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| Schachtbrunnen Bau von Schachtbrunnen, Brunnenringe aus Beton... |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.04.2009
Beiträge: 14
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Hallo,
ich habe einen sieben Meter tiefen Schachtbrunnen. Als der vor etwa zehn Jahren gebaut wurde, war der Grund unten fest. Aus dem Boden quoll Wasser. Diese Austrittsflächen waren etwa tellergroß. Der Wasserstand hat sich auf etwa zweieinhalb Meter eingependelt. Eine Schmutzwasserpumpe, knapp über dem Untergrund aufgehängt, hat das Wasser abgepumpt. Nach maximal 30 Minuten war der Brunnen leer und ist innerhalb eines halben Tages wieder vollgelaufen. Da mir die Wassermenge nicht reicht, habe ich beschlossen, am Rand ein Rohr einzubringen. Bohrer, Pumpe, Kies etc. habe ich alles schon gekauft. Als ich jetzt damit anfangen wollte, musste ich feststellen, dass unten im Brunnen eine puddingartige Masse liegt. Wie hoch dieses Material liegt, kann ich nicht wirklich sagen. Im Schacht selbst schätze ich, dass dieses Gemisch etwa einen Meter hoch liegt. Ob darunter der damals vorgefundene, feste Boden ist, kann ich nicht sagen. Nun will ich aber trotzdem mein Rohr "versenken", etwa noch einmal vier Meter unter den untersten Ring. Allerdings habe ich keine Idee, wie ich durch diesen "Pudding" hindurch kommen soll. Bohren geht sicherlich nicht - jede noch so kleine Bohrung wäre sofort wieder dicht. Wie gehe ich am Besten vor, um mein Rohr im Brunnen zu versenken? Oder gibt es Alternativen? Muss ich diese Masse unten aus dem Brunnen entfernen? Ehrlich gesagt, würde ich das gerne vermeiden. Um sich ein besseres Bild zu machen, habe ich eine Zeichnung angehängt. Ich bin für jeden Hinweis dankbar! Beste Grüße Brunnenbohrer_123 |
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| Brunnenbohrer | Kiespumpen | Brunnenfilter | Brunnenköpfe | Druckkessel | Schlauch | Druckschalter | Pumpen |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 1.959
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Hallo,
du solltest Filterrohr einbringen, nicht einfach nur Rohr. 2-3m Filterrohr und dann bis oben Vollwandrohr. In diesem Rohr wird dann geplunscht, würde eine Kiespumpe nehmen. Wurde hier im Forum schon mal beschrieben. gruss PM
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.04.2009
Beiträge: 14
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Hallo Plunschmeister,
diese Masse, die da unten im Brunnen liegt, ist wirklich wie Pudding. Mit einer Kiespumpe komme ich, schätze ich, da nicht weit. Ich weiß auch nicht, wie ich ein Rohr, dass ich zum Schutz gegen nachdrückenden Schlamm einsetzen soll, jemals wieder aus dieser Masse herausziehen können soll. Dieser Schlamm da unten ist sehr klebrig. Von daher wäre es gut, ein paar konkrete Tipps für diese besonderen Umstände zu erhalten... Wie ich das Filterrohr einbauen muss, ist mir klar. Aber davon bin ich halt noch weit entfernt... Beste Grüße Brunnenbohrer_123 |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 1.959
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Hallo Brunnenbohrer 123,
was hast du denn bis jetzt effektiv ausbrobiert? Was sich nicht plunschen läßt, kann man vielleicht bohren( Bohrer mit seitlicher Aufkantung), alles natürlich im Rohr. Ansonsten den Brunnen leer pumpen und alles Eimerweise hochholen. Geht nicht gibs nicht. gruss PM
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.04.2009
Beiträge: 14
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Hallo Plunschmeister,
das war ja meine ursprüngliche Idee, als ich noch davon ausging, unten festen Boden vorzufinden: - Leer pumpen - Bohren (250 mm Durchmesser hat mein Bohrer) - Brunnenrohr (unten dicht, dann Filterrohr, dann wieder dicht) rein - Mit feinem Filterkies Hohlraum zwischen Brunnenrohr und Bohrung ausfüllen - Oben die Bohrung abdichten - Fertig! Dieser Schlamm da unten ist aber mindesten einen dreiviertel Meter hoch. Ob darunter fester(er) Boden ist, weiß ich eben nicht. Mit einem Schutzrohr zu arbeiten (also darin dann zu bohren) kann ich mir praktisch nicht vorstellen, weil der Schlamm sehr gut klebt und an allem haftet, was ich da hinein stecke. Das Schutzrohr würde ich da nie wieder heraus bekommen - glaube ich zumindest. Deswegen halt meine Frage, wie ich da am Besten vorgehen kann. Aber ich vermute, dass ich am Ende wohl einfach ausprobieren muss, wie tief der Schlamm da unten drin steht. Und ich hoffe, dass ich nach diesem dreiviertel Meter dann wirklich wieder festen Boden finden werde. Denn in dem kann ich mir helfen und weiß, wie ich vorgehen muss. Ist die Situation, die ich hier schildere, eigentlich sehr außergewöhnlich?? Viele Grüße Brunnenbohrer_123 |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 22.07.2010
Beiträge: 62
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Hallo,
naja, wenn ds wiklich schlamm, schlick, schlurf udn sonstige klebrige aber feine Bestandteile sind, könnte man sich eine billige Schmutzwasserpumpe kaufen und versuchen, das ganze damit rauszupupmen. Erst mit einem Wasserstrahl das ganze lockern und dann das ganze raufpumpen. Was würde denn dagegensprechen, einfach den Brunnen Brunnen sein zu lassen und direkt daneben im Schutzrohr zu bohren? mfg Thomas Pfaffinger Ich würde vermuten, das das ganze Blätter und ähnliches sind, die die da unten langsam verotten, bzw Sedimente von was auch immer da raingefallen ist.
