Maximale Saugschlauchlänge der Schwengelpumpe ebenerdig?

  • Hallo allerseits! Wir stehen nun nach wochenlangem Eimerschleppen von unserem kleinen Fluss, der hier über das Gelände führt, an dem Punkt, wo wir keine Lust mehr darauf haben. Da wir außer unserer paar Beete nicht übermäßig viel zu wässern haben, ist für uns die Schwengelpumpe das MIttel der Wahl. Da stehen wir jetzt aber vor einem Problem: Entweder wir legen einen 20 Meter-Schlauch an den Fluss hier unten mit einer Förderhöhe von 6,50 bis 7 m (was das Gepumpe vermutlich sehr mühselig oder gar problematisch machen würde?) ODER wir zapfen den Fluss vor dem Wasserfall an, was bedeutet, dass die Förderhöhe nur 1 m betragen würde. Dafür müssten wir aber einen deutlich längeren Schlauch legen, der sicherlich 60 m lang sein müsste. Was ratet ihr uns? Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.


    Einen schönen Abend noch!
    Christina

  • Danke für deine Antwort!
    Warum ich keine elektrische nehme ... Zum einen mag ich es, Dinge mechanisch zu erledigen wenn möglich (und eine Schwengelpumpe ist auch viel schicker ... ;) ) Mir wäre auch Unabhängigkeit vom Strom ganz lieb, da wir den hier nicht zuverlässig haben. Ist es bei dem Höhenunterschied ratsam, auf eine mechanische zu verzichten und lieber eine elektrische Pumpe zu nehmen? Viele Grüße

  • Quote

    Hallo, ich würde den kurzen Weg nehmen mit einem 1 1/4 Zoll Saugschlauch.


    Das würde 6,5 bis 7 Meter Saughöhe und zusätzlich 30 Meter horizontal
    bedeuten, wie ich die Frage verstehe. Allein die Saughöhe verbietet
    sich schon.
    Der Wasserfall im Fluß verlockt, ein Schöpfrad oder dergleichen zu
    betreiben...

  • Hab mich jetzt ein bisschen schlau gemacht und habe da zwei Probleme: Erstens ist der Bau von einem Schöpfrad alles andere als einfach und schnell auch kostspielig. Vor allem aber wäre ja immer noch nicht das Problem der zu überwindenden Höhe geklärt. Ich habe mal was gelesen von wegen, die Schwengelpumpe könne auch unten hingestellt werden und dann von dort aus das Wasser hochgepumpt? (soll von der kraftwirkung besser sein) Wäre so etwas denn möglich? Viele Grüße!

  • Hei,


    und warum nicht das Wasser vor dem Wasserfall abzapfen und sich quasi "frei Haus" liefern lassen ohne Anstrengung und ohne anfällige Technik?



    Grüße,


    Tom

    Ich habe "nur" zwei Betronringsickerschächte mit viel Wasser darin.
    Geplant ist auf jeden Fall noch ein ordentlicher Bohrbrunnen (ca. 12m tief, durch eine Lehmschicht in ca. 3m Tiefe), da mir die Wasserqualität der Sickerschächte nicht ausreichend sicher ist.

  • Also vom Wasserfall (bzw. Staudamm) sind es sicherlich 60 m und ob es komplett ebenerdig ist oder etwas bergauf geht, weiß ich nicht. Könnte schon sein, dass noch eine Steigung von 1 m drin ist. Ich bräuchte also von dort einen superlangen Schlauch und auf jeden Fall nochmal was Pumpenartiges ... Ob das besser klappt? Hatten zuerst gehofft, das Regenwasser von den Lagerhallen hier zum Beetegießen anzapfen zu können, aber da im Dach Asbest ist lassen wir das lieber sein... Weiß jemand, ob man, wenn man die Schwengelpumpe unten postiert (also ca. 1,5 m über dem Wasserspiegel) das Wasser dann besser nach oben befördern könnte? Danke für eure Antworten!

