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was kann ich von meinem Brunnen erwarten?

  • sopha
  • July 21, 2016 at 1:47 PM
  • sopha
    Beginner
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    • July 21, 2016 at 1:47 PM
    • #1

    Guten Tag allerseits,

    jetzt musste ich mich hier nach wochenlangem lesen doch mal anmelden um ein paar Fragen loszuwerden, da ich in unterschiedlichen Quellen unterschiedliche Informationen/ Antworten auf die gleiche Fragestellung finde und im Moment eigentlich nur noch verwirrt bin.

    Gaaanz kurz zu mir und meinem Vorhaben: ich habe ein Haus mit Grundstück geerbt. Ca 2000m² Garten. Wurde bisher mit Kreiselpumpe an 1 ½ Zoll Brunnenrohr bewässert. Brunnen wurde durch Test mit handpumpe für „tot“ erklärt. (starker Gegendruck/ Rückfedern)

    Kurzer Hand neuen Brunnen bohren lassen (an anderer Stelle) 6 Meterverzinktes Eisenrohr (1 ½ Zoll) plus 1 Meter Filteraufsatz.
    Ich glaube der Fachbegriff heißt hier „geplunscht“? Der Brunnenbauer stand hierbei auf einem 2 Meter langen Eisenrohr mit großem Durchmesser das er durch Nutzung einer Kiespumpe(?) langsam „versenkt hat“

    Als Pumpe hängt dort eine Gardena 6000/6e dran.
    Saugseite Aufbau: 1m Filter, 6m Rohr, Rückschlagventil. Bis hierher alles 1 ½ Zoll. Dann Verjüngung auf 1 Zoll, Saugschlauch, Vorfilter, Pumpe.
    Druckseitig: 2 Ausgänge an der Pumpe. Jeweils ¾ Zoll Schlauch, einer 30 Meter lang der andere 10 Meter. Daran jeweils ein Regner.

    Jetzt zur Problematik: die Wassermenge die gefördert wird reicht für genau einen Regner (Gardena 350/3) öffne ich den Hahn für den zweiten Regner plätschert es nur noch.
    Zusätzlich verringert sich die Förderleistung mit der Zeit. Starte ich zu Beginn mit 1200l/h, und ca 3,5 bar bei einem Regner zeigt die Pumpe 5 Stunden später nur noch 600l/h bei ca 2 bar an.
    Ohne angeschlossene Verbraucher (Wasser spritz direkt aus der Pumpe) zeigt der durchlauf für kurze Zeit 2000l/h fällt dann aber schnell auf „min“ und die Pumpe klingt deutlich „ungesund“
    Der Vorfilter ist zu keiner Zeit voll mit Wasser gefüllt. (lediglich ca halbvoll) Außerdem ist der Filter nach ca 3 Wochen und regelmäßigem Betrieb deutlich grün. Keine Ahnung ob das relevant ist.

    In Summe habe ich zu jeder Zeit das Gefühl, dass hier deutlich zu wenig Wasser gefördert wird.

    Weitere Informationen: der Nachbar sagte mir, an genau der Stelle hat der letzte Eigentümer schon mal gebohrt und den Brunnen schnell aufgegeben, da kein ausreichendes Wasser. (hätte er mir auch eher sagen können :) )
    Ein ehemaliger Brunnenbohrer aus der Gemeinde hat mir gesagt (im Übrigen der, der vor Jahren dort schon mal gebohrt hatte) , dass bei ca 7 Metern eine Lehmschicht wäre, durch die ich durch müsse. Wäre das wahr, stünde mein Filter im Moment kurz über dieser Schicht.
    Grundwasser haben wir nach ca 2 Metern. Nach 6 Metern hatten wir wunderbaren Kies. Der jetzige Brunnenbohrer war recht begeistert von den Bodenverhältnissen und „Gegendruck“?

    Zu den konkreten Fragen:

    • Das mein Brunnen kein Schlagbrunnen ist habe ich verstanden. Ist er aber ein echter Bohrbrunnen?
    • Wenn ja, habe ich diverse unterschiedliche Aussagen zu der zu erwartenden Fördermenge gefunden. Das reicht von 900l/h bis hin zu „die Fördermenge ist nur durch die Leistung der Pumpe begrenzt“
    • Letzte Aussage hat mich veranlasst diese starke Pumpe zu kaufen. Effektive 4000l/h wären der Traum für mich :) sind die mit dieser Art des Brunnens realistisch?
    • Ich schwanke jetzt zwischen: a) neuer Brunnen, gleiches Prinzip aber tiefer und durch die Lehmschicht. Oder B) kleinere Pumpe an dem aktuellen Brunnen. Ziel ist es eigentlich mindestens 2 besser 3 oder 4 der oben erwähnten Regner betreiben zu können.



