Brunnenbau im Haus "sinn oder unsinn?"

  • Hallo ihr Brunnenbauer,


    kurz zu mir, ich komme aus dem Rhein-Main gebiet bin 39 und saniere gerade ein Altbau aus dem Familienbesitz. Gebaut wurde das Haus 1903, also viel Arbeit.


    So jetzt zu meiner Frage warum ich mich hier angemeldet habe.


    Unser Keller ist 3 Meter tief in einem Teil vom Keller ist noch eine alte Güllegrube 2,50 tief der Boden ist nur eine Lehmschicht. Der gesamte Keller war ursprünglich nicht betoniert ist erst in den 50ern gemacht worden und wird jetzt wieder neu gemacht.

    Grundwasser hat in der Grube noch nie gestanden allerdings ist der Boden immer nass.


    Wie jetzt nicht schwer zu erkenn kam mir die Idee hierein ein Brunnen zu graben oder bohren.


    Meine Vorstellung des Brunnen´s ist das die Brunnenpumpe kontinuierlich Wasser in mein Puffertank pumpt. Der Puffer fasst aktuell 7000 Liter und kann nach bedarf noch erweitern werden. Von da aus geht es dann an die Hauswasserwerk Pumpe und wird verteilt.


    Was haltet ihr davon, und es wäre nett euer pro und kontra auch zu erklären.

  • Unser Keller ist 3 Meter tief in einem Teil vom Keller ist noch eine alte Güllegrube 2,50 tief

    D.h. der Boden der Güllegrube ist 5,5m unter GOK?

    Wie tief liegt der Grundwasserspiegel?

    Wie hoch ist die Kellerdecke ausserhalb der Güllegrube?

    Wie sind die Maße der Güllegrube (LxB)?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Den Grundwasserspiegel kenne ich leider nicht.

    Aber die Höhe der Kellerdecke wirst Du doch messen können, oder?

    Wie hoch ist die Kellerdecke ausserhalb der Güllegrube?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Das hört sich nicht schlecht an, 3,50m Deckenhöhe im Keller ist aber auch kein Standard.

    Das heisst, vom Boden der Güllegrube bis zur Decke sind es 6,00m.


    Wenn jetzt die Decke noch einen Schwerlastdübel mit mindestens 200Kg Tragkraft hält, reicht der Platz aus, um eine Brunnenbohrung zu starten.

    Aber: Um das Fundament des Hauses nicht zu beschädigen, muss(!) der Brunnen absolut sandfrei betrieben werden.

    Da man nicht weiss, ob mit Feinsandanteilen zu rechnen ist, muss mit einem Arbeitsrohr gearbeitet werden, um ggf. den passenden Filter setzen zu können.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Der Dübel ist für einen Haken zum Befestigen einer Umlenkrolle für die Kiespumpe.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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