GW bei 7 Meter - wie tief muss der Brunnen sein? Welche Rohrstärke?

  • Hallo,


    ich habe noch nie einen Brunnen gebohrt, möchte aber unbedingt einen, damit der Rasen (demnächst Neuanlage) immer schön grün bleibt :rolleyes:


    Mit Hilfe eines Freundes möchte ich mich an die Arbeit machen. Laut Nachbar kommt Grundwasser bei 7 Metern Tiefe. Der zur Verfügung stehende Bohrer hat 160 mm Durchmesser. Die zu bewässernde Fläche beträgt 80 m² (vorwiegend Rasen).


    Auch nach vielem Ein- und Querlesen hier im Forum sind mir noch ein paar Dinge unklar. Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen:


    1. Wie tief muss der Brunnen sein bzw. wie tief muss man bei diesem GW-Spiegel bohren?


    2. Welchen Rohrdurchmesser sollte man nehmen? Reicht DN 115 oder sollten wir besser DN 125 nehmen? (Ist eben auch eine Preisfrage).


    3. Wie ist das mit dem "Sumpfrohr"? Habe mir da mal eine Skizze vom Wiki angeschaut. Welche Aufgabe erfüllt es und wie lang sollte es sein, bzw. ist es denn zwingend notwendig oder hängt das von der Bodenschicht ab?


    4. Wie geht man bei der Kiesverfüllung vor? Habe gelesen, man sollte bis 0,5 - 1,0 Meter über dem Filterrohr hoch auffüllen (also um das Rohr herum). Stimmt das so? Und welche Art von Kies (Körnung)?


    5. Was ist der Unterschied zwischen normalem Brunnenrohr und dem Glattrohr (Vor-/Nachteile)? Und braucht man unbedingt ein Arbeitsrohr oder kann man direkt das endgültige Rohr einplunshen? (Das sollte hier bei uns doch kein Problem sein, wenn ich sehe, dass der Nachbar nur billiges KG-Rohr verwendet hat?! Ist Rheinebene, vorwiegend sandiger Boden).


    Wäre sehr lieb, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet, damit wir uns bald ans Werk machen können ^^


    Danke im Voraus & viele Grüße aus dem wilden Süden

  • Hallo


    Quote

    1. Wie tief muss der Brunnen sein bzw. wie tief muss man bei diesem GW-Spiegel bohren?


    Die Tiefe eines Brunnens richtet sich nach den Grundwasser und den Bodenverhältnissen.
    Bodenverhältnisse sollten Kies im Filterbereich aufweisen.
    Minimal ist es ab Grundwasser gerechnet nach unten 3 Meter über den Filterohren, Plus die Filterstrecke, Plus Sumpfrohr, wenn verbaut.
    Beispiel für Minimum: GW bei 7 Meter
    0,5 M Sumfrohr, 2 Meter Filterrohr, 10 Meter Vollrohr.
    Voraussetzung: im Filterbereich ist Grobes Material, Kies.


    Quote

    2. Welchen Rohrdurchmesser sollte man nehmen? Reicht DN 115 oder sollten wir besser DN 125 nehmen? (Ist eben auch eine Preisfrage).


    DN 100 reicht im Normalfall.
    DN 115 ist klasse.
    DN 125 ist ein super Brunnen


    Quote

    3. Wie ist das mit dem "Sumpfrohr"? Habe mir da mal eine Skizze vom Wiki angeschaut. Welche Aufgabe erfüllt es und wie lang sollte es sein, bzw. ist es denn zwingend notwendig oder hängt das von der Bodenschicht ab?


    Ein Sumpfrohr kann bei jedem Brunnen verbaut werden.
    Im Normalfall soll das Sumpfrohr den "Sumpf" ( Schmutz ) aufnehmen.
    Werden die Brunnenrohre direkt abgeteuft wird im Sumpfrohr die Abdichtung des Brunnens vorgenommen, üblicherweise dann mit Tonpelletz.
    Länge ist dem Brunnenbauer überlassen, 50 cm, oder ein Meter ist Standard.


    Quote


    4. Wie geht man bei der Kiesverfüllung vor? Habe gelesen, man sollte bis 0,5 - 1,0 Meter über dem Filterrohr hoch auffüllen (also um das Rohr herum). Stimmt das so? Und welche Art von Kies (Körnung)?