    Über jeden Hinweis bin ich euch sehr sehr Dankbar

    Grüße
    Chris

    Bohrbrunnen in 06xxx
    Schichtwasser (in ca 2,5 m)
    Lehmschicht unbekannter Dicke in ca 7m
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    strebe 4000l/h mit HHW an.

  • Brunnen reinigen
  • andreas_gn
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    • July 21, 2016 at 2:27 PM
    • #2

    Das mit dem 2m Eisenrohr mit großem Durchmesser habe ich nicht verstanden. Sollte es als Arbeitsrohr gediehnt haben, so müßte es bis in die Kiesschicht bei 7m geplunscht worden sein.

    Bohrbrunnen werden mit (blauen) Brunnenrohren und 2-3m Filterstrecke in 100-125mm Durchmesser erstellt. Mir scheint bei Dir wurde ein Rammbrunnen in ein Bohrloch gestellt. Das bleibt dann immer noch ein Rammbrunnen mit max. 900l/h.

    Da Du nur einen Meter Kiesschicht hast sehe ich für einen Bohbrunnen zwei Wege.

    1. Wie Dir geraten wurde durch die Tonschicht durchbohren. Aber wahrscheinlich kann Dir niemand vorher sagen, ob Du dann 10, 15 oder 30m tief musst.
    2. Du teufst ein sehr dickes Arbeitsrohr (min. DN200) auf 7m runter. Setzt ein Brunnenrohr mit 2m Filter ein und schüttest Kies drum. Dann hast Du 2m Wasser am Filter.

    Oder Du erstellst einen Schachtbrunnen. Die Schachtringe müssen bis auf die Kiesschicht abgesenkt werden, also 6m runter. Dann hast Du stolze 4m Wasser im Schacht und kannst förden ohne Ende.

    -------
    Schacht-, Bohr-, Spülbrunnenhybrid
    60 cm Durchmesser, Filter durch Kies in der Sohle
    4,5 m tief, GW bei 3,5 m
    Pumpe: GARDENA 9000 aquasensor
    Anschluss z.Z. nur Gartenschlauch
    -------

  • sopha
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    • July 21, 2016 at 2:41 PM
    • #3
    Quote from andreas_gn

    Das mit dem 2m Eisenrohr mit großem Durchmesser habe ich nicht verstanden. Sollte es als Arbeitsrohr gediehnt haben, so müßte es bis in die Kiesschicht bei 7m geplunscht worden sein.

    ja es wurde bis auf 7 Meter geplunscht. jeweils immer um zwei Meter verlängert. Unten angekommen wurden das Brunnenrohr mit Filter eingesetzt und mit Kies aufgeschüttet. Anschließend wurde das Arbeitsrohr Stück für Stück wieder gezogen und abmontiert.

    ist das die Definition von einem Rammbrunnen? ergo 900l/h max?

    dank dir
    Grüße
    Chris

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  • andreas_gn
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    • July 21, 2016 at 3:14 PM
    • #4

    Mensch wie ärgerlich. Warum macht der Brunnenbauer nicht 3m Filter dran? Gerade weil er Kies schütten konnte war das möglich. (Filter im Lehm macht nur Problem.)

    Vergleiche einfach mal die Mantelfläche von Deinem 1m x 35mm Filter mit einem Brunnenrohr 2m x 125mm.
    Da komme ich auf 1000 cm^2 zu 7800cm^2.

    Aber noch was anderes: Vorfilter und Pumpe dürfen keine Luft enthalten. Hier scheint was nicht dicht zu sein. Sind alle gehanften Verbindungen mit Fermit gedichtet?

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  • sopha
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    • July 21, 2016 at 4:08 PM
    • #5

    wenn ich mich recht entsinne wurde nur Hanf benutzt.
    ich werde die Verbindungen am WE alle nochmal prüfen.

