Tiefbrunnenbohrung gegen den Willen des Grundstückseigentümers

  • Habe folgendes Problem:

    Ein städtisches Wasserwerk muss zur Trinkwersorgung der Bewohner eine weitere Wasserquelle erschließen und plant nun 2 Tiefbrunnen (ca. 350 m bis 400 m tief) niederzubringen.


    Beide Tiefbrunnen sollen in meinem Privatwald ohne meine Zustimmung gebohrt werden. Das kommunale Wasserwerk meint, dass Grundwasser ein Hoheitsrecht sei und sie daher niemanden zu dem Brunnenbauvorhaben zu fragen braucht. Man bohrt dort, wo man es für richtig hält. Weil man mich bisher nicht gefragt hat, sondern ich das Vorhaben aus der Presse erfuhr, bin ich strikt gegen diese Brunnenbohrungen.


    Kann dieses Vorgehen der Wasserwerke so richtig sein? Wenn ja, käme das ja einer Zwangsenteignung gleich. Oder?


    Wer kann mir hier einen Rat geben?

  • Hallo Hanifes

    Ich an deiner Stelle würde mich an einem Anwalt wenden, der mit Grundstücksrecht vertraut ist.

    Bohrbrunnen 17 meter bei 10 meter Wasser. Pumpe DAB 30/50 Tiefenbrunnrnpumpr mit 6m3 leistung. Weitere Brunnen DN 300 mit 60m3 leistung. Pumpe Grundfos Wasserknecht.

  • Hallo Hanifes,

    bei uns muss bei einen Bauvorhaben, und das ist ein solcher Tiefbrunnen ja, der Grundstückseigentümer auf dem Bauantrag unterschreiben.

    Genauso wie alle Eigentümer deren Grundstücke für Versorgungsleitungen gekreuzt werden.


    Ich denke ja nicht das Strom für Pumpen und das geförderte Wasser da hin gebeamt werde oder die Technik einfach so im freiem Wald steht ( Pumpenhaus ).


    Auch wenn das "Allgemeinwohl" zur Enteignung gerne zurecht gebogen wird müssen die Verantwortlichen ja Alternativen geprüft haben und deinen Wald als alternativlos bewertet haben.


    Kein Wasserversorger riskiert negativ Presse wenn es anders geht.


    Ich denke ein Telefonat mit der entsprechenden Stelle wird Licht ins dunkle bringen somal die Presse ja nicht alles weis und für ne Schlagzeile auch gerne mal nen gesagten Satz aus lässt.


    Beste Grüße Martin

Brunnen selber bauen