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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.08.2010
Beiträge: 10
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Hallo,
ich bin neu hier im Forum. Hab zwar schon einiges mitgelesen aber irgendwie kenn ich mich noch nicht so wirklich aus. Wäre nett wenn ihr mir helfen könnten. Ich würde gerne wissen was man jetz genau von unten nach oben braucht, bezüglich Materialien. 1. Unten Bodenkappe 2. Ein Sumpfrohr 3. Filterrohr 4. Vollrohr Und dann? Nur mehr eine Verschlusskappe? Zudem wüsst ich gern wozu denn ein Saugschlauch genommen wird. Ich möchte nämlich einen Brunnen im Garten haben und an diesen direkt eine Handschwengelpumpe montieren. Wenn man einen Saugschlauch nimmt, braucht man dann keine Rohre oder is das nur ein unnötiger Zusatz? Zudem wüsst ich gern ob es Alternativen zu einer Kiesschüttung gibt. Wenn ich eine Handschwengelpumpe hab, hat die nicht selber einen Filter drin? Somit wäre ja die Kiesschüttung auch nicht unbedingt erforderlich. Bitte um Hilfe und Richtigstellung. Danke!! Liebe Grüße Sabrina |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.592
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Hallo,
Die Aufstellung ist so richtig wenn man einen Borbrunnen macht. Natürlich muss oben auch was drauf damit nichts in den Brunnen fällt. Z.B Ist hier beim Betreiber erhältlich. Saugschlauch wird benötigt um Wasser zu fördern. Kann auch mit einem Rohr, oder mit PE Leitung ausgeführt werden. Aber nun was anderes, wie tief steht denn das Wasser bei euch? Wenn ihr nur eine Handpumpe betreiben möchtet dann wäre ja ein Rammbrunnen besser. Das ist eine Filterspitze mit Rohr und Handpumpe.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.08.2010
Beiträge: 10
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Hallo Fellnase,
das Wasser ist bei uns bei ca 3,5 - 4 Meter. Sind Rammbrunnen nicht viel anfälliger wegen Rost etc? Zudem is es ja auch um einiges mehr Aufwand als ein Bohrbrunnen, oder irre ich mich? Liebe Grüße Sabrina |
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#4 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.592
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Hallo,
na das ist ja dann klasse wenn das Wasser so steht. Ja Rammbrunnen sind anfälliger und nicht so haltbar. Sollte dann bei euch kein Problem sein. Bis zum Grundwasser bohren und dann mit Schutzrohren weiter plunschen bis ihr dann die Brunnenrohre auf die richtige Tiefe bringen könnt. Wo soll der Brunnen gemacht werden?
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.08.2010
Beiträge: 10
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Ja das mit dem Grundwasserpegel ist super.
Der Wird in Niederösterreich (Korneuburg) gemacht. Wollte mir eigentlich die ganze Plunscherei und Kiesschüttung sparen wenn es irgendwie möglich ist. Dachte auch daran eventuell den Brunnen zu graben, ein Rohr dann reinstecken damit es haltet und dann wieder zuschaufeln. Wieder ein Rohr drauf, weiterzuschaufeln usw. Auf erdbohrer.de gibts auch Gewebefilter, da steht dass man sich dadurch die Kiesschüttung erspart. Denkst du dass das so funktioniern würde? So ein Gewebefilter gibts aber nur ab 2 Zoll. Wenn ich dann ein größeres Brunnenrohr nehmen würde gibts doch sicher Verbindungen damit ich dann die Schwengelpumpe mit 1 1/4 " trotzdem anhängen kann oder? Vielen Dank für deine Hilfe Sabrina |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.08.2010
Beiträge: 10
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Interessant wäre vielleicht auch noch wie weit ich denn runterbohren muss wenn der Wasserstand wirklich bei 3,5 Meter liegt. Falls ich mich für einen Rammbrunnen entscheide, was für Rohre nimmt man dann, trotzdem die blauen Voll- bzw Filterrohre?
Bei einem Rammbrunnen benötigt man dann kein Stützrohr oder ähnliches falls ich das richtig verstanden habe. Am liebsten wäre mir ja ein Schachtbrunnen aber das geht leider gar nicht. Gibt es eigentlich keine Plastikrohre mit 1,5 Meter Durchmesser oder so, mit sowas könnte man doch ganz einfach ohne Beton und Schalung etc einen Schachtbrunnen bauen. Liebe Grüße Sabrina |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.08.2010
Beiträge: 10
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Ja ich weiß dass es viele Fragen sind..