    Am Ende des Tages werde ich um einen neuen Brunnen aber wohl nicht umherkommen, denn mit 800 oder 900l/h kann ich auf Dauer nichts Anfangen.

    den Filter der verwendet wurde habe ich gerade via google gefunden. wenn ich das richtig lese sind die erweiterbar so dass ich ohne weiteres bei einem möglichen neuen Brunnen 3x1m verbauen kann. ich werde mal ein wenig tiefer in dieses Thema einsteigen und mich weiter belesen damit es mit dem zweiten Versuch dann auch klappt :)

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  • andreas_gn
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    • July 21, 2016 at 4:27 PM
    • #6
    Quote


    wenn ich mich recht entsinne wurde nur Hanf benutzt.


    Nur mit Hanf bekommt man die Verbindungen saugseitig nicht luftdicht. Es fehlt einfach das Wasser zum aufquellen des Hanf.

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  • kg49
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    • July 22, 2016 at 12:25 AM
    • #7
    Quote from sopha


    Kurzer Hand neuen Brunnen bohren lassen (an anderer Stelle) 6 Meterverzinktes Eisenrohr (1 ½ Zoll) plus 1 Meter Filteraufsatz.

    Du hast einen sehr seltsam errichteten Brunnen. Quasi einen Schlagbrunnen, der aber nicht geschlagen, sondern mit einem Arbeitsrohr errichtet wurde. Damit hast Du Dir alle Nachteile eines Schlagbrunnens ins Haus geholt, mit einer Ausnahme: man weiss genau, in welcher Bodenschicht der Filter steht.
    In ein Arbeitsrohr gehört natürlich kein Schlagbrunnen mit seinem kritischen Filter und den abzudichtenden Stahlrohren, sondern ein blaues Brunnenrohr mit angepasstem Filterrohr sowie verschlossenem Sumpfrohr. Das wurde versäumt und ließe sich nur durch eine Neubohrung korrigieren. Dazu würde ich Dir raten.
    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • sopha
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    • August 8, 2016 at 12:38 PM
    • #8

    Hallo allerseits,

    bei mir steht am Wochenende die zweite Bohrung an.
    Die Bekannten, die mir den Brunnen erstellen werden, haben „nur“ 100er Arbeitsrohre, die wieder gezogen werden könnten.

    Was ist eurer Meinung nach jetzt die beste Wahl um Ergiebigkeit und Lebensdauer zu maximieren?

    • Sollen wir mit den 100er Arbeitsrohren plunschen, dort dann 3 Zoll Gewebefilter plus Vollrohr in entsprechender Länge rein? Vorteil hier wäre, dass wir das Arbeitsrohr ziehen könnten und entsprechend Kies um die Filterstrecke einbringen können. (ich denke 3Zoll ist das Maximum das ich in den 100er Arbeitsrohren verwenden kann, korrekt?)
    • Wie 1. Jedoch mit 2 Meter Gewebefilter mit Übergang auf 1 ½ Zoll PE Leitung. Kann man die Gewebefilter eigentlich verlängern? 2x 2 Meter oder 2+1 Meter?
    • Sollten wir direkt mit 4 Zoll (oder besser gleich 5?) Brunnenrohren (Filterrohren plus Vollrohr) arbeiten und damit auf die Kiesschüttung verzichten? Vorteil wäre dass ich irgendwann ggf ne Tiefenpumpe nutzen könnte... korrekt?



    Wie Eingangs erwähnt strebe ich mindestens 4000l/h an.

    Was würdet ihr tun?
    Ich danke euch! ;)
    Grüße
    Chris

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    Edited 2 times, last by sopha: höfflichkeitsfloskel am ende vergessen :) (August 8, 2016 at 12:58 PM).

  • andreas_gn
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    • August 8, 2016 at 1:34 PM
    • #9

    Bei 100er also 4'' Arbeitsrohr und 3'' Brunnenrohr macht eine Kiesschüttung keinen Sinn weil zu dünn.

    Warum Gewebefilter? Wie ist die Körnung im Filterbereich?

    Du schreibst 'über 7m schöner Kies'. Dann würden ich 2m Filter mit 0,7mm Schlitzen und 5m Vollrohr in DN115 direkt einplunschen.

    Und noch ein Punkt. Schichtwasser? Kein Grundwasser? Ist da in trockenen Sommern überhaupt noch Wasser?