    Eine Kiesschüttung ist nur dann möglich wenn mit Schutz, oder Arbeitsrohren gearbeitet wird.
    Diese Ausrüstung ist jedoch für den Hobby Brunnenbauer zu teuer.


    Quote

    5. Was ist der Unterschied zwischen normalem Brunnenrohr und dem Glattrohr (Vor-/Nachteile)? Und braucht man unbedingt ein Arbeitsrohr oder kann man direkt das endgültige Rohr einplunshen? (Das sollte hier bei uns doch kein Problem sein, wenn ich sehe, dass der Nachbar nur billiges KG-Rohr verwendet hat?! Ist Rheinebene, vorwiegend sandiger Boden).


    Beim direkten abteufen der Brunnenrohre sind Glattwandrohre von enormen Vorteil.
    Es besteht am Rohr kein Hindernis wenn es nach unten geht.
    Arbeitsrohr unter 4. Beantwortet.

  • Hallo Fellnase,


    vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Das hilft uns schon sehr viel weiter.


    Allerdings, vor Bestellen der Brunnenrohre müssten wir doch eigentlich schon die Schlitzung für die Filterrohre bestimmen. Aber wie machen wir das, wenn wir ohne Arbeitsrohre arbeiten und die Bodenverhältnisse da unten doch erst dann wissen können, wenn wir mit der Kiespumpe runterkommen? Oder sollten wir einfach mit 0,3 mm Schlitzung bestellen, da das hier offenbar am meisten verwendet wird? Laut Angaben von Brunnenbauern aus Karlsruhe stößt man vorwiegend auf Sand mit wenigen Kieselsteinen (http://www.brunnenbau-forum.de…iefe-76187-karlsruhe.html).


    Habe in einem weiteren Faden gelesen (http://www.brunnenbau-forum.de…-bohrbrunnen-planung.html), man könne die Filterlänge auf die Schlitzung anpassen, ist das richtig so (Und wenn ja, wie geht man da gedanklich vor)? Das Beispiel in dem Faden würde ja gut passen, da der Brunnen in Ettlingen (bei Karlsruhe) gebohrt wird, also gleiche Gegend.


    In selbigem Faden steht auch was von Auffüllung zwischen Rohr und Bohrloch. Also sollte man das auffüllen oder ist das egal? Wenn man es nicht auffüllt, dann "wackelt" das Rohr doch im Bohrloch herum? Oder ist das nicht der Fall, denn anhand der Skizze vom Wiki konnten wir sehen, dass oben ein KG T-Stück darübergestülpt und dann einbetoniert wird. Auch denken wir, dass wenn man den Raum zwischen Brunnenrohr und Bohrloch nicht auffüllt, man das Rohr ja viel besser wieder herausziehen kann, falls das jemals notwendig werden sollte. Also einfach das Rohr in das Bohrloch stellen und gut ist - oder doch außenrum auffüllen (zwecks Bodenstabilität z.B., mal so als Spekulation)?


    Was ist eigentlich empfehlenswerter? Das normale Standard-Brunnenrohr oder das Glattrohr? Im Erdbohrer.de Shop steht bei den Glattrohren, die Schraubverbindungen seien nicht so stabil wie bei den Standardrohren mit Muffen. Ist das zu vernachlässigen (hinsichtlich Plunschen oder eventuellem Ziehen)? Außerdem können wir ehrlich gesagt keinen Unterschied zwischen den normalen Rohren und den Glattrohren auf den Bildern im Shop erkennen. Und wie ist das überhaupt bei den Brunnenrohren; kann man die einfach verschrauben und so abteufen oder muss man da noch was modifizieren, wie die KG-Rohr-Bastler das machen? Und welche Rohrlänge sollte man für die Rohre bestellen, 1 m oder 2 m? Macht das einen Unterschied hinsichtlich Stabilität und/oder Abteufen? Oder kann man einfach 1 m Stücke bestellen, was ja ganz praktisch wäre zwecks Handhabbarkeit. Bei den Filterrohren gibts im Erdbohrer-Shop außerdem nur 1 m Stücke für die DN 115. Sollte man nicht besser ein 2 m Stück für das Filterrohr nehmen?


    Und wann muss man die Brunnenstube (das ist der Zugang zu Anschlüssen usw. über dem Brunnenrohr, oder?) anlegen - vor dem Bohren oder wenn das Rohr komplett abgeteuft ist? Kann man dazu auch Betronringe verwenden?