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.04.2009
Beiträge: 14
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Hallo zusammen,
innerhalb von sechs Stunden habe ich heute den ganzen Schlamm aus dem Brunnen gepumpt. Mit ganz viel Wasser, einer Schmutzwasserpumpe und viel Geduld hat das zu einem guten Ergebnis geführt. Ich bin jetzt bis auf die Ebene, wo der unterste Betonring auf dem Boden steht. Dort unten ist der Boden wie Schlick. Ich habe dann mit einem kleineren Erdbohrer (100 mm) ein etwa 50 cm tiefes Loch gebohrt. Und ich bin nach wenigen Zentimetern auf Kies gekommen. Ein Foto des dort geförderten Bohrguts habe ich angehängt. Viel Kies, mit relativ wenig Lehm vermischt. Jetzt möchte ich mit einer Kiespumpe weiter machen. Mein Brunnenrohr hat 115 mm Durchmesser. Bohren kann ich ja wohl nicht weiter, oder? Also würde ich das Rohr in eine erste, etwa 30 cm bis 40 cm tiefe Bohrung einführen und dann mit der Kiespumpe den Kies fördern, richtig? Der Kies ist mit Lehm vermischt, zumindest in den ersten rund 50 cm. Ist ja wenig verwunderlich, da sich die beiden Schichten (Kies, Lehm) ja direkt berühren. Wäre es gut, trotzdem nur das Brunnenrohr abzuteufen? Eine Bodenkappe, die ich ursprünglich vorgesehen hatte, entfällt dann ja auch. Auf der Ebene, wo das Brunnenrohr dann aus dem Boden kommt - also Level unterster Betonring - würde ich alles mit Dichtungston abdichten. In den Betonringen steht das Wasser üblicherweise gut zwei Meter hoch. Wie tief sollte ich denn in den Kies gehen? Wie dick sind solche Kiesschichten in der Regel? Ich habe drei Meter Filterrohr gekauft. Soll ich unter das Filterrohr noch einen Meter normales Brunnenrohr schrauben? Oder fange ich gleich mit dem Filterrohr an? Ist meine Vorgehensweise so OK? Oder gibt es da noch etwas zu beachten? Beste Grüße Brunnenbohrer_123 Geändert von Brunnenbohrer_123 (20.08.2011 um 18:57 Uhr) |
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#9 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 14.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.328
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Hallo
Also wenn du dir schon die Arbeit machst, dann doch richtig, oder? Bohrbrunnen halt im Schacht abteufen. Mit Sumpfrohr anfangen Dann 2 Filterrohre, 0,3 mm Schlitz, dann noch 3 Vollrohre drauf. Dann ist er bis zur Sole. Nun verlängern, das vom Alten Brunnen kein Wasser in den neuen laufen kann. Brunnenrohr unten mit Tonpelletz verschließen und auch um das Brunnenrohr Tonpelletz füllen, so 50 cm reichen da damit es abgedichtet ist. Rohrpumpe rein und gut ist.
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Gruß Fellnase |
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#10 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.04.2009
Beiträge: 14
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Hallo Fellnase,
am kommenden Samstag geht's los: Die Kiespumpe habe ich, das Filter- und Brunnenrohr auch. Und Tatendrang ist auch ausreichend vorhanden... ;-) Ich bin sehr gespannt, wie sich das Brunnenrohr dort unten versenken lassen wird. Ich hoffe doch sehr, dass das mit dem reinen Körpergewicht klappt. Denn große Gewichte will ich nicht in den knapp 9 Meter tiefen Brunnen tragen. Ich werde berichten, wie alles geklappt hat. Danke auch noch einmal für die Kurzbeschreibung. Beste Grüße Brunnenbohrer_123 |
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