Fertiger Brunner fördert feinen Sand

  • Hallo Zusammen,

    bevor jemand meckert..... Ich weiß zu diesem Thema wurde schon einiges geschrieben. Aber ich bin leider nicht fündig geworden. Mein alter Brunnen zog mit einer Schwengelpumpe ein Vakuum :-( Also lies ich von einer Brunnenbau Firma einen neuen errichten. Dies geschah mittels Spültechnik. Ich kam auf ca 12m. Das hat auch ein Jahr funktioniert. Es war ein Gewebefilter mit einer Tressenweite von T15 verbaut und Filterkies eingebracht. In diesem Frühjahr förderte der Brunnen sehr viel feinen Sand, sodass ich diesen nicht mehr nutzten konnte.

    Nach Rücksprache mit der Firma, die sich das Problem nach einem Jahr nicht erklären konnte, wurde ein neuer gebohrt. Selbe Technik nur ein Filter T20 und ca 10m.Das ganze hielt genau vier Wochen. jetzt habe ich wieder feinste Sand im Wasser was der Technik ( Pumpe & Bewässerungsanlage) nicht gut tut.

    Hat jemand eine Idee, wie man des Problems entgegentreten kann und es abschließend aus der Welt schafft ?????

    Ich habe von Filtern gegen Feinsand der Firma Lotze gelesen. hat jemand damit Erfahrung?????

    Danke im vorraus

    Grüße Andre

  • Die Nennweite des Brunnenrohrs ist 2" Endlosleitung Kunsstoff

    Angeschlossen ist eine KSB Multijet 35P Q max liegt bei 4,1 m3. bei max 4 bar

    Einen Brunnenrohrfilter wurde nicht eingesetzt sondern wie gesagt ein Gewebefilter mit einer Tressenweite von T20 also einer Maschenweite von 014 mm. Dieser ist 1 m lang und wird unten an das Kunststoffrohr geschraubt und mit einer Endkappe versehen.

    Die gemessene Wassersäule liegt ab Oberkante Boden bei ca 4,5-5,00 m

    :/

  • Mit 4,1m³/h dürfte der Brunnen überlastet worden sein. Die Strömungsgeschwindigkeiten im Filterbereich sind für den vorhandenen Untergrund zu hoch.

    Mal auf 1m³/h drosseln und berichten. Es kann aber eine ganze Weile dauern, bis sich eine Sandfilterschicht um den Filter gebildet hat.

    Gernerell sollten bei Feinsand im Boden pro m³ ein Meter Filter gesetzt werden.

    Gruss

    kg49

  • Ok ich werde mit dem Brunnenbauer sprechen. bei der Leistung handelt es sich ja um die maximal Leistung die die Pumpe bei optimalen Bedingungen fördern kann.

    Schon das angießen stellt manchmal eine Herausforderung da.

    Ich betreibe damit eine Garten Bewässerungsanlage. Ich weiß nicht ob eine Pumpe mit einer Leistung von 1 m³ ausreicht um zwei Hunterregnerzu betreiben. Hat die Filterlänge einen unmittelbaren Einfluss auf das Eindringen von Feinsand ?

    Wie sieht es aus, das Bohrloch größer im Durchmesser zu wählen um mehr Filterkies einzubringen.

    der Filter hat eine Maschenweite von 0,14 mm. Gibt es noch feinere Filter und machen diese überhaupt einen Sinn ?? nicht das dann gar kein Wasser mehr durchkommt.??

  • Hat die Filterlänge einen unmittelbaren Einfluss auf das Eindringen von Feinsand ?

    Je grösser die Filterfläche, umso geringer ist die Fliessgeschwindigkeit des Wassers.

    Wie sieht es aus, das Bohrloch größer im Durchmesser zu wählen um mehr Filterkies einzubringen.

    Ich halte nicht viel von Kiesschüttungen bei Feinsand, da die Kiesschüttung meistens viel zu klein im Durchmesser ist. Es gibt dazu ausgezeichnete Literatur im Netz.

    Meine Erfahrungen mit Feinsand, der hier bei mir immer vorhanden ist, beruht auf Kiesklebefilter. Sehr teuer, aber gut. Hier habe ich bis zu 4m Kiesklebefilter DN100 bei 2m³/h Wasserentnahme verbaut. Seit ca. 20 Jahren warten wir auf das erste Sandkorn, was gefördert wird.

    Sandförderung ist immer eine Frage der Filterung.

    Gruss

    kg49

  • Ich hab mal gegoogelt könnte aber leider nichts konstruktives qüber kiesklebefilter finden.

    Vielleicht hat jemand einen link dazu.

    Das mit den 3 m Filter hört sich logisch an.. also einfach 3x 1m hintereinander und dann ab damit in die Erde 🌏. Normal sollen die Filter ja bis Max 5 m3 Fördermänge abkönnen.

    Was ist mit lotze feinsandfilter ...

    Grüsse Beckman 08

  • Unser Brunnen hat einem Rohrdurchmesser von ( ich muss jetzt schätzen) 20 cm. Tiefe 15 Meter wobei ab 7 Meter Wasser kommt. Tiefbrunnenpumpe rein und das ganze an einen Druckkessel angeschlossen.

    Und da war es so das anfangs noch Sand mit gefördert wurde und danach nicht mehr.


    Vielleicht wäre so ein Brunnen besser als ständig neue Saugbrunnen errichten zu lassen.