    Und dann noch eine etwas andere Frage am Rande: Wie spricht man "Plunschen" aus? "Planschen" oder "Plunschen"? :rolleyes:


    Liebe Grüße

  • Hallo


    Das einfachste zu erst, planschen tun kleine Kinder im Wasser.:rolleyes:


    Wenn jemand als "Bastler" und Heimwerker etwas baut braucht er viel Werkzeug, oder er geht Kompromisse ein.


    Der Kompromiss beim Heimbrunnen ist der das die Brunnenrohre direkt in den Boden abgelassen werden.
    Wolltest du das fachmännisch durchführen brauchst du Schutzrohre.
    Die müssten dann bei einem DN 100 Brunnen einen Ø von min. 200 mm haben.
    Ein solches Rohr in Kunststoff mit Gewinde kostet so ~ 50 € mal 12, oder 13. Plus die stärkeren Werkzeuge, plus die körperliche Anstrengung die dabei enorm höher sind. Diese Rohre und Werkzeuge hast du dann zu Hause liegen weil du ja nicht vor hast noch weitere Brunnen zu bauen.
    Das sind grob geschätzt 1000€ die für eine richtige Ausführung mehr ausgegeben werden müssen.
    Plus das Brunnenrohr das im Boden bleibt, dann kannst du ein Firma beauftragen.
    Jetzt kommt deine Entscheidung: mit oder Ohne Arbeitsrohre.
    Nur wenn das klar ist kann man ins Detail gehen.
    Zu dem Beitrag mit dem KG Brunnenkopf. Das ist nur ein Beispiel wie man ohne Brunnenstube arbeiten kann wenn die Anschlüsse in den Keller gelegt werden und die Installation dann im Keller sitzt.
    Eine ordentliche Brunnenstube, z.B. mit Betonringen ist immer zu bevorzugen. Diese wird nach dem Brunnenbau erstellt.
    Eine Bohrung wird immer so eng gewählt das das Brunnenrohr ohne Hindernis nach unten rutscht. Also Rohr das nach unten soll ist 100 mm im Ø, so bohrt man 110 mm.
    Dann wackelt das auch nicht im Bohrloch.
    Aufgefüllt wird der Zwischenraum immer, du hast das etwas falsch verstanden. Es ist ab und an auch verwirrend, weil einige Antworten speziell auf einen bestimmten Brunnen abgestimmt sind.
    Die Gewinde der Glattwandrohre sind sehr stabil. Habe selbst solche im Einsatz und noch nie ist ein Gewinde gebrochen. Das ist halt ein Hinweis wie beim Medikament: Schlagen sie ihre Apothekerin, oder gehen sie mit ihrem Arzt ......


    Wenn du weisst wie ihr arbeiten wollt melde dich wieder.
    Oder bei anderen Fragen.

  • Hallo Fellnase,


    wir arbeiten ohne Arbeitsrohr, also bringen das Brunnenrohr direkt in den Boden ein. Das heißt dann wohl, wir müssen die Schlitzung der Filterrohre auf Verdacht bestellen. Was nun auch als Frage aufgekommen ist: Diverse "Experten" (Nachbarn usw., welche auch schon einen Brunnen gebohrt haben) raten davon ab, das Brunnenrohr unten zu verschließen. Gängige Meinung unter hiesigen Hobbyexperten ist, dass man dann Gefahr laufe, dass sich das Filterrohr mit der Zeit zusetzt und dann gar kein Wasser mehr kommt. Das klingt irgendwie auch einleuchtend, aber es muss doch einen Grund geben, warum die Profis es unten zumachen (also das Sumpfrohr mit Tonpelltes verschließen)? Der Nachbar meint sogar, er hätte gar kein Filterrohr, einfach unten offen und null Sand im Wasser, ganz klares Wasser also. Er meint, man müsse das unterste Rohr einfach nur in der Kiesschicht lassen. Der Boden hier besteht hauptsächlich aus Sand und zwischendurch Sand mit ein wenig Kieselsteinen. Wir sind nun hinsichtlich Filterrohren bzw. Verschließen mit Tonpellets verunsichert. Denn was ist, wenn sich die Filterschlitze tatsächlich zusetzen?


