Bohrbrunnen ca. 15m vom alten Rammbrunnen

  • Danke für die Erklärung.


    Meine Befürchtung ist halt das die großen Steine nicht verschwinden.


    Die beiden Kollegen auf dem Bild habe ich gestern nämlich gleich als erstes hoch geholt.


    Deswegen würde ich wohl alles so groß wie möglich planen, mit Arbeitsrohr.


    Wenn ich ein dn200 Rohr rein bekomme,

    Kann ich dann noch mit dem Bohrer im Rohr bohren?


    Ich glaube allerdings auch nicht daß sich der Boden verändern wird.


    Dir auch frohe Ostern



    RammBrunnen 1 1/4 Zoll

    6m tief, bei 3m Wasser

    KG Rohr 100mm bis 3m oder tiefer

    Neptun Classic HWW NCHW-70

    Edited 3 times, last by Reibery ().

  • Meine Befürchtung ist halt das die großen Steine nicht verschwinden.

    Du wirst auf jeden Fall einen Steinfänger benötigen.

    Kann ich dann noch mit dem Bohrer im Rohr bohren?

    Du kannst alles im Rohr machen, um Steine zu bergen. Sand bzw. Kies kannst Du unter Wasser nicht mit dem Bohrer fördern. Dazu benötigst Du die Kiespumpe, die wiederum keine grossen Steine fördert.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ok, dann vielleicht ein konfiguriertes dn175er mit 1m Sumpfrohr 2-3m Filter 6-7m Vollrohr direkt einplunschen und wenn das nicht passt, würde ich es als Arbeitsrohr nehmen.


    Ist das ein guter Plan?

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  • und wenn das nicht passt, würde ich es als Arbeitsrohr nehmen.

    Das verstehe ich nicht. Was meinst Du mit "nicht passen"?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Von der Konfiguration weil das Rohr zu viel Filter oder zu wenig Wassersäule hat.

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  • O.K., die Überlegung ist nachvollziehbar.

    Dann frisch ans Werk und viel Erfolg.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Mache es doch eher mit dn150 direkt, sonst laufen die Kosten mit einem dn175 aus dem Ufer.


    Würde 7 Vollrohr und 3 m Filter bestellen.


    Aufbau 1m Sumpfrohr - 3m Filter - 6m Vollrohr, ist das okay so!?


    Oder reichen bei dn150 2m Filter?

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  • Oder reichen bei dn150 2m Filter?

    Die Länge des Filters hängt weniger vom Brunnenrohrdurchmesser als vom Bodengrund ab.

    Wenn Du gerne liest, hier mal ein Link, der die ganze Problematik des Brunnenbaus und die unterschiedlichen Meinungen dazu aufzeigt. Sehr lesenswert!

    Wieso nehmen so viele zu breite Filterschlitze?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Uiuiui.....und nun!?


    Da muss ich Mal drüber nachdenken.


    Also ist eine kiesschüttung empfehlenswert!?

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  • Da muss ich Mal drüber nachdenken.

    Mach das mal.

    Es wird viel zu viel gebuddelt und viel zu wenig nachgedacht beim hobbymässigen Brunnenbau. Und manche "Profis" denken auch zu wenig.


    Im Prinzip gilt grundsätzlich (Ausnahmen bestätigen die Regel, die zu schildern wäre zu umfangreich):

    Ein "profimässig" erstellter Bohrbrunnen wird immer mit einem Arbeitsrohr errichtet, damit eine Kiesschüttung auf das Schichtenverzeichnis abgestimmt werden kann.

    Das Filterrohr hat dabei nicht die Aufgabe zu filtern, sondern ist Gerüst für die filternde Kiesschicht. Zwischen Arbeitsrohr und Brunnenrohr muss genügend Platz sein, um eine wirksame Filterkiesschicht schütten zu können.

    Alternativ dazu gibt es im Fachhandel (kein Baumarkt) sogenannte Kiesklebefilter oder Kiesbelagfilter (sehr teuer, aber gut), die man statt einer Kiesschüttung verbauen kann.

    Die Abstimmung von Filterkies oder Kiesklebefilter auf die Bodenschicht ist eine komplexe Überlegung, die sehr umfangreich werden kann, um maximale Ergebnisse zu erzielen.

    Da hobbymässig erstellte Brunnen nicht der Wasserversorgung von Stadtteilen dienen, können hier Abstriche an das maximal Mögliche gemacht werden.



    Will man ohne Arbeitsrohr arbeiten, ändern sich die Verhältnisse gravierend.

    Jetzt dient das Filterrohr nicht mehr als Traggerüst für eine genau abgestimmte Kiesfilterschicht, sondern als Traggerüst für das Erdreich um die Filteröffnungen.

    Da man meistens nicht weiss, wie sich das Erdreich zusammensetzt, bleibt einem nichts anderes übrig, als die kleinste Schlitzweite zu nehmen und zu hoffen, dass das passt.

    Ist der Boden um die Filter zu fein, so gehen die Körner durch die Filterschlitze und der Brunnen wird ständig Sand führen.

    Haben die Bodenkörner die gleiche Gösse wie die Filterschlitze, so werden diese in einem hohen Umfang verstopfen und den Wassereintritt stark verringern.

    Nur wenn die Körner grösser als die Filterschlitze sind, können sie sich wie eine Filterkiesschüttung an das Filterrohr anlegen.

    Nun besteht der Boden ja nicht aus gewaschenem und gesiebten Sand bzw. Kies, sondern es sind alle möglichen Korngrössen in einer Probe zu finden. Deswegen muss man einen Esslöffel getrockneten Boden auf mm-Papier streuen, um ihn beurteilen zu können.

    Die grösseren Körner sollten grösser als die Filterschlitze sein, die kleineren, das sogenannte Unterkorn, sollte kleiner als die Schlitze sein.

    Beim Klarpumpen eines Brunnens wird im Idealfall das Unterkorn durch die Schlitze abgepumpt, im Laufe der Zeit immer weniger und der Brunnen wird sandfrei.


    Ob man nun ein Arbeitsrohr setzt, mit Kiesschüttung oder Kiesklebefiltern arbeitet, oder das Rohr direkt abteuft, muss jeder Hobbybrunnenbauer selbst entscheiden.

    Manchmal sind Erfahrungen der unmittelbaren Nachbarschaft oder Schichtenverzeichnisse der zuständigen Ämter nützlich. Sie sind aber nie(!) eine Garantie für den Boden,den man dann tatsächlich antrifft. Innerhalb weniger Meter können sich die Bodenverhältnisse massiv verändern.

    Gruss

    kg49

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    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hier Mal eine Probe, Millimeterpapier habe ich leider nicht.


    Für mich ist da alles dabei und der Kies ist auch noch um einiges größer als das was auf den Bild zu sehen ist.

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  • Wenn diese Bodenschicht auch in der wasserführenden Schicht zu finden ist, sollten 2m Filter mehr als ausreichend sein, um 2 - 3m³ /h zu fördrn.

    Gruss

    kg49

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    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

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    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Na das klingt ja ganz gut.

    Ich weiß, dass kann sich mit jedem Meter auch ändern.


    Aber ich denke, dass ich den Kompromiss mit dem direkt einplunschen eingehe.


    Jetzt stellt sich die Frage dn150 oder dn125.


    Was meint ihr!?

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