Hallo Forum!
3 Dinge muß ein Mann im Leben getan habe: Haus bauen, Baum pflanzen, Brunnen bohren/plunschen!
Mir fehlt nun nur noch der Brunnen. Würde mich freuen, wenn Ihr mir sagen könnt, ob das so hinhauen wird...
Zielvorgabe:
7m^3/h, Pumpe ist eine Metabo "P600/1600W" (9 m^3/h, 6 bar), selbstansaugend
Bodenverhältnisse:
Sand/Kies (ab ca. 250um aufwärts) bis min. 70 Meter, darunter Salzstock (daher Geologie hier gut erforscht).
Grundwasser bei 0-1 Meter (saisonabh.), gemessen ab Boden Brunnenstube.
Der Plan:
2 Meter Rohr DN125
5 Meter Filterstrecke DN125 0,3mm -> (ergibt 2cm/sec bei 7m^3/h)
0,5 Meter Sumpf DN125 / Tonpellets.
Als Saugrohr wollte ich da HDPE DN50 reinhängen, ohne weitere Filter an die Pumpe ran und fertig.
Etwas unsicher bin ich noch, wo genau ich absauge, d.h. in welcher Tiefe. Das Problem mit der notwendigen Pumpenkühlung hab ich ja nun nicht und dem Filter müsste es eigentlich egal sein, ob die 7 m^3/h an seinem obere Ende verschwinden oder irgendwo mittendrin. Oder?
Daher wollte ich einfach ausprobieren, bei welcher Höhe der Saugschlauch Luft schluckt (und dann noch etwas tiefer gehen für die saisonalen Schwankungen). Grundsätzlich aber so hoch wie möglich, damit nicht soviel Sand mit hochkommt.
Irgendwelche bösen Denkfehler?
Danke für Eure Hilfe!
Gruß
Dirk
PS. Zum Vergleich was die prof. Brunnenbauer hier überall in der Nachbarschaft gebaut haben: Spülbrunnen, 3-4 Meter unter Grundwasser. 1-2 Meter Filterrohr DN80 0,3mm, dort direkt PE-Rohr DN50 dran und ab ins Loch. Oben ne Pumpe aus'm Baumarkt und fertig. Scheint überall über Jahre zu funktionieren.

