Tauchdruckpumpe für Sportplatzbewässerung; automatische Abschaltung mit Druckschalter arbeitet nicht mehr

  • ... ich habe gestern noch auf die Schnelle ein vorhandenes 1"-Rückschlagventil direkt vor dem Druckschalter, also ca. 25 Meter nach der Pumpe eingebaut. Dies hat aber auch nicht dazu geführt, dass der Schalter korrekt abschaltet.


    Ich überlege jetzt noch, das Rückschlagventil nach dem Druckschalter, also auf dem Weg zum Regner einzubauen. Macht dies überhaupt Sinn oder ist dies Quatsch? Welche Positionen sollte man ausprobieren (direkt nach dem Druckschalter, in der Zuleitung zum Regner oder direkt vor dem Regner bzw. vor der Abschaltklappe am Regner)?


    Gruss

    HB

  • Macht dies überhaupt Sinn oder ist dies Quatsch?

    Kann man nicht beantworten. Es ist ein reines Ausprobieren, ohne dass man es direkt physikalisch begründen kann.

    Ich verspreche mir mehr von dem Kugelhahn.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • ... das mit dem Kugelhahn mache ich die nächsten Tage, wahrscheinlich am Mittwoch. Aber damit sehe ich doch dann auch nur, ob ein langsames Abschalten den Druckschalter richtig arbeiten lässt, oder?


    Den Kugelhahn kann ich im "Normalbetrieb" ja nicht automatisch betätigen. Das Problem ist damit ja nicht behoben.


    Gruss

    HB

  • Alles richtig, Aber es könnte ein Schritt zur Lösung sein.

    Das ganze Verhalten des Druckschalters ist nicht erklärbar. In ihnen ist ein Strömungssensor eingebaut, und wenn kein Wasser mehr fliesst, muss(!) er abschalten. Eigentlich egal, ob da Druckwellen sind oder das Wasser langsam gestoppt wird.

    Ich würde ja mal den Druckschalter öffnen und diesen Strömungsschalter überprüfen. Sowohl mechanisch als auch elektronisch. Ob das bei euch möglich ist, weiss ich nicht.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • und der hatte nicht funktioniert.

    Das ist interessant, denn die Funktionsweise ist die gleiche.

    Das Zerlegen wird nichts bringen, wenn zwei versagen, liegt höchstwahrscheinlich ein prinzipiell anderer Fehler vor.

    Der kann am Maximaldruck oder auch an der durchfliessenden Wassermenge liegen. Ihr bewegt euch ja mit beiden Werten im Grenzbereich.

    Ich verspreche mir wirklich viel von der Druckmessung und von dem Kugelhahn, um der Sache auf die Spur zu kommen.

    Das Problem lässt sich sicherlich lösen, es ist nur fraglich, ob ihr den dazu eventuell nötigen messtechnischen Aufwand für die Elektronik treiben wollt.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • ... irgend eine Lösung muss her, denn die Pumpe hält wohl einem Dauerbetrieb "unter Druck" ja nicht ewig stand. Wir können zwar die Laufzeit über eine zusätzlichen Countdown-Timer begrenzen, aber der Timer lässt sich eben nicht zu 100% mit der mechanischen Regner-Abschaltung synchronisieren.


    Ich hoffe auch, das durch die Druckmessungen mit dem 10bar-Manometer und dem Einsatz des Kugelventils das Ganze noch erklärbarer wird.


    Wie du schon schreibst, eigentlich müsste der eingebaute Strömungssensor ja reagieren, es fließt ja definitiv nichts mehr nach der Abschaltung des Reglers.


    Gruss

    HB

  • es fließt ja definitiv nichts mehr nach der Abschaltung des Reglers.

    Und das ist das technisch interessante. Es ist ja nur ein Metallschwimmer im Durchflusskanal innerhalb der Druckschalters, der bei Wasserfluss hochgerissen wird und danach wieder absinkt. Die Position wird magnetisch ausgewertet.


    Senkrecht habt ihr ihn doch verbaut, oder???


    Diese magnetische Auswertung würde ich halt im Betrieb messen. Die elektronische Schaltung ist simpel.

