Eisenhaltiges Wasser, Pumpenhöhe, Rohrquerschnitt, Zisterne

  • Hallo,
    ich heiße Dirk und bin neu hier.
    Es ist super das hier Profis Tips und Tricks rund um die Wassernutzung verraten. 1++
    Mein Problem: Stark Eisenhaltiges Wasser!
    Mein Brunnen ist ca. zwei Jahre alt und 26m Tief, das Wasser wird hauptsächlich zum Sprengen genutzt, aber überall wo das wasser in Berührung kommt hinterlässt es seine unschönen spuren! An den Pflanzen ist es egal und auch Ungefährlich für Mensch und Tier, aber dem "Rest" eben nicht!
    Meine Idee: ab 2,30m fängt Schichtenwasser an, bei ca. 8m ist Grundwasser ab da ist auch das Problem mit dem stark Eisenhaltigen, mein Gedanke: eine Bohrung mit einem Handbohren bis 7,50m dann einen oder 1,5m "blaues normal" Rohr 4" oder 4 1/2 Zoll (Vorschläge erwünscht) dann 2m Filterrohr und den Rest mit normalen blauen Brunnenrohr.
    Zur Pumpenhöhe: Gelesen habe ich hier: (Die Pumpe darf Niemals in den Filterbereich gehängt werden. Der Grund ist die partielle Anströmung in einem kleinen Filterrohrbereich. Und ansonsten die Pumpe möglichst hoch anbringen.)
    Ich würde die Pumpe gerne einen halben unter dem Filter und über den Boden schwebend anordnen! Weil: es gibt hier viele Spargelfelder die im Sommer stark beregnet werden, die Pumpen liegen zwar auf einer Anhöhe aber der Wasserspiegel fällt im Sommer hier SEHR stark ab.
    Zu den Alternativen: ich bin für jeden Bezahlbaren Vorschlag offen!! ;-) Eine Idee von mir wäre noch ein Brunnen mit Betonringe so das sich das Eisen setzen kann, da weiß ich aber nicht wie lange dieser Prozess dauert und nach einer bestimmten Zeit ist der Brunnen voll Eisen! Oder?? Andere Idee: einen 7000l Betonregenwasserspeicher im Boden versenken, Regenwasser vom Dach einleiten und mein jetzt Eisenhaltiges Brunnenwasser mit dem "Sauerstoffhaltigen" Regenwasser zu mischen das zu einem schnelleres Ausflocken des Eisen kommt!?


    Wie gesagt ich bin für jeden Vorschlag dankbar!


    Allen im voraus Danke für die Antworten.


    Mfg. Dirk

  • Hallo Dirk



    Mit eisenhaltigem Wasser haben viele ihre Last.
    Einen neuen Brunnen bauen und hoffen das es dann weniger wird ist Illusion.
    Investiere dein Geld und Kraft in eine Filteranlage.

  • Moin Dirk,


    ja so einfach ist das nicht. Hier ist zunächst eine genaue Wasseranalyse notwendig.
    Bei der Auslegung eines Filters/System sollte man genaue Kenntnis über den
    - pH-Wert
    - Sauerstoffgehalt
    - Filtergeschwingkeit etc. des Rohwassers haben.
    Die günstigste Methode wäre hier vielleicht MagnoFilt und Birm, diese Filter werden wie Kiesfilter betrieben, die Filtergeschwindigkeit ist jedoch nicht so hoch.
    Aber wie gesagt, der erste Schritt wäre eine Rohwasseranalyse.

  • Hallo Dirk



    Mit eisenhaltigem Wasser haben viele ihre Last.
    Einen neuen Brunnen bauen und hoffen das es dann weniger wird ist Illusion.
    Investiere dein Geld und Kraft in eine Filteranlage.



    Klingt nicht schlecht ;-)


    aber was funktioniert wirklich, denn Filter halten nicht lange bei dem hohen Eisengehalt durch!
    Eins klingt nicht schlecht: der Hersteller Fermanox hat da was recht gut wenns funktioniert und wenns bezahlbar wäre!?? Kennt sich damit jemand aus?


    Ansonsten meine anderen Ideen: einen 7000l Betonregenwasserspeicher und einfach mischen? Ich brauche es nur als NUTZWASSER sprich, Garten sprengen, Gegenstände abspühlen etc., evl. mal für einen kleinen Teich den Fischen ist es egal.


    Um aber nochmal zum eigentlichen Gedanken mit dem Bohren zurück zu kommen,
    mein jetziger Brunnen hat eine Saugleitung von ca. 40m davon 26+2,50m Senkrecht der Rest waagerecht dazu noch unterschiedliche Leitungen, Ergebniss: die Kreiselpumpe schafft gerade mal 2bar und zu allem Übel ist das Wasser stark Eisenhaltig!
    Bei zwei Nachbarn mit einer Brunnentiefe von max.8m ist gutes klares Wasser ausreichend vorhanden, daher die Idee mit blauen Brunnenrohr eine Filterstrecke bis 7,50m erstellen und schauen ob es reicht.


