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Schachtbrunnen Bau von Schachtbrunnen, Brunnenringe aus Beton...

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Alt 18.09.2011, 18:55   #17 (permalink)
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Hallo Brunnenbohrer_123,

ergänzend vielleicht noch zu Fellnases Ausführungen würde ich auf den Brunnenkopf noch zwei Vierkanthölzer legen, diese nochmals quer verschrauben, um das Brunnenrohr Mittig im Schachtbrunnen zu fixieren.( Brunnenrohr sollte hier durchpassen vom Durchmesser). Alles am Brunnenkopf fixieren.
Diese Lünette verhindert dann auch ein unkontrolliertes wackeln des Rohres im Brunnen bei Belastung mit den Gewichten.

In diesem Sinne wir warten auf deinen Bericht.
__________________
Gruß PM
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Alt 20.09.2011, 18:27   #18 (permalink)
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400 kg??? Gut, ich bringe knapp 100 kg auf die Waage - also ist mehr essen angesagt, statt Diät ;-)

Aber im Ernst: Da kann ich mit meinem Gewicht natürlich lange drücken! Das mit den Holzklammern ist eine geniale Idee! Das werde ich ausprobieren. Hoffe nur, dass mir das Rohr durch den Druck der Klammern nicht bricht. Aber selbst wenn: das passiert ja im zugänglichen Bereich.

Und die Fixierung oben am Brunnenkopf ist auch eine gute Sache. Meine aufgelegten Bretter zum Stehen waren nur lose aufgelegt. Eine Fixierung wird verhindern, dass sich das Rohr zu sehr bewegen kann.

Herzlichen Dank für Eure Tipps! Jetzt ist die Motivation doch wieder da, es weiter zu versuchen!

Beste Grüße
Brunnenbohrer_123
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Alt 15.10.2011, 18:10   #19 (permalink)
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Also: Ich habe zwei Maurerkübel, in die ich in den Boden jeweils ein Loch geschnitten habe, auf die Rohrklammern gestellt. Die Kübel habe ich mit Granitpflastersteinen gefüllt.

Mit der Kiespumpe habe ich dann Kies gefördert. Die Brunnenrohre sind durch das Gewicht langsam, aber stetig nach unten gerutscht. Insgesamt gut 50 cm habe ich auf diese Weise geschafft. Und zwar in rund drei Stunden.

Allerdings bin ich nach 50 cm wieder auf eine Schicht gestoßen, die nicht mehr aus Kies, sondern aus feinstem Sand bzw. Schlick besteht. Die Kiespumpe lässt sich nach wie vor einsetzen, jedoch fördert sie kaum Material nach oben. Die Rohre bekomme ich nicht wirklich weiter nach unten gedrückt.

Somit habe ich jetzt folgende Situation: Das erste Rohr von unten (ohne Schlitze) ist ganz im Untergrund versenkt. Das zweite Rohr von unten (2 mm Schlitzweite) ist etwa zur Hälfte im Untergrund versenkt. Das dritte Rohr von unten (ebenfalls 2 mm Schlitzweite) schaut komplett heraus.

Habt Ihr eine Idee, wie ich jetzt weitermachen kann??

Beste Grüße
Brunnenbohrer_123
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Alt 16.10.2011, 22:16   #20 (permalink)
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Zitat:
Habt Ihr eine Idee, wie ich jetzt weitermachen kann??
warten bis sich der Kolben der Kp gesenkt hat ca. 10 sec.
Nachdem du an der KP 2-3 mal gezogen hast( "gepumpt hast"), die gesamte KP etwas anheben, danach absetzen und wieder pumpen usw.
Verhindert auch ein Festsaugen der KP( bei Feinsand möglich)
Lässt du sie unten stehen( kurze Pause) ist sie fest.

Wenn du zwischendurch die KP ab und an einmal kurz 2-3m vor Beginn der Wasseroberfläche mit dem Eigengewicht im freien Fall herunter fallen lässt und dann pumpst und weiter wie vorher beschrieben sollte auch mehr in der KP sein.

Zusätzlich sollten bis 400kg Auflast für eine zügige Abwärtsbewegung sorgen.

Ist mitunter kein Vorankommen möglich, das BR kurz 10-20cm ziehen und weiter plunschen.
Eventuell den Feinsand vorher auflockern ( Gartenkralle etc.)
Die KP muss immer mit ausreichend Wasser bedeckt sein, Notfalls Fremdwasser zuführen.
__________________
Gruß PM
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Alt 23.10.2011, 13:33   #21 (permalink)
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Hallo Plunschmeister,

alles vestanden

Aber eine zentrale Frage treibt mich umher: Wie dick wird diese Schicht Feinsand wohl sein und kann ich unter dem Feinsand wieder Kies erwarten? Wie schätzt Du das ein?

Ich war ehrlich froh, als ich endlich Kies "gefunden" hatte. Und dann ist nach weniger als einem Meter schon wieder Schicht im Schacht...

Beste Grüße
Brunnenbohrer_123
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Alt 23.10.2011, 17:05   #22 (permalink)
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Hallo Brunnenbohrer_123,
Zitat:
Aber eine zentrale Frage treibt mich umher: Wie dick wird diese Schicht Feinsand wohl sein und kann ich unter dem Feinsand wieder Kies erwarten? Wie schätzt Du das ein?
Kann ich dir leider nicht beantworten. Wie die Bodenschichten da unten liegen das weiß keiner. Pauschal kann man darüber keine Aussage machen.Wenn du Glück hast triffst du wieder auf Kies. Es gibt aber auch Gegenden, wo man nur Feinsand antrifft.
__________________
Gruß PM
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