Hilfe gesucht bei Planung!

  • Hi,


    Babysteinchen? Dann hast Du ja Glück gehabt.
    Ja Ton ist eklig zu bohren.
    Ziehst Du den Bohrer mit der Hand? Dann nur wenige Umdrehungen machen und gleich wieder ziehen, am besten Hilfe dazu holen, denn wenn der Bohrer längere Zeit unten bleibt, dann quillt das Loch zu und Du bekommst ihn womöglich gar nicht mehr gehoben. Sei vorsichtig!!!


    Du musst solange bohren bis Du auf Kies stößt. Viel Spass noch!!!


    Wo bohrst Du?


    Gruß Michael

  • Hallo
    Schau mal ob dein Bohrer an der Spitze ein Loch hat wenn nicht bohre mal ein Belüftungsloch rein (ca.6mm) beim rausziehen saugst Du ohne die Belüftung ein Vakuum.
    Gruß Rammbrunnen

  • Ja, dass ist eine gute Idee...
    Meine Frage dazu: das Locj wird ja dann auch mit Ton zugeschmiert oder machts dann tatsächlich durch das Vakuum "blööp" und die Luft kann einfließen? Wahrscheinlich ist es so. Mein elektrischer Seilhebezug hat hat auch immer so nach einem Meter ziemlich geächzt! Jetzt weiß ich auch warum! Danke Rammbrunnen, Du bist echt vom Fach! ;-)


    Gruß Michel

  • michel, dazu hab ich doch gleich noch eine frage aus der praxis für die praxis


    in welcher höhe hast du denn den seilhebezug installiert bzw. wie befestigst du da das gestänge beim hochziehen?
    wenn du 15 meter gebohrt hast, wirst du kaum den seilzug so hoch angebracht haben. dann mußt du ja während des hochziehens irgendwann "umhängen" um den oberen teil des bohrers zu entfernen. da hab ich grad nen blackout in meinem vorstellungsvermögen.

  • Hi Lasttrip,


    habe ein Holgestell über das Beet meiner Frau gebaut, welches 4 Meter hoch ist (immer noch aufgebaut). Dort hängt auch noch der Seilhebezug, welcher 250kg / 500 kg Zugkraft hat.
    Am Bohrer selbst ist eine Öse angeschweißt, an der das Stahlseil hängt. Es geht aber auch ein Haken statt einer Schraube in der Verbindung zum Gestänge! Die sollte aber M10 sein. Eine M8er-Schraube ist mir mal gebrochen...


    Blackout weg?


    Gruß Michel

  • sorry, aber der blackout ist noch halb da.
    und zwar interessiert mich, wie du das dann machst, wenn der bohrer die 4m höhe, die du gerüst hast, herausgezogen wurde. du must ihn doch dann an einer tieferen stelle neu befestigen, um die restlichen meter heraus zu ziehen. setzt du ihn dann erstmal ab und befestigst das hebewerkzeug weiter unten?


    verstehst du meine frage? wenn du nur 4 meter oben hast, aber 12m unten. das kapier ich grad nicht :oops:

  • Okay gaaanz langsam.
    4m über Geländeoberkante hängt mein elektrischer Seilhebezug mit 20m Stahlseil und haken dran.
    An den Haken befestige ich den Bohrer über dem schon drei Meter Gestänge befestigt sind.
    Dann hänge ich den Bohrer ins Loch und lass ihn am Stahlseil hängen hinunter, bis nur noch ein Meter des Gestänges rausschaut. Dann stoppe ich und mach die nächsten 3, 4 oder 5 m Gestänge drauf und befestige dieses mit einer M10er Schraube mit Mutter. Das geht solange, bis der Bohrer unten angekommen ist. Dann lass ich zusätzliches Stahlseil ab um das Gestänge drehen zu können. Nach 10 - 12 Umdrehungen (je nach Material und Bohrerart und bei Ton natürlich eher weniger wird der Bohrer wieder gezogen, das Gestänge entsprechend wieder geteilt und der Bohrer entleert. Dann geht's wieder abwärts.


