Neue Pumpe Gesucht ein paar fragen

  • Hallo


    Mein Name ist Enrico.

    Wir haben bis Freitag an unserem Bohrbrunnen gearbeitet.

    Die Eckdaten dazu sind

    Tiefe: 10,75 m (geplant waren 12 m aber ein riesiger Stein stoppte uns)

    Aufbau: 0,75 m Sumpfrohr 3,00 m Filter 0,3 mm 7,00 m Vollrohr DN 115 zZ noch nicht verschlossen da es genau auf dem Stein steht und er das Rohr wohl komplett abdichtet.

    Grundwasser: ~6,70 m von unten


    Laut Internet sollen die 3 Meter Filterrohr im Idealfall 5,55 m³/h durchlassen.


    Klar-pumpen und Testpumpen um zu sehen ob wir denn Brunnen so lassen können oder ob wir Neubohren müssen wurde mit einer Pumpe mit denn Daten:


    Electra Beckum HV 1300/20

    1300 W 5,7 A

    Saughöhe 7 m

    Qmax 3,5 m³

    Hmax 45 m


    Anschluss 32 mm PE als Saugleitung 6,25 m lang da zZ das 25 cm Stück Rohr was zum am Sumpfrohr abgeschnitten wurde oben noch aufgeschraubt ist.


    Mit 10 Liter Eimer Methode ( 10 Versuche für denn Durchschnitt) 1996 L/h


    Saugöffnung 1 m über Filter und ~2,95 m unter Wasseroberkante.

    Wasserabsenkung 4 cm bei 5 Stunden Laufzeit.

    Werde morgen nochmal testen um sicher zu sein das das so stimmt.


    Was meint ihr ist das so IO ?


    Angedacht war eine Pumpe vom Hersteller DAB:

    DAB JET 251 M-P

    7,2 m³ soll sie laut Webseite schaffen bei der geringen Höhe.


    Hatt da jemand Erfahrung mit oder kann eine Pumpe in dieser Leistungsecke empfehlen ?


    Da ich da ein wenig skeptisch bin gehe ich da so mit 6000 Liter ran und man soll sie ja auch nicht ständig unter Volllast fahren.


    Was sagt ihr ist das so ok oder sollte ich doch ein wenig niedriger ansetzen ?


    Es sollen 6-8 Automatische Sprinkler bedient werden.

    Und aber auch noch 1-2 Entnahmestellen bei bedarf beliefert werden.


    Mit freundlichen Grüßen


    Enrico

  • Laut Internet sollen die 3 MeterFilterrohr im Idealfall 5,55 m³/h durchlassen.

    Wer macht denn Angaben bis auf 2 Stellen nach dem Komma?

    Wasserabsenkung 4 cm bei 5 StundenLaufzeit.

    Das ist o.k., muss aber bei grösseren Fördermengen nicht so bleiben. Deswegen testet man mit stärkeren Pumpen, um die max. Förderung zu ermitteln.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hallo


    Danke für die Antworten.

    Klargepumpt wurde schon konnte ich mit meiner alten Pumpe machen ging auch relativ fix.

    Naja die Webseite gibt bei DN 115 und SW 0,3 1,85 m³ an da ich 3 Meter habe sind es eben 3x 1,85 = 5,55 m³


    kg49 da liegt ja das Problem ich habe keine stärkere oder auch 2 Pumpe zur Verfügung um die maximale Leistung zu ermitteln.

    Deswegen muss ich mir jetzt eine Pumpe aussuchen die es später werden soll. Ich kann mir ja keine kaufen testen und dann wieder zurück geben bis ich die passene gefunden habe.



    Ich hatte das Modell Jet 251 M-P ins Auge gefasst ich kann mir da nur nicht so richtig vorstellen das sie von 0-34,2 m die 7200 Liter schafft oder lese ich die Tabelle falsch ?

    Oder sollte ich auf Nummer sicher gehen und die Jet 132 M-P nehmen die 4800 Liter schaffen soll.


    mfg

  • Naja die Webseite gibt bei DN 115 und SW 0,3 1,85 m³

    Gib doch mal einen Link an, die will ich mir mal ansehen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • "Förderleistung bis max. 1,85 m³/h je 1 Meter Filter."


    Ja,ja, diese Förderleistung.

    Weisst Du, dass das Herstellerwerte sind, die sich auf freistehende Filterrohre z.B. in Zisternen beziehen?

    Im Bodengrund ist die Förderleistung deutlich geringer, ca. 30% - max . 50% davon, wenn man nicht das Glück hat, aus einer Grobkiesschicht zu fördern. Aber da braucht man kein Filterrohr, da reicht es aus, ein Vollrohr in den Boden zu treiben.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Das habe ich mir fast gedacht das es nur unter besten Verhältnissen erreicht wird. Aber das dann bloß 30-50% (1,665-2,775m³) erreicht werden ist natürlich keine gute Nachricht.

    Also muss ich versuchen irgendwo eine 2 Pumpe aufzutreiben die auch nochmal 2000 Liter die stunde schafft um mit beiden zusammen auszuloten ob 4000 Liter möglich sind oder eben was maximal geht.


