun bin ich bei ca 80 cm und das Spiel beginnt von neuem.

Habe einen Bohrer, der keine Aufkantung hat. Ausser das das Bohrgut nicht so schnell runterfällt, wäre so ein Bohrer besser für steinigen Boden geeignet?

Habe auch ein Brecheisen ( 2500 und wiegt gefühlte 50 Kg ) und versuche damit weiter zu kommen, sehr anstrengend die Sache.

Für Tipps wegen dem Bohrer wäre ich dankbar.

Gruß

Melittamann
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Alt 27.07.2010, 09:52   #10 (permalink)
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Du kannst arbeiten wo Du willst, die Steine müssen raus.
Habe selbst einen gemacht vergangene Woche wo bei 6 Meter Tiefe Steine amen so dick wie eine Männerfaust. Für 60 cm hab ich 8 Stunden gebraucht.
Schau mal bei Plunschmeister in das Fotoalbum da sind Fotos drinnen für Hilfsmittel um Steine zu fördern. Da muss man durch, hilft nix nur nicht aufgeben und auch selbst was ausprobieren.
__________________
Gruß Fellnase
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