    Es soll aber Bohrer geben, die unten bleiben und man zieht nur das Bohrgut in einer Hülse hoch. Das Prinzip ist natürlich genial. Weiß jemand eine Firma, die diese Bohrer vertreibt???


    Gruß Michael

  • Hallo Michel
    Die Bohrer wo nur die Wendel mit Hochgezogen werden kannst Du vergessen. Zum ersten sind Bohrlöcher nie gerade so das man Schwierigkeiten hat die Wendel Hoch zu ziehen und abzulassen desweiteren bekommt man die Wendel nur mit größter Mühe frei von Bohrgut.

  • ok ok, da war mein denkfehler.


    ich war davon ausgegangen, dass du das seil jeweils am oberirdischen teil befestigst. dass das seil direkt unten dran ist war mir nicht in den sinn gekommen.


    so, heute nachmittag geht es weiter. mal sehen, ob ich einige cm schaffe

  • so, tief geknickt bin ich wieder da.
    erstmal hab ich das anti-vakuum-loch gebohrt. das hat dafür gesorgt, dass sich nix mehr festsaugt und das wasser direkt abfließen kann, ohne dass ich die ganze wassermasse mit raus heben muß.


    allerdings hab ich keinen cm tiefe geschafft. ich weiß nicht an was das liegt. der bohrer knirscht als ob ich auf kies wäre. ich kann ihn auch praktisch nicht mehr reindrehen. maximal eine umdrehung oder anderthalb. dann bekomm ich ihn aber nicht mehr gezogen. dreh ich ihn etwas weiter zurück (so ne viertel oder halbe umdrehung) kann ich ihn ziehen, hab aber kein bohrgut drauf.


    nun kommt der punkt, wo es mir mal wieder an erfahrung fehlt - das bohrerfeeling gewissermaßen.


    ich komm also so nicht weiter.


    vielleicht bin ich ja tatsächlich auf der kiesschicht angekommen?
    die letzten steine, die ich gefördert habe waren ziemlich eckig, ich denke kies ist eher rund, oder?
    vielleicht sind es aber auch nur ein paar steinchen auf einem haufen. das glaube ich allerdings nicht, weil ja gaaaar nichts anderes mit hochkommt.


    ich denke, ich brauche jetzt zwingend ein dreibein o.ä. um möglicherweise einen hebezug anzubringen der mir den bohrer zieht, wenn dieser gebissen hat oder eben für einen plunscher/kiespumpe.


    ich habe eine schriftliche anfrage an die landesanstalt für umwelt und geologie gemacht, um den grundwasserstand herauszufinden. mündlich/telefonisch sagen die nix.


    was mich allerdings reizt, wäre anzunehmen, dass ich nun tatsächlich die kiesschicht mit dem grundwasser habe und kurzerhand einen rammfilter reindonnern.


    was meint ihr?
    (ich weiß- sehr schwer mit ferndiagnose....)

  • Hallo
    An deiner Stelle würde ich jetzt mit dem Plunschen beginnen und versuchen ein 125 KG Rohr runter zu bringen. Das KG-Rohr soll nur als Bohrrohr genommen werden und wird nach dem Einbringen der Blauen Filter wieder gezogen. Bei dieser Methode sieht man was man als Bohrgut fördert. Rammfilter eignen sich nur wenn man weiß das man Sand (Kies) Boden hat.
    Gruß Rammbrunnen

  • hallo und ein gutes neues jahr allen.


    ich habe dieses wochenende die abdeckung entfernt und mußte feststellen dass von meinem bohrloch nicht mehr viel übrig ist. ich hab also nei gebohrt auf die vorherige tiefe und will bald versuchen ein kg-rohr als bohrrohr einzuplunschen.
    meine frage: gibt es eine einfache konstruktion, die auch ich hinbekomme, um ein auflager zu bauen, mit dem ich das rohr belasten kann?
    wie sehen eure aus? als gewichte wollte ich maurerkübel nehmen, die ich mit beton ausgieße.
    was meinen die experten?


    danke
    last

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