    Ach, und noch was: Was ist denn mit "Kiesschüttung" gemeint?
    http://www.brunnenbau-forum.de…lterrohre-und-filter.html


    Danke nochmals & Grüße

  • Hallo


    Kiesschüttung könnt ihr keine machen wenn das Brunnenrohr direkt abgeteuft wird, entfällt also.


    Warum verschließen die Brunnenbauer wohl alle ihre Brunnen?
    Weil sich der Sand von unten ins Brunnenrohr zieht und den Brunnen dann zusetzt.
    Zudem wird Sand gefördert was mit den Jahren eine Trichterbildung verursacht und alles zum Einsturz bringt.
    Immer diese Fachleute, von nix Ahnung und davon sehr viel.:confused: Die haben wohl alle Brunnen aus Abflussrohre.
    Nehmt die Standard Schlitze mit 0,3 mm Schlitzweite.

  • Hallo Fellnase,


    ja, in der Tat - die haben ihre Brunnen alle aus den orangefarbenen KG-Abflussrohren gemacht. Ich verlasse mich da natürlich lieber auf die Erfahrung der echten Experten, auch wenn der Nachbar schon etliche Brunnen gebohrt hat und seinen eigenen schon seit 6 Jahren ohne Probleme betreibt. Allerdings würde ich dem mal gern erklären, weshalb die Profimethode mit verschlossenem Sumpfrohr und Filterrohren besser ist als die Amateurmethode. Leider kann ich das als Laie nicht wirklich verargumentieren. Laut Hobby-"Experten" würden wir Gefahr laufen, dass sich das Filterrohr mit den Jahren außen "verockert" und dann gar kein Wasser mehr kommt, weil ja unten verschlossen ist. Und da wir keine Kiesschüttung einbringen können, da wir ohne Arbeitsrohr arbeiten, kann ich das schon irgendwie nachvollziehen.


    Um also nochmal auf eine der Fragen im vorherigen Beitrag zu kommen: Setzt sich das Filterrohr mit der Zeit nicht zu an den Schlitzen? Bzw. wie wird das verhindert (vor allem, wenn man keine Kiesschüttung hat)? Das ist quasi eine Theoriefrage, was da also wassertechnisch/schmutztechnisch/sandtechnisch passiert. Wie gesagt, ich würde es gern besser verstehen, dann kann ich das auch den Hobbyexperten mal entgegenhalten, warum es besser ist, unten zu verschließen und mit Filterrohr zu arbeiten. Sollte man den Brunnen eigentlich immer unten verschließen und mit Filterrohr arbeiten? Oder richtet sich das nach den Bodenverhältnissen?


    Und wird das Sumpfrohr eigentlich direkt nach dem Abteufen verschlossen oder pumpt man erst einmal das Schmutzwasser raus und verschließt dann?


    Liebe Grüße

  • Hallo,
    bei günstigen Bedingungen können auch Kg-Rohrbrunnen einige Jahre gute Dienste verrichten. Da der Wassereintritt jedoch nur über die Grundfläche des Rohres erfolgt kommt es zu einer erhöhten Waserspiegelabsenkung im Brunnen. Weiterhin bestehen ungünstige Strömungsverhältnisse, die zu einer schnellen Verlandung führen. Es ist keine Brunnenentwicklung möglich. Zudem wird Leiszungspotential verschenkt.


    Der Einsatz von Filterrohren bewirkt, dass durch die Schlitzung in der Mantelfläche eine erhöhte Wassereintrittsfläche geschaffen wurde.
    Zudem haben die Filterschlitze eine Siebfunktion und es bestehen günstige Strömungsverhältnisse am Brunnen.
    Die Filter bewirken eine geringe Grundwasserspiegelabsenkung im Brunnen. Bedingt durch den Einsatz von Filterrohren ist eine größere Wasserentnahme möglich. Ein Filterbrunnen Verlandet langsamer, dadurch resultiert eine deutlich längere Lebenszeit. Eine Brunnenentwicklung ist möglich.


    Filterschlitze können sich nur infolge von Überbeanspruchung des Brunnens und hohen Eisen/Mangangehalten des Wassers, sprich, der Grundwasserspiegel senkt sich ständig bis in den Filterbereich ab, Verockern oder bei zu hohem Kalkgehalt im Wasser versintern.
    Aber hier kann man den Brunnen regenerieren, was bei einem KG Brunnen überhaupt nicht möglich ist.
    Die zum Einsatz kommende Pumpe muss von daher unbedingt der Förderleistung des Brunnens angepasst werden, um den Brunnen nicht zu Überlasten.

