Schachtbrunnen gebaut - Probleme über Prbleme

  • Hallo liebe Brunnenfreunde,


    mein Name ist Tim und ich bin neu in diesem Forum. In den letzten Tagen habe ich schon diverse kompetente Beiträge gelesen, weshalb ich mich nun entschlossen habe euch bzgl. meines Problems zu schreiben.


    Ende letzten Jahres haben wir uns einen Schachtbrunnen mit Hilfe eines Baggers gebaut. Der Schachtbrunnen besteht aus Betonschachtringen mit einem Innendurchmesser von 100 cm. Tief ist der Brunnen 3,5 Meter. Die unteren 3 Ringe habe mich mit Löchern versehen. Die Ringe insgesamt wurden nicht verklebt. Geplant war, dass ich um die Schachtringe herum noch Kieselsteine verfülle. Da uns aber die Grube zusammengebrochen ist, musste ich hierauf verzichten.


    Seit Beginn steht in dem Schachtbrunnen das Wasser bis zur Oberkante des 5ten Ringes, also ca. 2,5 Meter hoch. Dies bedeutet, es befinden sich ca. 2000 Liter im Schacht.


    Zur Beförderung des Wassers habe ich mir eine Tauchdruckpumpe (Gardena 6000/5 automatic) angeschafft. Mit dieser möchte ich eine Rasenbewässerungsanlage betreiben.


    Letzte Woche habe ich das erste Mal den Brunnen fast komplett leer gepumpt. Nach ca. 3 Std. lag der Wasserstand wieder bei den oben genannten 2,5 Metern.


    Mein Problem ist nun, dass das Wasser meines Erachtens viel zu sandhaltig ist, weshalb ich die Rasenbewässerung damit nicht nutzen kann.


    Da ich nun nicht nochmals Fehler machen möchte, hoffe ich, dass mir hier jemand einen guten Tipp zur Verbesserung meines Schachtbrunnens geben kann.


    Mir ist klar, dass ich meinen Brunnen nicht zu einem Profibrunnen umbauen kann. Wenn ich jedoch das mit der Rasenbewässerung hinbekommen könnte, wäre uns schon sehr geholfen. Benötigen würde ich am Tag eine Entnahme von ca. 1000 Liter.


    Viele Grüße und vielen Dank vorab..... Tim


    PS: Sorry für meine laienhafte Beschreibung!

  • Dieunteren 3 Ringe habe mich mit Löchern versehen.

    Das kann ein Fehler gewesen sein, wenn Sand von der Seite eindringt.

    Mein Problem ist nun, dass das Wasser meines Erachtensviel zu sandhaltig ist

    Da der Sand nicht im Wasser schwimmt sondern sich am Boden befindet, musst Du einfach höher ansaugen. In einem Schachtbrunnen soll sich die Ansaugöffnung mindestens 0,5m oberhalb des Bodens befinden.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

  • Hallo kg49. Danke für deine Antwort.


    Bzgl. den Löchern in den unteren 3 Ringen habe ich mir gedacht, dass ich diese jeweils mit einem Filterschwammstück ausstopfen könnte.


    Zum Thema Ansaughöhe: Ich hatte die Pumpe ca. 30 cm über dem Boden hängen. Dies werde ich nun auf 50 cm ändern.


    Sollte ich in den Brunnen noch Filterkies einbringen.


    Ich habe noch ein ca. 1,5 meter langes Kunststoffrohr, mit einem Durchmesser von ca. 25 cm. Ich hatte mir gedacht, dass ich dieses unten verschließen und außen herum schlitze einschneide könnte. um dieses Rohr dann der filterkies und groberer kies zur Beschwerung.


    Da das Wasser ziemlich schnell nachläuft habe ich angst, dass mir über die Jahre um die Schachtringe herum eine unterirdische Höhle entsteht. Durch das Einbringen von Kies könnte man doch die Zufließgeschwindigkeit etwas verringern, oder nicht?


    Über Tipps wäre ich euch echt dankbar.


    Gruß Tim

  • dass ich diese jeweils mit einem Filterschwammstück ausstopfen könnte.

    Ich weiss zwar nicht, was ich mir unter einem Filterschwamm im brunnenbau vorstellen soll, aber Du kannst es probieren. Die seitlichen Löcher müssen zu, wenn da der Sand reinkommt. Erst dann kann man sich dem Boden widmen.

    Ich hatte mir gedacht, dass ich dieses unten verschließen und außen herum schlitze einschneide könnte. um dieses Rohr dann der filterkies und groberer kies zur Beschwerung.

    Darunter kann ich mir gar nichts vorstellen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.

Brunnen selber bauen