    Ich habe hier auch so was, zusätzlich zu einem mechanischen Druckschalter, um für eine Pumpe ein spezielles Einschaltprogramm zu realisieren. Der Eingriff in den Druckschalter war simpel. Wenn ihr jemand mit Elektronikkenntnisen habt, sollte eine messtechnische Erfassung der Abschaltsignale kein Problem sein.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • ..... ich kann ja mal einen der Druckschalter aufschrauben und mir die mechanische Funktion des Metallschwimmers ansehen. Vielleicht ist da ja was durch den hohen Druck oder den grossen Durchfluss kaputt gegangen oder hat sich verbogen bzw. verklemmt. Senkrecht habe wir ihn "hängen", ein paar Grad Abweichung zur Senkrechten sollten das ganze ja nicht völlig zum Kippen bringen.


    Ich selber bin Elektro-Ingenieur, aber mehr in der Hochspannungstechnik. Meine Elektronik-Kenntnisse sind zwar irgendwo im tiefen Hintergrund noch da, so dass ich bei entsprechender Anleitung da schon mal was mit meinem Mulitmeter "messen" kann ;)


    Gruss

    HB

  • ..... ich kann ja mal einen der Druckschalter aufschrauben und mir die mechanische Funktion des Metallschwimmers ansehen.

    Schau vorher in die Bedienungsanleitung, nur wenn senkrechte Montage vorgeschrieben ist, gibt es einen solchen Schwimmer.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Dass der ältere Druckschalter auch versagt hat, lässt mir einfach keine Ruhe.

    Es wäre jetzt noch denkbar, dass zusätzlich zum ruhenden Wasser der maximale Druck ausgewertet wird.

    Im Druckschalter befindet sich ja eine Membran, die einen Ausdehnungsweg hat. Ich bilde mir ein, mal gelesen ujnd auch gemessen zu haben, dass diese Druckschalter solange eingeschaltet lassen, bis diese Membran sich nicht mehr ausdehnt, also der für diesen Betriebspunkt maximale Druck erreicht ist.

    Wenn nun eure Pumpe nach dem Abschalten des Regners so grosse Turbulenzen im System erzeugt, dass der Duck schwankt, würde dieser Sensor der Ausdehnungsmembran keinen ruhenden Druck erkennen und dadurch kein Abschaltsignal geben.


    Ich habe das mal vor langer Zeit mit meinem Druckschalter im zerlegten Zustand durchgespielt und bilde mir ein, dass zum Abschalten eine UND Funktion erforderlich ist: Strömungsgeber unten und Drucksensor konstant.

    Das liegt aber so lange zurück, dass ich das nicht mehr auswendig weiss.

    Das Problem ist die erforderliche Konstanz des Drucksensors. Wnn der einstellbar wäre, also ein Zweipunktregler, gäbe es das Problem nicht.


    Mess mal den Druck im System am Druckschalter im Betrieb und wenn Wasser abgeschaltet ist, ob da grosse Schwankungen auftreten. Aufgrund der Trägheit wird wahrscheinlich nur die Nadel zittern.

    Wenn dem so ist, wird der Kugelhahn nichts bringen. Dann müsstet ihr einen separaten mechanischen Druckschalter setzen und mit dem jetzigen in Reihe schalten.

    Oder einen elektronischen nehmen, bei dem Ein- und Ausschaltdruck einstellbar sind.

    Dazu ist aber erst mal erforderlich, Betriebs- und Abschaltdruck zu messen.

    Falls das Manometer noch nicht gekauft wurde, nimm ein preiswertes ohne Öl, der Zeiger darf ruhig zittern.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • ... ich zerlege auf jeden Fall mal den "älteren" Druckschalter, mich interessiert, wie das da drin aussieht und wie die Funktion ist. Dann ist für mich das auch besser verständlich.


    Was wäre das dann für ein separater mechanischen Druckschalter, den man in Reihe schalten könnte? Auch wieder ein "Presscontrol" oder was anderes? Kannst mir mal einen Link zu einem Beispiel schicken?


    Folgendes Manometer habe ich bestellt, da ist sicher kein Öl drin ;)

    https://www.ebay.de/itm/Manometer-1-4-unten-0-10-bar-Gehäuse-63mm-Sanitär-Wasser/330881774731?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2060353.m2749.l2649


    Und dieses Kugelventil hab ich geordert:

    https://www.ebay.de/itm/Messin…ksid=p2060353.m2749.l2649


    Gruss

    HB

  • Naja, hoffentlich zeigt das Manometer halbwegs richtig an.

    Zum Druckschalter, z.B.: https://www.erdbohrer.de/Druck…ar-das-Original::807.html


    Du siehst, max. Ausschaltdruck 8 Bar. Ihr müsst im Betrieb deutlich darunter liegen, ansonsten bräuchte man einen mit 11 Bar, kostet aber so das Doppelte.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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