Ich hab keine Ahnung wie viel Wasser. Ich hab wenn alles mal fertig ist in etwa 500m² zu gießen. Allzu viel Wasser wird das ja glaub ich nicht sein, will nur Boden gießen, sonst nix. Liebe Grüße Sabrina |
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#9 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.592
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Hallo Sabrina,
also Rammbrunnen sind in der Wasserförderung begrenzt. Man sollte nicht mehr als ca. 900 Liter die Stunde fördern weil sie sonst überlastet sind. Rammbrunnen sind einfach ausgedrückt verzinkte Wasserleitungsrohre in 5/4", oder 1 1/2" Durchmesser an deren Anfang ein Filter mit Spitze angeschraubt wird mit der man die Wasserrohre in eine Wasser führende Schicht treibt, einschlägt. Oder man arbeitet Arbeitsrohre in den Boden bis zur gewünschten Tiefe und stellt Rohre mit Filter dann in die Arbeitsrohre, Arbeitsrohre werden dann wieder gezogen. Wenn man mit Arbeitsrohren arbeitet hat das die Vorteile dass man sehen kann in was für ein Erdreich der Filter gesetzt wird. Zudem Wird der Filter durch das sonst übliche eintreiben nicht beschädigt und die Rohrverbindungen an den Muffen bleiben dicht. Rohrbrunnen werden auch mit Arbeitsrohren angelegt. nur mit dem Unterschied dass dann Kunststoffrohre und die dazu gehörenden Filter eingestellt. Bohrbrunnen sind normal vorzuziehen. Sie sind flexibel in der Handhabung da man alle Möglichkeiten der Wasserentnahme hat. Beim Bohrbrunnen geht man normal 4 bis 5 Meter tiefer als das Grundwasser steht und setzt dann die Brunnenrohre, wie beschrieben, ein. Schachtbrunnen sind fast aus der "Mode" gekommen. Normal wurden sie früher gegraben und mit Feldsteinen innen ausgemauert, die Größe der Brunnen wurde so angelegt dass der Wasserinhalt täglich verbraucht wurde weil sonst das stehende Wasser zu Brackwasser wurde und somit nicht zu gebrauchen war. Erst seit es Betonringe gibt wurde dieses Handwerk immer weiter zurück gegangen. Heute gibt es wohl nur noch eine Hand voll Leute die das Handwerk können. Selbst da etwas betonieren ist gefährlich und der Aufwand viel zu groß.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#10 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.08.2010
Beiträge: 10
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Hallo. Die Unterschiede zwischen den Brunnen wusste ich schon.
Wie gesagt würde ich mir bei einen Bohrbrunnen gerne die Arbeitsrohre ersparen weil ich keine Möglichkeit hätte das wieder selber rauszuziehen und Geräte dafür hab ich keine. 1. Gibts schwerwiegende Probleme wenn man die Brunnenrohre direkt einplunscht und die Kiesschüttung weglässt? 2. Gibt es denn auch Pumpen die nicht elektrisch sind für Bohrbrunnen bzw kann man auch eine Handschwengelpumpe verwenden bei einem Bohrbrunnen oder funktioniert das nur mit elektrischen? Vielen Dank schon mal für die Antworten!! Liebe Grüße Sabrina |
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#11 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.207
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Moin Sabrina,
wenn das GW bei Euch zwischen 3-4m ansteht, kann man auch mit einer Handschwengelpumpe pumpen. Brunnenrohre kann man auch direkt runter bringen. Es hat sich mit der Zeit hier so eingebürgert, das einige mit Bohrrohre arbeiten. Man weiß aber nie genau, was man da unten für Bodenverhältnisse hat. Aus diesem Grund die Schlitzweite der Filterrohre nicht über 0,3mm wählen, dann passt es schon. gruss PM
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#12 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.08.2010
Beiträge: 10
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Dankeschön für die schnelle Antwort!
Also wenn ich rechne dass es bei 4 Meter steht bis auf 9 Meter runterbohren, erst Sumpfrohr, und dann Vollrohre, und vom Beginn des Grundwassers dann 2m Filterrohr und dann wieder Vollohr bis rauf. und der Saugschlauch für die Handschwengelpumpe 2 Meter übern Filterrohr platzieren, wenn ich das alles richtig verstanden hab. Fehlt ja nurmehr der Bohrer, den werd ich mir einfach mal ausborgen. Damit man die Rohre runterbringt einfach nur Bohren und dann reinstellen oder braucht man dafür auch eine Kiespumpe? Muss man danach noch irgendwas machen nachdem man die Rohre drin hat, wie spülen etc oder dann nur mehr langsam wasser abpumpen bis es sauber is? Liebe Grüße Die überaus dankbare Sabrina |
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#13 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.592
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Hallo, hallo.
Wenn bei 4 Meter das GW beginnt. Bohrtiefe 9 Meter Sumpfrohr 1. Meter MIT BODENKAPPE, ODER QUELLTON ZUM VERSCHLIEßEN. 2 Meter Filterrohr 0,3 mm Schlitz. Rest bis oben Vollrohr. Saugschlauch, oder PE Rohr, oder verzinktes Wasserleitungsrohr 1 1/4" als Saugleitung. Dann oben Rückschlagventil und dann Handpumpe. Mit Handbohrer bis GW bohren. Dann Schutzrohre einstellen und mit Kiespumpe nach unten bringen bis auf 9 Meter. Dann Brunnenrohre hinein stellen, Schutzrohre ziehen und wie oben verfahren.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#14 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.08.2010
Beiträge: 10
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Guten Morgen,
werd mir heute den Bohrer holen. So noch eine wichtige Frage bevor ich die Rohre bestell, was is denn genau ein Sumpfrohr, weder hier im Forum noch bei Google find ich was wo ich das herkrieg bzw was das genau ist. Liebe Grüße Sabrina |
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#16 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.592
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Hallo Sabrina,
das ist ein normales blaues Brunnenrohr, auch Vollrohr genannt. Die Bezeichnung kommt daher dass es den "Sumpf", also Schmutz, feinen Sand der sich im Brunnen sammelt auf nimmt, oder aufnehmen soll. Also die Mülltonne vom Brunnen. ![]() Du kannst auch darauf verzichten und direkt mit Filterrohren anfangen, es ist nicht zwingend notwendig ein Sumpfrohr einzubauen, es ist nur "besser" es zu verwenden.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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