    Die Anschaffungskosten von Brunnenrohr sind zwar höher, aber man baut i.d.R. nur einmal.


    Hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen..

  • Hallo Plunschmeister,


    vielen lieben Dank für deine Erläuterungen. Jetzt ist einiges klarer. Nur verstehen wir nicht so ganz, warum man unten das (Sumpf-) Rohr verschließt. Auf jeden Fall werden wir zu Brunnenrohren greifen. Es soll anständig werden. Wie errechnet man denn eigentlich die notwendige Leistung der Pumpe bzw. wie wählt man die richtige Pumpe aus? Es sollen DN 125 Rohre rein, der Brunnen wird voraussichtlich 12 Meter tief. Bewässert wird eine Rasenfläche mit circa 80 m².


    Danke & liebe Grüße

  • Hallo


    PM hat es doch oben ins seinem sehr ausführlichen Beitrag geschrieben warum der Brunnen unten verschlossen werden muss.
    Das Sumpfrohr ist halt nun mal unten am Brunnen.


    Lese dir mal den Beitrag durch da steht alles über die Pumpe was man wissen muss.
    http://www.brunnenbau-forum.de…nenpumpen-rohrpumpen.html


    Zudem noch ein Nachtrag wegen der Brunnenrohre.
    Abflussrohre, KG Rohre sind bei Vollrohr und im Vergleich bei ca. 120 mm Durchmesser etwa 2 Euro billiger als Brunnenrohre.
    Da sollte man sich keinen Kopf machen.

  • Ach, das hatten wir irgendwie nicht gleich so richtig verstanden mit Wassereintritt nur über die Grundfläche. Jetzt ist es klar, nachdem wir es noch einmal durchgelesen haben. Und Brunnenrohre, das ist sowieso sicher. Mit was wird denn eigentlich der Zwischenraum zwischen Brunnenrohr und Bohrloch aufgefüllt?

  • Dankeschön! Wir starten in den nächsten Tagen das Projekt. Müssen aber zuerst die Brunnenrohre bestellen. Ich berichte dann, ob wir erfolgreich waren bzw. melden wir uns, falls noch Fragen auftauchen.


    Liebe Grüße

  • Hallo nochmal, es hat sich noch eine Frage aufgetan.


    Die Kiespumpe (ein Eigenbau, der bereits erfolgreich für andere Bohrbrunnenprojekte eingesetzt wurde) hat 120 mm Durchmesser. Der Innendurchmesser des DN 125 ist 127 mm. Wir befürchten, dass das unter Umständen zu wenig Spiel für die Pumpe ist bzw. die Innenwand beschädigt/verkratzt werden könnte, denn an der Seite oben ist ein Stück Flachmetall, dass horizontal entlang der Pumpe angebracht ist (schmiegt sich entsprechend der gebogenen Form, steht aber eben 2 mm über). Aber vielleicht ist das ja egal, solange die Pumpe einfach nur ins Rohr passt? Wie ist das eigentlich beim Einsatz der Pumpe, wenn diese dann eingetaucht und nass wird? Gleitet eine Kiespumpe dann gut im Rohr bzw. kann man da irgendwie mit Schmiermittel nachhelfen?


    Haben außerdem den Bohrer nochmal ausgemessen. Der hat 180 mm, nicht 160 wie zuerst angenommen. Wir könnten also auch 150er Rohre nehmen, aber die gibt es anscheinend erst ab 0,5 mm Schlitzweite und nicht mit 0,3 mm? Gibt es überhaupt 150er Filterrohre mit 0,3 mm Schlitzweite?


    Liebe Grüße


    -------


    Die Frage hat sich beantwortet. Bei der Kiespumpe werden wir einfach die kritische Stelle mit einem gleitfähigen Streifen abkleben. Und DN 150 gibt es standardmäßig nur mit 0,5 mm Schlitzweite, weil die Schlitzung bei 7,5 mm Wandstärke fertigungstechnisch bedingt problematisch ist. Es gibt aber 150er mit nur 5 mm Wandstärke mit 0,3 mm Schlitzweite.

Brunnen selber bauen