    -------
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  • sopha
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    • August 8, 2016 at 2:07 PM
    • #10

    dank dir, also kein Arbeitsrohr :)

    mit Schichtwasser meine ich Wasser über der Lehmschichtschicht. Durch die Lehmschicht will diesmal gerne durch. allerdings weiß ich heute noch nicht, wie dick sie ist, bzw was mich darunter erwartet.
    die letzte Bohrung bis zum Lehm hat Kies zutage gefördert.
    damit hat sich die Idee mit dem Gewebefilter aber auch schon wieder erledigt.

    zusammengefasst dann also: DN115, zwei Meter Filter. wahrscheinlich eher 0,5mm weil ich nicht weiß was mich unter dem Lehm erwaret?

    Grüße

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  • andreas_gn
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    • August 8, 2016 at 2:27 PM
    • #11

    Bei mir z.B. steht das Grundwasser bei 3m. Ab 5m beginnt Ton, nahezu wasserundurchlässig. Vermutlich viele Meter. Bei 3m ist das definitiv Grundwasser bei mir. Hast Du evtl. eine GW Messstelle in der Nähe?

    An Deiner Stelle würde ich den Filter an den Kies anpassen, der sich über Deiner Lehm/Tonschicht befindet. Auf gut Glück in den Ton bohren ist ein Risiko und viel Arbeit.

    Wenn Du es doch machen willst würde ich so vorgehen: 200er Bohren, bis auf das Grund-/Schichtwasser. Arbeitsrohr DN180 reinstellen und bis auf die Lehmschicht plunschen. Dann mit 160er Bohrer durch den Lehm bohren. Erst wenn Du da durch bist, entscheidest Du anhand der Körnung, welchen Filter du bestellst. (Nassen Lehm bohren ersetzt mache Stunde in der Muckibude.)

    Aber ich denke 0,5m Sumpfrohr bis etwas in den Lehm einplunschen, darüber 2m Filter und 5m Vollrohr wird einen ausreichend ergiebigen Gartenbrunnen ergeben.

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  • sopha
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    • August 8, 2016 at 3:28 PM
    • #12

    ich wohne direkt zwischen zwei Messstellen, die eine ca 10km, die andere ca 15 km entfernt.

    Laut Berichten die ich gefunden habe liegt der GW Pegel bei "Normalwert (in cm u. MP)" bei 354 (10km westlich) bzw 504 (15 km östlich)

    was heißt "u. MP" - unter Messpunkt?

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  • andreas_gn
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    • August 8, 2016 at 3:40 PM
    • #13

    Weis nicht, MP = Messpunkt hört sich logisch an. Bei mir in der Nähe ist ein Messpunkt der ist 60cm über Gelände. Interessant wären noch die Geländehöhen üNN bei den Messstellen und bei Dir.

    Fällt das Gelände bei Dir in einer Richtung ab oder könnte die Lehmschicht wie eine Wanne ausgebildet sein?

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  • sopha
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    • August 8, 2016 at 3:54 PM
    • #14

    bezogen auf die beiden Messpunkte ist meine Position die tiefste. Haben wir zum Hochwasser 2006 gelernt...
    allgemein fällt das Geländeprofil von west nach ost ab.
    ich weiß aber nicht welche Rückschlüsse das bzgl der Lehmschicht zulässt?

    durchstöbere gerade das Netz nach Infos zu den Bodenschichten bei uns- bisher ohne Erfolg.

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  • andreas_gn
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    • August 8, 2016 at 4:03 PM
    • #15
    Quote from sopha

    bezogen auf die beiden Messpunkte ist meine Position die tiefste. Haben wir zum Hochwasser 2006 gelernt...
    allgemein fällt das Geländeprofil von west nach ost ab.
    ich weiß aber nicht welche Rückschlüsse das bzgl der Lehmschicht zulässt?

    Gute, denn wenn das Gelände abfällt, würde Schichtwasser in einer Kiesschicht ziemlich schnell weg sein. Auch dass Dein Gelände tiefer als die Messpunkte liegt deutet auf einen höheren GW Stand. (Relativ zum Gelände.)

    Würde also sagen bei Dir ist bei 2,5m zur Zeit das GW. Auch wenn es in trockenen Sommern auf 3,5m sinkt hast Du noch 3,5m über der Lehmschicht und 1,5m über dem Filter.

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