Tracer Tiefbrunnenpumpe / Sicherung fliegt raus

  • Ich befürchte du hast Recht und es bringt nix, will's aber trotzdem versuchen, Kondensator ist eh jetzt bestellt...

    Pumpeninstallation war beim Kauf des Hauses bereits vorhanden, wurde von einer Fachfirma so installiert, muss jetzt mit den Gegebenheiten leben, leider....

    Danke für die schnelle Antwort! :)

  • Da bin ich nun mal wirklich gespannt.

    Wenn sie auch im ausgebauten Zustand nicht dreht, tippe ich ganz unverbindlich auf eine mechanische Blockierung entweder der Hydraulik oder des Motors.

    Wenn möglich versuchen, die Pumpe erst mal uneingeschaltet zu drehen. Evtl . am Druckausgang möglich.

    Beim testen muss(!) die Pumpe in einem Wasserbehälter stehen. Auch kurzfristiges Einschalten ohne Wasserkühlung kann zum Durchbrennen einer Wicklung führen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Gibt was Neues...

    Pumpe gezogen, brummt nur...

    Dann Motor vom Pumpenteil getrennt: Motor brummt nur. Lässt sich aber problemlos von Hand drehen. Ist wohl Schrott... Muss wohl ne Neue her...

    Was könnt ihr mir empfehlen ?

    Pumpentiefe bei 24 Metern

    Brunnendurchmesser: 10 cm - 3 oder 4 Zoll ?

    Druckschalter ist vorhanden, würde aber gern den 60 Liter Ausgleichsbehälter weglassen... - Ist das OK ,?

    Gibt es Fabrikate die man nicht kaufen sollte ?


    Freue mich auf Deine Hilfe...

  • Gibt was Neues...

    Pumpe gezogen, brummt nur...

    Dann Motor vom Pumpenteil getrennt: Motor brummt nur. Lässt sich aber problemlos von Hand drehen. Ist wohl Schrott... Muss wohl ne Neue her...

    Was könnt ihr mir empfehlen ?

    Pumpentiefe bei 24 Metern

    Brunnendurchmesser: 10 cm - 3 oder 4 Zoll ?

    Druckschalter ist vorhanden, würde aber gern den 60 Liter Ausgleichsbehälter weglassen... - Ist das OK ,?

    Gibt es Fabrikate die man nicht kaufen sollte ?


    Freue mich auf Eure Hilfe...

  • Eine Pumpenempfehlung ist immer schwierig, da die Angaben der Ratsuchenden meistens zu wenig sind.

    Zur richtigen Pumpenauswahl habe ich mal folgende Info geschrieben, ohne Berücksichtigung der darin genannten Punkte kann man eine Pumpe nicht richtig auswählen:

    "Wählt man ohne nähere Kenntnisse oder mit einer schlechten Beratung eine Pumpe aus, so gibt es für deren Stärke drei Möglichkeiten:

    Zu stark,

    zu schwach,

    zufällig genau richtig.

    Um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen und um eine optimale Auswahl treffen zu können, muss man zwei Werte bestimmen:

    1. Die maximale Wassermenge, die die Pumpe pro Zeiteinheit liefern soll

    2. Den erforderlichen Wasserdruck, der am Pumpenausgang bei der unter (1.) bestimmten Wassermenge anliegen muss.

    Am einfachsten ist dabei die Bestimmung der Wassermenge. Jeder renommierte Sprinklerhersteller gibt den Druck und die Wassermenge an, die für die Beregnung einer Fläche erforderlich ist. Bei unbekannten Verbrauchern kann man die Wassermenge mit Hilfe des Hausnetzes und einem Durchflussmesser (Wasseruhr) bestimmen oder auf Erfahrungswerte zurückgreifen (Eimerfüllmethode). Allerdings ist die Anschaffung einer Wasseruhr sowieso auch für später sehr nützlich. Unter Beachtung des Gleichzeitigkeitsfaktors erhält man nun eine bestimmte Wassermenge, z.B. 1800 L/h bzw. 1,8 m³/h.

    Die Bestimmung des erforderlichen Pumpendrucks ist etwas aufwändiger. Hier müssen drei verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

    1. Druckverluste durch Höhenunterschiede

    2. Druckverluste durch Wasserströmung

    3. Betriebsdruck des Gerätes

    Die Druckverluste durch Höhenunterschiede bestimmt man durch den Höhenunterschied zwischen Grundwasserspiegel und dem höchsten Wasserentnahmepunkt (Die Tiefe, in der eine Tiefbrunnenpumpe hängt, spielt keine Rolle).

    Beispiel: Grundwasserspiegel im Betrieb bei – 8m, höchster Entnahmepunkt + 13m, bezogen auf die Höhe des Brunnenkopfes bzw. dem Standort einer Saugpumpe. Daraus ergibt sich ein Höhenunterschied von 21m, was einem Druckverlust von 2,1 Bar entspricht.

    Druckverluste durch Wasserströmung bestimmen sich aus dem Querschnitt und Länge des Steig- (Ansaug-) rohres der Pumpe sowie aus Querschnitt und Länge der Verteilerleitungen. Die Berechnung ist so komplex, dass man diese nicht selbst durchführt, sondern auf Tabellen oder Berechnungprogramme zurückgreift. Z.B. www.druckverlust.de/onlinerechner .

    Hierbei muss nur beachtet werden, dass grundsätzlich der Innendurchmesser des Rohres eingegeben werden muss. Gerade bei PE Rohren führt das immer wieder zu Missverständnissen. PE 40 hat halt 32mm Innendurchmesser. Hat man Leitungen mit verschiedenen Durchmessern, so müssen diese einzeln berechnet und die Einzeldruckverluste am Schluss addiert werden.

    Zu den Druckverlusten der Leitungen kommen dann noch Druckverluste von Rückflussventilen, Wasseruhr, Filter, Presscontrol, Schieber, Hähne etc. hinzu. Hier kommt es auf Anzahl und Querschnitt an. Meistens kommt man mit einer Pauschalannahme von 0,5 – 1,5 Bar aus.

    Der Betriebsdruck des Gerätes (Sprenger etc.) steht im Datenblatt oder kann beim Hersteller angefragt werden.

    Diese Drücke werden addiert, z. B. erhält man 5,7 Bar. Mit der im Beispiel angenommenen max. erforderlichen Wassermenge von 1,8m³/h erhält man jetzt den Arbeitspunkt der gesuchten Pumpe: 5,7 Bar / 1800L.

    Für diesen Arbeitspunkt ist jede Pumpe geeignet, deren Pumpenkennlinie genau durch diesen Punkt läuft. Man muss also bei Pumpen, die man aussuchen oder vergleichen will, die Pumpenkennlinien anschauen, ob sie (in etwa) durch diesen Punkt laufen.

    Oft geben Pumpenhersteller bei ihren Pumpenkennlinien einen Bereich an, in dem die Pumpe einen guten Wirkungsgrad hat. Dieser Bereich wird häufig durch zwei senkrechte Striche in der Pumpenkennlinie gekennzeichnet. Man sollte Pumpen bevorzugen, bei denen der berechnete Arbeitspunkt innerhalb dieses Bereiches liegt.

    Zuletzt darf man nicht vergessen sicherzustellen, dass der Brunnen überhaupt in der Lage ist, die berechnete Wassermenge zu liefern."


    Mehr kann man zu dieser Thematik nicht sagen.

    Falls Dir der Begriff Pumpenkennlinie nicht vertraut ist, einfach nachfragen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

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