Saugleitung sitzt fest, Schwemmsand im Brunnen

  • Wir haben letztes Jahr ein Haus gekauft mit einem Brunnen der schon 2 Jahre nicht mehr genutzt wurde, nach Aussage der Verkäufer.

    BJ des Brunnen war anfang der 60er Jahre von einer Brunnenbau Firma.


    Früher war in dem 125 er Rohr mal eine Stahlleitung, diese war weg gerostet und die vorbesitzer haben eine 32 er Flexrohrleitung rein gelassen mit Fußventil.


    Da ich sein einem halben Jahr versuche den Brunnen in gang zu bekommen bin ich jetzt amAufgeben. Ich bekomme die Saugleitung nicht raus. Sie sitzt 2 Meter in Sand.


    Zwischenzeitlich konnte ich Wasser entnehmen wenn ich dem Hauswasserwerk Starthilfe gegeben habe. Jetzt scheint die Leitung durch Spühlversuche zu zu sein oder irgendwo undicht, da Sie Luft zieht.


    Jetzt habe ich einen Gartenschlauch in die Saugleitung geführt und Versucht eine andere Saugleitung neben der alten hinab zu lassen.

    Mit dem schlauch komme ich 8.50m hinunter mit der anderen Saugleitung nur 6.50m.


    Habt ihr noch Ideen wie ich die alte Leitung raus bekomme?

    Würde wenn die Leitung und Sand raus sind dann mal eine Druchpumpe einbauen wollen.


    Als die Pumpe Lief konnte ich über 10h Wasser entnejhmen und mehr. War dann fertig mit Gießen.


    Anbei mal eine Skizze zum Brunnen.

  • DN 125 und 32er Saugleitung, da sollte noch ein Schlauch durchpassen.


    Nimm einen 3/4" Schlauch und dazu eine Schlauchtülle. Den Schlauch mit der Schlauchtülle schraubst Du auf 1 - 2m langes 3/4" Rohr.

    Den Schlauch schliesst Du an das Hauswasser an, aber an einer Stelle, wo auch genügend Druck und Wassermenge vorhanden ist.

    Ideal ist sowas direkt hinter der Wasseruhr. Vor dem Filter und dem Druckminderer (falls vorhanden).

    Dazu muss man die Hauswasserleitung aufschrauben, was am Filter problemlos geht. Den Haupthahn vorher schliessen!

    Deinen Schlauch an die Hauswasserleitung anschliessen. Passenden Adapter selbst zusammenstellen, alle Schraubverbindungen mit Hanf und Fermit.


    Wenn das alles gelaufen ist, setzt Du die alte 32er Saugleitung einer Zugkraft aus. Diese Kraft muss permanent vorhanden sein, also benötigst Du dazu eine Zugfeder.

    Jetzt schiebst Du das Rohr mit dem 3/4" Schlauch in das Brunnenrohr und spülst den Sand auf. Wenn genügend Wasser und Druck vorhanden ist, wird dies prolemlos möglich sein. Der Brunnenschacht wird dabei unter Wasser gesetzt.

    Da das 32er Saugrohr unter Zugspannung steh, wird es sich, sobald der Sand etwas freigespült ist, lockern und ein Stück nach oben gehen, bis die Zugkraft aufhört. Dann muss die Feder erneut gespannt werden, bis die Saugleitung frei ist.

    Solltest Du auf geeignete(!) Hilfskräfte zugreifen können, ist vielleicht die Feder überflüssig.

    Die Erfahrung mit festsitzenden Kiespumpen zeigt jedoch, dass ein permanenter konstanter Zug besser ist als das mehr oder weniger ruckweise ziehen einer Hilfskraft.


    Sollte es Dir gelingen, das Saugrohr zu ziehen, muss Du Dir aber mal überlegen, wieso soviel Sand im Brunnenrohr ist. So einfach neu pumpen wird nicht gehen.


    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Gut das die Idee auch kommt, hätte dazu schreiben sollen das wir mit einem Spühlfahrzeug schon gepühlt haben. Dadurch hat sich sand hoch gespühlt. Dann haben wir ein 80er Rohr Über die Saugleitung und runter gelassen um Sand abzusaugen. Auch das ziehen haben wir mit einem Spammgurt versucht. Wir dehnen nur die Leitung.... Lösen tut sich leider nichts.


    Da er leider keinen kleineren Saugschlauch hat sind wir nich zwischen die Saugleitung und das 125 er gekommen.


    Ich überlege nun ernsthaft ob es sinn macht weiter daran zu doktern oder einen neuen Bauen zu lassen, jedoch kann mir keiner sagen ob es in dem Schacht nochmal geht bzw was für Kosten ich erwarten muss

  • ch überlege nun ernsthaft ob es sinn macht weiter daran zu doktern oder einen neuen Bauen zu lassen

    Da der Sand nicht von alleine ins Brunnenrohr geraten ist (falscher oder beschädigter Filter) wäre ein Neubau sowieso die beste Lösung.

    Achte beim Neubau darauf, dass der Brunnen richtig erstellt wird. Du scheinst Sand im Untergrund zu haben, da sind spezielle Filetr erforderlich.

    Viele Brunnenbaufirmen realisieren das nicht.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Was wäre denn richtig?

    Wenn Du damit die Bohrung und die Filterauswahl meinst, das kann man hier vom Schreibtisch aus nicht beurteilen. Da muss man Bodenproben vor Ort sehen.

    Könnte dadurch 2m Bohren einsparen.

    Das würde sich, wenn überhaupt, nur beim selber Bohren evtl. lohnen.

    Bei einer Fa. würden sich die 2m nicht bemerkbar machen und evtl. sogar durch einen Erschwerniszuschlag wieder aufheben.

    Oder wie finde ich raus wo ich die nächste Möglichkeit habe.

    Du musst halt mal schauen, wo auf Deinem Grundstück Platz ist und ob eine Fa. mit ihrer Ausrüstung auch dorthin gelangen kann.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

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