Tauchdruckpumpe für Sportplatzbewässerung; automatische Abschaltung mit Druckschalter arbeitet nicht mehr

  • Doch, fragt sich nur wie lange.

    Das sind halt billig Geräte und sowas im sicherheitsrelevanten Bereich?

    Es sei denn, Du setzt davon zwei, falls einer ausfällt.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • ... mir geht's im ersten Schritt mal ums Testen und Schauen was so passiert :-)

    Wenn eine vernünftige Lösung gefunden ist, dann kann ich immer noch qualitativ "aufrüsten". :-)


    Ich würde den PM12 in Serie zu der Presscontrol (Metabo Hydromat HM3) setzen oder sollte ich den dann herausnehmen und nur den mechanischen Schalter nehmen?


    Aber erst messe ich noch den Betriebsdruck und den max. Druck vorm Hydromat. Diese Drücke stelle ich hier dann rein und erst danach kommen die nächsten Schritte, also die Auswahl und der Einbau des mechanischen Schalters.


    Habe gestern zur Absicherung noch einen Countdown-Timer eingebaut, der mir die Laufzeit der Pumpe bzw. des Regners auf 10 Stunden begrenzt. Das ist ungefähr die Zeit, die der Regner braucht um über den kompletten Platz zu fahren.


    Gruss

    HB

  • Ich würde den PM12 in Serie zu der Presscontrol (Metabo Hydromat HM3) setzen oder sollte ich den dann herausnehmen und nur den mechanischen Schalter nehmen?

    Da schaun wir mal. Der Presscontrol würde ja einen gewissen Trockenlaufschutz beinhalten, wenn er funktioniert. Alleredings müsste durch den rasanten Druckabfall auch der mechanische Schalter das gleiche bewirken.

    Aber erst messe ich noch den Betriebsdruck und den max. Druck vorm Hydromat. Diese Drücke stelle ich hier dann rein und erst danach kommen die nächsten Schritte, also die Auswahl und der Einbau des mechanischen Schalters.

    Das ist die richtige Reihenfolge. Und dann steht ja noch der Test mit dem Kugelhahn an.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Dann kann eigentlich nichts mehr passieren.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • .... noch eine Frage: soll ich für die Druckmessungen Kugelventil und Manometer vor der Presscontrol (Hydromat) einbauen oder danach?


    Ich würde Manometer vorher (also Druck von der Pumpe am Schaltereingang) und Kugelventil nachher (um langsame Regerabschaltung zu simulieren) einbauen.


    Gruss

    HB

  • Also streng genommen müsste das Kugelventil am Ende des Sclauches am Sprenger sitzen.

    Das Druckventil, tja einmal wäre der Druck am Ausgang des Reglers interessant, das andere Mal am Eingang des Druckreglers. Ob da allerdings messtechnisch ein Unterschied feststellbar ist, weiss ich nicht.

    Ist denn das Rückflussventil noch im Druckregler?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Wenn ich das Kugelventil beim Regner einbaue, dann kann ich aufgrund der Entfernung aber das Manometer beim Druckschalter nicht mehr beobachten. Mir wäre also ein naher Einbau des Kugelventils beim Druckschalter schon lieber. Auch für später, weil dann kann ich den Regner auch mal aus dem "Service-Häuschen" (darin ist die gesamte Elektrik und die Druckschalter verbaut) heraus abdrehen.


    Das Rückschlagventil, das ich in der Leitung von der Pumpe vor dem Druckschalter eingebaut hatte, ist wieder ausgebaut. Ob im Hydromat selber ein RV verbaut ist, kann ich nicht sagen.


    Gruss

    HB

  • Wenn ich das Kugelventil beim Regner einbaue, dann kann ich aufgrund der Entfernung aber das Manometer beim Druckschalter nicht mehr beobachten.

    Für diese Beobachtung sind halt zwei Mann erforderlich. Es geht dabei um eine zweimalige Messung. Einmal Druckverlauf bei Direktabschaltung, das zweite Mal mit Kugelhanhn. Ob der Druckschalter abschaltet kann man dann auch ohne Beobachtung feststellen. Es sollte nur realistisch, also mit Originalschlauchlänge sein.

    Wenn eine Abschaltung mit Schlauch erfolgt, ohne Schlauch aber nicht, sinnd Druckwellen von der Pumpe die Ursache.

    Man muss halt alle Optionen durchspielen.

    Wo Kugelhahn dann später sitzt, wenn ein mechanischer Druckschalter eingebaut werden muss, ist egal.

