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Brunnenplanung - Alles i.O. so?

  • Fraggle
  • March 18, 2012 at 4:22 PM
  • Fraggle
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    • March 18, 2012 at 4:22 PM
    • #1

    Hallo Forum!

    3 Dinge muß ein Mann im Leben getan habe: Haus bauen, Baum pflanzen, Brunnen bohren/plunschen!
    Mir fehlt nun nur noch der Brunnen. Würde mich freuen, wenn Ihr mir sagen könnt, ob das so hinhauen wird...

    Zielvorgabe:
    7m^3/h, Pumpe ist eine Metabo "P600/1600W" (9 m^3/h, 6 bar), selbstansaugend

    Bodenverhältnisse:
    Sand/Kies (ab ca. 250um aufwärts) bis min. 70 Meter, darunter Salzstock (daher Geologie hier gut erforscht).
    Grundwasser bei 0-1 Meter (saisonabh.), gemessen ab Boden Brunnenstube.

    Der Plan:
    2 Meter Rohr DN125
    5 Meter Filterstrecke DN125 0,3mm -> (ergibt 2cm/sec bei 7m^3/h)
    0,5 Meter Sumpf DN125 / Tonpellets.
    Als Saugrohr wollte ich da HDPE DN50 reinhängen, ohne weitere Filter an die Pumpe ran und fertig.

    Etwas unsicher bin ich noch, wo genau ich absauge, d.h. in welcher Tiefe. Das Problem mit der notwendigen Pumpenkühlung hab ich ja nun nicht und dem Filter müsste es eigentlich egal sein, ob die 7 m^3/h an seinem obere Ende verschwinden oder irgendwo mittendrin. Oder?

    Daher wollte ich einfach ausprobieren, bei welcher Höhe der Saugschlauch Luft schluckt (und dann noch etwas tiefer gehen für die saisonalen Schwankungen). Grundsätzlich aber so hoch wie möglich, damit nicht soviel Sand mit hochkommt.

    Irgendwelche bösen Denkfehler?

    Danke für Eure Hilfe!
    Gruß
    Dirk


    PS. Zum Vergleich was die prof. Brunnenbauer hier überall in der Nachbarschaft gebaut haben: Spülbrunnen, 3-4 Meter unter Grundwasser. 1-2 Meter Filterrohr DN80 0,3mm, dort direkt PE-Rohr DN50 dran und ab ins Loch. Oben ne Pumpe aus'm Baumarkt und fertig. Scheint überall über Jahre zu funktionieren.

    Grobsandinger bis Grobkiesiger GW-Leiter ca. 70 Meter mächtig (Aller-Urstromtal), Bohrbrunnen, 125mm, 10 Meter Tief, GW bei 1,5 Meter, 5 Meter Filterrohr, 0,3 mm Schlitzweite, Abschluss Tonpelletz, Kreiselpumpe Metabo P600/1600W (9000l/h, 6bar), Saugrohr PE DN50, Ansaugung bei 4m (=1 m ü. Filter), Druckschalter (3bar ein, 5bar aus), MAG 100 Liter.

  • Brunnen reinigen
  • modfe
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    • March 18, 2012 at 4:27 PM
    • #2

    Lese dir mal den Beitrag durch:
    https://www.brunnenbau-forum.de/1148-wissenswe…rohrpumpen.html

    5 Meter Filter, warum so viel?
    2 Meter, 0,3 reichen völlig.

    Edited once, last by modfe (November 16, 2012 at 10:34 PM).

  • Fraggle
    Beginner
    Posts
    12
    • March 18, 2012 at 4:53 PM
    • #3

    Anweisung ausgeführt! :)

    Ich vermute mal, Du wolltest hierauf hinweisen:

    Quote

    Die Pumpe darf Niemals in den Filterbereich gehängt werden. Der Grund ist die partielle Anströmung in einem kleinen Filterrohrbereich. Das bedeutet dass Speziell hier der Sand extrem angesaugt wird. Die Folgen sind ein zugesetzter Filterbereich und, oder eine Trichterbildung die zu Erdabsenkungen führen kann. Die Pumpe sollte rund einem Meter über dem Filterbereich ihre Arbeitsposition haben

    Genau darüber habe ich schon eine Weile gegrübelt und verstehe es nicht 100%ig. Ich kann mir diese "punkuelle Belastung des Filters" nur dadurch erklären, daß die Rohrpumpe als ziemlich dicker Stöpsel im Rohr sitzt und auch nicht verwirbelungsfrei ansaugt?

    Mein Problem ist dabei folgendes Gedankenspiel (wenn ich die Rohrpumpe weglasse und voraussetze, daß das Wasser ohne dicken Stöpsel und viel Wirbel abgesaugt wird):
    1. Behauptung: Wenn ich innerhalb der Filterstrecke ansauge, wird genau an dieser Stelle der Filter stärker belastet. OK, nehme ich mal so hin.
    2. Deshalb soll man 1 Meter oberhalb der Filterstrecke ansaugen.
    3. Der Filter kann aber gar nicht merken, ob nun 1 Meter, 5 Meter oder nur 10cm oberhalb angesaugt wird. Der Filter merkt nur, daß das Wasser nach oben verschwindet.
    4. Wenn der Filter es aber gar nicht merken kann, wieweit oberhalb ich ansauge, dann kann ich genausogut genau am oberen Ende der Filterstrecke ansaugen.
    5. Wenn ich aber genau am oberen Ende der Filterstrecke sauge, bin ich wieder bei 1. -> Punktuelle Belastung des Filters (am oberen Ende).

    Oder anders herum: Auch wenn ich 1 Meter oberhalb ansauge, müsste der Filter an seinem obersten Ende punktuell belastet sein (wegen 3.).

    Oder wo ist mein Denkfehler?

    Quote


    5 Meter Filter, warum so viel?
    2 Meter, 0,3 reichen völlig.

    Ich hatte Sorgen wg. der Strömungsgeschwindigkeit:
    2 Meter bei 7m^3/h ergeben 5cm/sec.

    Hier im Forum habe ich gelernt, daß das zu viel ist und der Brunnen nicht lange hält (verockern).

    Gruß
    Dirk

    Grobsandinger bis Grobkiesiger GW-Leiter ca. 70 Meter mächtig (Aller-Urstromtal), Bohrbrunnen, 125mm, 10 Meter Tief, GW bei 1,5 Meter, 5 Meter Filterrohr, 0,3 mm Schlitzweite, Abschluss Tonpelletz, Kreiselpumpe Metabo P600/1600W (9000l/h, 6bar), Saugrohr PE DN50, Ansaugung bei 4m (=1 m ü. Filter), Druckschalter (3bar ein, 5bar aus), MAG 100 Liter.

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