    Was wär denn ein guter Wert bei der Wasserabsenkung im Rohr bei 1 Stunde Förderung ?


    mfg

  • Die Wasserabsenkung ist ja ein Zeichen für die Durchlässigkeit der wasserführenden Bodenschicht. Da gibt es kein gut oder schlecht, sondern nur akzeptabel, inakzeptabel.

    Akzeptabel sind für mich Wasserabsenkungen bis 1m über der Pumpe bzw. dem Ansaugkorb.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • so 2 Pumpe ausn Bekanntenkreis Besorgt das war ein Act.

    durch die Eimermethode beide nochmal gemessen

    1 Pumpe ~2000 Liter

    2 Pumpe ~1700 Liter


    Mit Pumpe 1 waren es ja 4 cm Absenkung

    Mit Beiden Pumpen 10,5 cm


    Es sinkt bei beiden Versuchen auch nur um die Angegebenen cm und bleibt dann konstant.

    Mit beiden pumpen bin ich noch 1,85 m wasserstand über ansaupunkt.

    Deswegen denke ich werde ich mit max 4800 Litern real rangehen. Oder ist das noch zu hochgegriffen ?


    Höhendifferenz von Ansaugpunkt bis entnahmepunkt werden später ~8 m sein.


    In beiden fällen der Pumpen schafft keine die angegebene Förderleistung.

    kg49 kannst du mir sagen ob man sich wenigstens auf die Kennlinien verlassen kann Erfahrungsmässig oder ob das auch bloß so hingemogelt ist ?


    denn wenn ich die JET 132 M-P aussuche aus der Tabelle soll sie ja bis 27,2 m die volle Wasserleistung bringen 4800 Liter und müsste das ja bei 8 Meter in meinem Fall auch noch mit 4 Bar hinbekommen. Oder habe ich da einen Denkfehler ?


    mfg

  • und müsste das ja bei 8 Meter in meinem Fall auch noch mit 4 Bar hinbekommen.

    ? ? ?

    Die von Dir angegebene Pumpe schafft lt. Tabelle 4800L bei 2,72 Bar oder anders ausgedrückt bei einem Höhenunterschied von 27,2m.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Da platzt einem ja der Schädel.

    Sie soll aber doch 4,8 Bar schaffen. Wie muss ich das denn verstehen ?

    • Max. Förderhöhe 48 Meter / Druck 4,8 bar (einstellbar)


    Da muss man ja studiert haben um das zu raffen -.-

  • Da muss man ja studiert haben um das zu raffen -.-

    Physikkenntnisse der Mittelstufe reichen vollkommen...


    Ich glaube, Du brauchst etwas Nachhilfe zur Pumpenkennlinie und zur Pumpenauswahl. Die folgenden zwei Artikel habe ich mal geschrieben, weil immer wieder nach Pumpenleistungen gefragt wird. Sie wurden auch bereits mehrfach hier im Forum veröffentlicht...


    Pumpenkennlinie

    Betrachtet man Pumpen im Baumarkt oder online im Netz, so fällt einem auf, dass sich auf dem Typenschild oder bei den technischen Angaben zwei Werte befinden, die anscheinend die Eigenschaften der Pumpe beschreiben: Eine Druckangabe und eine Wassermengenangabe.

    Z.B. kann man lesen 5 Bar / 3000L/h

    Da 10m Wassersäule einen Druck von ca. 1 Bar hat, werden die Drücke häufig auch in Höhenangaben angegeben, d.h. es kann auch stehen: 50m / 3000L/h.

    Man könnte jetzt annehmen, dass die genannten Daten die Eigenschaften der Pumpe beschreiben, also 3000L/h bei einem Druck von 5 Bar gefördert werden. Ein folgenschwerer Irrtum!

    Es ist leicht einzusehen, dass eine Pumpe ihren höchsten Druck hat, wenn der Pumpenausgang verschlossen ist, also die Fördermenge 0L/h beträgt.

    Genauso ist es nachvollziehbar, dass die höchste Wassermenge gefördert wird, wenn der Pumpenausgang offen ist, also kein Schlauch angeschlossen ist. Ist der Ausgang offen, kann dort kein Druck aufgebaut werden, also liegen dort 0 Bar an.

    Diese zwei Zustände nennt man auch Betriebspunkte. Sie entsprechen kaum dem praktischen Betrieb.

    Aber genau diese zwei Betriebspunkte werden bei Pumpen angegeben, also die maximal mögliche Fördermenge und der maximal auftretende Druck. Beide können nie zusammen auftreten!

    Zwischen beiden Betriebspunkten sind unendlich viele Kombinationen möglich.

    Man kann sich das so vorstellen, als ob die Pumpe aus dem Eingangsbeispiel (50m/3000L) in einem Teich neben einem 60m hohen Turm stehen würde.

    Lässt man die Pumpe frei laufen, so fördert sie 3000L/h, ihr Druck beträgt 0 Bar.