    Wie gesagt falls ihr Vorschläge zu dem ersten Beitrag habt und/ oder vieleicht noch eine gute Ideen zum Thema Eisenfilteranlage habt, dann her damit.


    Danke für euer Interesse.


    Mfg. Dirk

  • Zitat

    mein jetziger Brunnen hat eine Saugleitung von ca. 40m davon 26+2,50m Senkrecht


    Selbst wenn die Saugleitung 26m in den Brunnen geht, ausschlaggebend ist hier der GW-Stand. Wo liegt der denn bei dir?


    Wenn andere ab ca, 8m gutes Wasser haben, ziehe doch einfach den Saugschlauch hoch.:rolleyes:

  • Selbst wenn die Saugleitung 26m in den Brunnen geht, ausschlaggebend ist hier der GW-Stand. Wo liegt der denn bei dir?


    Wenn andere ab ca, 8m gutes Wasser haben, ziehe doch einfach den Saugschlauch hoch.:rolleyes:



    Geht leider nicht, denn die Saugleitung ist 1 1/4 Zoll und der Filter 2 Zoll, ich habe Angst das der Filter abreißt! (Leitung wurde eingespült, kein blaues Brunnenrohr außen drum)


    (Beim Alten Brunnen der mit Zinkrohr war habe ich mit einem Teleskoplader versucht alles rauszuziehen um vieleicht das Loch irgendwie nutzen zu können und da war der Filter auch leider abgerißen!) :-(


    Mit dem was ich hier alles so gelesen habe, würde nur noch mit blauem Brunnenrohr arbeiten, denn man hat doch einiges mehr an Möglichkeiten!


    Die Idee Betonringe als Brunnen zusetzen das das Eisen auf der doch deutlichen Größeren Oberfläche ausflockt zu lassen oder wie man dazu sagt? Die Öffnung lässt sich ja sauber über einen Konus+ Deckel unter der Erde verschließen, zwecks Sauberkeit.


    Erstmal danke, aber die Idee ist mit hochziehen ist dem altem Brummen versiegt.


    Mfg. Dirk

  • Zitat


    Geht leider nicht, denn die Saugleitung ist 1 1/4 Zoll und der Filter 2 Zoll, ich habe Angst das der Filter abreißt!


    OK, wieder das gleiche Problem, fehlende Infos über den Brunnen, ohne Fotos.


    Heiteres Brunnenraten.:rolleyes:

  • OK, wieder das gleiche Problem, fehlende Infos über den Brunnen, ohne Fotos.


    Heiteres Brunnenraten.:rolleyes:


    Hallo, ich bin eben ein Anfänger!


    Fangen wir mal mit dem Brunnenaufbau von unten nach oben an.


    ein 2m langer 2 Zoll Filter geschlitzt 0,3 oder 0,5mm (ich glaube es waren 0,3mm), dann
    24m schwarzes Rohr 1 1/4 Zoll mit blauen Streifen aus Kunststoff welchen einen Meter unter dem Boden waagerecht gebogen wurde, dann kommt ein Messing Rückschlagventil, weiter gehts durch ein 2Zoll Zinkrohr 11m waagerecht, wieder ein 90° Bogen und nochmal 2,50m nach oben zur Pumpe (Lowara) ab da alles mit Edelstahldruckschlauch und Plassonverbindern. (Ansaugleitung auch Plasson, gibt aber keine Probleme mit dem Unterdruck!) Photos folgen!
    Aufbau Erdreich: oben nach unten! ca. 0,5m Feiner Sand, 2m Sand gröber gelblich, 1m Kies mit schwarzen einschüßen, Lehm variiert sehr stark, Kies rot/braun 0,80m, schwarzer Sand, Kies in rostbrauner Fabe und wiedermal Lehm ca. 1-1,20m dann weißer Kies 1,50m ab da drunter wirds schlechter, alles schwarz brauner "Modder" oder wie man so etwas nennt!?


    Nach dieser "Beschreibung" könnt ihr mir evl. einen Tip zur Verbesserung meines Wassers geben?
    Für mich als Laie kommt der Gedanke auf das dieser Brunnen so nie anderes Wasser geben wird! (stark Eisenhaltiges)
    Wie gesagt ich würde gerne einen Weg aufgezeigt bekommen an besseres Wasser zu kommen. (nach Möglichkeit ohne an Örtliche Wassernetz zu müssen)
    Im Normalfall laufen 2-3 Sprenger, ca.3,5m³ die Stunde und im Hochsommer 2Std. grob geschätzt! Das sollte doch ein machbare Sache sein 6-7m³ Klares Wasser zu bekommen.


    Mfg. Dirk

Brunnen selber bauen