  • Quote

    Weiß jemand, ob man, wenn man die Schwengelpumpe unten postiert (also ca. 1,5 m über dem Wasserspiegel) das Wasser dann besser nach oben befördern könnte?


    Schwengelpumpen sind für freien Auslauf konstruiert,
    als Druckpumpe völlig ungeeignet.
    Google mal nach Flügelpumpe.
    Und: Asbestpanik kostet halt Schweiß. :=(

  • Hei,


    wenn Dein Wasserfall/Damm ein paar Meter höher liegt, als Deine Zapfstelle, brauchst Du keinerlei Pumpe mehr.
    Nur einen Filter, paar Meter Schlauch und einen Wasserhahn.
    Und schon läuft das Wasser von ganz alleine. :-)



    Viele Grüße,


    Tom

    Ich habe "nur" zwei Betronringsickerschächte mit viel Wasser darin.
    Geplant ist auf jeden Fall noch ein ordentlicher Bohrbrunnen (ca. 12m tief, durch eine Lehmschicht in ca. 3m Tiefe), da mir die Wasserqualität der Sickerschächte nicht ausreichend sicher ist.

  • Meine spontane Idee dazu: Grabe eine ca 1,2m hohe Regentonne 2m tief ein. Dann legst Du einen Schlauch vom Fluss oberhalb des Wasserfalls bis in die Regentonne. Das Ende im Fluss muss sicher immer unter Wasser liegen. Ansaugen und die Tonne läuft bis 1m voll. Eben immer so hoch, wie der Wasserpegel im Fluss ist. (Ob der Schlauch unterwegs 1-2m höher liegt ist egal.)


    Oberhalb der Tonne montierst Du die Schwengelpumpe. Die hat dann nur noch 1-1,5 m zu heben.

    -------
    Schacht-, Bohr-, Spülbrunnenhybrid
    60 cm Durchmesser, Filter durch Kies in der Sohle
    4,5 m tief, GW bei 3,5 m
    Pumpe: GARDENA 9000 aquasensor
    Anschluss z.Z. nur Gartenschlauch
    -------

  • Danke Andreas für die Idee! Ob wir so tief graben können weiß ich nicht, aber für die Regentonne könnte man ja genauso einen Stellplatz direkt am Hang bauen und von dort aus dann das Wasser pumpen. Das hört sich jedenfalls einfacher an als ein Schöpfrad mit 60m-Rinne zu bauen ... :)


    (Georg: Mit Baby, das mit isst, ist Asbestpanik vllt angebracht. Was ich in den Boden einbringe, kommt auch wieder raus)

  • Also,
    diese Buddelei, blos um eine Art "Sumpf" für die Schwengelpumpe
    zu haben, ist Unsinn. Der Heber, den Andreas vorschägt, müsste
    immer wieder entlüftet werden.
    Die Schwengelpumpe kannst du neben dem Stauwehr/Fluß/Bach
    aufstellen und einen Saugschlauch 1 1/4" von entsprechender Länge
    (max 2 m) schräg in den Bach gehen lassen.
    Unter dem Auslauf der Pumpe wird ein Faß aufgestellt und mit
    60 m Schlauch mit einer Tonne bei den Beeten verbunden.
    Zum Asbest:
    Wie soll das "aus der Erde kommen"? "Erde" ist ca. zur Hälfte
    durch Verwitterung von Gestein entstanden, und die meisten
    Gesteine enthalten mehr oder minder viel Asbest.
    Also laß mal deine Gartenerde untersuchen.
    Gesundheitlich war Asbest ein Problem bei Leuten, die beruflich
    (d. h. 8 Stunden pro Tag, jahrezehntelang!) damit zu tun hatten, und zwar durch
    Einatmen von Stäuben. Was von alten Eternitdächern herunterwittert,
    wird überwiegend vom Wind davongetragen. Rate mal, warum bezüglich
    dieser Dächer der Rat heißt: in Ruhe lassen!

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