    Im elektronischen Druckschalter muss ein RV sein.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hallo kg49,


    ich habe jetzt die ersten Versuche durchgeführt. Zuerst habe ich das Manometer vor und nach dem Hydromat eingebaut und die Drücke gemessen. Dabei gab es praktisch keine Unterschiede, der Bertriebsdruck lag jeweils bei ca. 6,5 bar und der maximale Druck bei abgedrehtem Regner lag bei ca. 9 bar. Der Druckschalter hat beim schlagartigen Abschalten des Regners nicht abgeschaltet.


    Danach habe ich zusätzlich das Kugelventil direkt nach dem Hydromat eingebaut. Habe ich das Kugelventil sehr langsam geschlossen, dann ist der Druck entsprechend angestiegen auf die 9 bar. Nachdem das Ventil zu war, hat es noch ein paar Sekunden gedauert, dann hat der Hydromat abgeschaltet.


    Ein ähnliches Verhalten hat sich auch gezeigt, wenn ich das Kugelventil sehr schnell verschlossen habe. Auch dann Druckanstieg auf ca. 9 bar und nach wenigen Sekunden Abschaltung der Pumpe durch den Hydromat.


    Leider konnte ich den Versuch mit Einbau des Kugelventils direkt vor dem Regner nicht durchführen, da ich dafür nicht dir nötigen Fittings hatte und ich auch nur alleine war. Das muss ich demnächst noch nachholen.


    Was hältst du von diesen Ergebnissen?

    Macht es Sinn, dass ich mir schon mal den mechanischen Druckschalter PM12 von Italtechnica besorge und teste?

    https://duggmbh.de/pumpensteue…12-220-volt-3-12-bar.html

    Der müsste doch eigentlich für die oben genannten Drücke geeignet sein? Ich komme morgen bei der Firma vorbei und könnte ihn gleich mitnehmen.


    Gruss

    HB

  • Was hältst du von diesen Ergebnissen?

    Ich bin jetzt gespannt, wie das Ergebnis am Ende des Schlauches aussieht. Schaltet er ab, bin ich mit meinem Latein am Ende.

    Schaltet er nicht ab, liegt die Lösung im langen Schlauch. Die Pumpe erzeugt einen solchen Druck bei Abschaltung und solche Druckänderungen, dass sich der Schlauch dehnt und wieder zusammenzieht, also dynamisch dem Regler einen kleinen Fluss vorgaukelt.

    Das müsste man, wenn man wollte, messtechnisch am Objekt untersuchen. Ich glaube aber kaum, dass ihr dazu Lust habt.

    Hier würde ich das Problem einem angehenden Techniker als Projektarbeit aufgeben.


    Macht es Sinn, dass ich mir schon mal den mechanischen Druckschalter PM12 von Italtechnica besorge und teste?

    Immer. Es sind 2,5 Bar Druckdifferenz, die sollten eindeutig auswertbar sein.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


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    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

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  • Ich glaub, ich mach keine grösseren Versuche mehr, sondern beschaffe und baue mal den mechanischen Schalter PM12 ein. Hier ist mir nur noch nicht ganz klar, ob ich das in Serie zum Hydromat machen soll oder ob ich den Hydromat rausnehme und nur den mechanischen Schalter alleine einbaue.


    Ich gehe davon aus, dass bei dem PM12 eine Beschreibung zur Einstellung dabei ist. Aber hast du noch einen Tipp, wie man den Einschalt- und Ausschaltdruck am besten und sichersten einstellt?


    Gruss

    HB

  • Da kein Druckkessel vorhanden, fällt beim Öffnen der Druck sofort ab und schaltet bei beliebiger Einstellung sofort ein. Daraus folgt: Das System muss dicht sein, da darf nichts tropfen, sonst schaltet die Pumpe ständig ein und aus!!! Manometer beobachten, ob System druckfest ist.

    Um das zu vermeiden, ggf. Druckkessel vorsehen.

    Der Ausschaltdruck sollte unter dem Maximaldruck liegen, aber über dem Betriebsdruck.

    >>> Vorschlag: Ausschaltdruck: 8 Bar, Einschaltdruck: z.B. 5 Bar, imPrinzip so niedrig wie möglich, also grosse Hysterese vorsehen.

    Muss man dann sehen, ob das harmoniert.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • ... ok :-)


    Welchen Druckkessel würdest du - sofern wir ihn dann doch brauchen - empfehlen, also welche Größe und welcher Vordruck? Da wir wenig Platz haben, wäre eine „kleine“ Version wünschenswert.


    Gruss

    HB

  • Da nur 50% eines Kessels genutzt werden können, sollten es schon 20 Liter sein, damit ca.10 Liter Wasser drin sind.

    Der Behälter könnte stehen als auch liegen.

    Mit Membran: Vordruck 90% vom Einschaltdruck. Füllung: Stickstoffgas
    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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