Dies geschah meist mit Eimern, ledernen Wassersäcken, Handpumpen oder einfachen Schöpfvorrichtungen – oft unter sehr harten und gesundheitsgefährdenden Bedingungen in den nassen und engen Stollen. Der Wasserknecht zählte zu den am schlechtesten bezahlten und körperlich am stärksten belasteten Bergleuten.
Später ging der Begriff teilweise auf bestimmte Kolbenpumpen - siehe Bild (vor allem der Marke Loewe/Grundfos) über, die im ländlichen Raum zur Hauswasserversorgung aus Brunnen eingesetzt wurden und umgangssprachlich ebenfalls „Wasserknecht“ genannt wurden. Im lexikalischen Kontext bezieht sich der Begriff jedoch fast ausschließlich auf die historische bergmännische Tätigkeit.![]()