    Schliesst man sie an einen langen Schlauch an, den man langsam am Turm hinaufzieht, so hat sie bei 10m einen Druck von 1 Bar, bei 30m von 3 Bar, bei 50m von 5 Bar und bei 60m immer noch 5 Bar. Das Wasser, das durch den Schlauch fliesst, wir immer weniger, je höher der Schlauch gezogen wird. Ab 50m fliesst überhaupt kein Wasser mehr aus dem Schlauch heraus.

    Zu jeder Schlauchhöhe gehört also ein anderer Druck und eine andere Fördermenge.

    Das sind die verschiedenen Betriebspunkte einer Pumpe. Sie werden entweder in einer Tabelle oder mit einer Kurve dargestellt. Diese Kurve nennt man Pumpenkennlinie, bei der man zu jedem Pumpendruck die dazugehörende Fördermenge bzw. zu jeder Fördermenge den dazugehörenden Pumpendruck ablesen kann.

    Ergänzend sei noch gesagt, dass einige Pumpenhersteller neben dem Maximaldruck bzw. der maximalen Fördermenge auch den Betriebspunkt angeben, bei dem die Pumpe ihren besten Wirkungsgrad hat.


    Pumpenstärke

    Wählt man ohne nähere Kenntnisse oder mit einer schlechten Beratung eine Pumpe aus, so gibt es für deren Stärke drei Möglichkeiten:

    Zu stark,

    zu schwach,

    zufällig genau richtig.

    Um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen und um eine optimale Auswahl treffen zu können, muss man zwei Werte bestimmen:

    1. Die maximale Wassermenge, die die Pumpe pro Zeiteinheit liefern soll

    2. Den erforderlichen Wasserdruck, der am Pumpenausgang bei der unter (1.) bestimmten Wassermenge anliegen muss.

    Am einfachsten ist dabei die Bestimmung der Wassermenge.

    Jeder renommierte Sprinklerhersteller gibt den Druck und die Wassermenge an, die für die Beregnung einer Fläche erforderlich ist. Bei unbekannten Verbrauchern kann man die Wassermenge mit Hilfe des Hausnetzes und einem Durchflussmesser (Wasseruhr) bestimmen oder auf Erfahrungswerte zurückgreifen (Eimerfüllmethode). Allerdings ist die Anschaffung einer Wasseruhr sowieso auch für später sehr nützlich.

    Unter Beachtung des Gleichzeitigkeitsfaktors erhält man nun eine bestimmte Wassermenge, z.B. 1800 L/h bzw. 1,8 m³/h.

    Die Bestimmung des erforderlichen Pumpendrucks ist etwas aufwändiger. Hier müssen drei verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

    1. Druckverluste durch Höhenunterschiede

    2. Druckverluste durch Wasserströmung

    3. Betriebsdruck des Gerätes

    Die Druckverluste durch Höhenunterschiede bestimmt man durch den Höhenunterschied zwischen Grundwasserspiegel und dem höchsten Wasserentnahmepunkt (Die Tiefe, in der eine Tiefbrunnenpumpe hängt, spielt keine Rolle!).

    Beispiel: Grundwasserspiegel im Betrieb bei – 8m, höchster Entnahmepunkt + 13m, bezogen auf die Höhe des Brunnenkopfes bzw. dem Standort einer Saugpumpe. Daraus ergibt sich ein Höhenunterschied von 21m, was einem Druckverlust von 2,1 Bar entspricht.

    Druckverluste durch Wasserströmung bestimmen sich aus dem Querschnitt und Länge des Steig- (Ansaug-) rohres der Pumpe sowie aus Querschnitt und Länge der Verteilerleitungen.

    Die Berechnung ist so komplex, dass man diese nicht selbst durchführt, sondern auf Tabellen oder Berechnungprogramme zurückgreift. Z.B. www.druckverlust.de/onlinerechner .

    Hierbei muss nur beachtet werden, dass grundsätzlich der Innendurchmesser des Rohres eingegeben werden muss. Gerade bei PE Rohren führt das immer wieder zu Missverständnissen. PE 40 hat halt 32mm Innendurchmesser.

    Hat man Leitungen mit verschiedenen Durchmessern, so müssen diese einzeln berechnet und die Einzeldruckverluste am Schluss addiert werden.

    Zu den Druckverlusten der Leitungen kommen dann noch Druckverluste von Rückflussventilen, Wasseruhr, Filter, Presscontrol, Schieber, Hähne etc. hinzu. Hier kommt es auf Anzahl und Querschnitt an. Meistens kommt man mit einer Pauschalannahme von 0,5 – 1,5 Bar aus.

    Der Betriebsdruck des Gerätes (Sprenger etc.) steht im Datenblatt oder kann beim Hersteller angefragt werden.

    Diese Drücke von der Höhendifferenz, dem Strömungswiderstand und dem Betriebsdruck des angeschlossenen Gerätes werden addiert, z. B. erhält man 5,7 Bar.

    Kürzt man

    den Druck der Höhendifferenz mit PH

    den Druck des Strömungswiderstandes mit PS

    den Betriebsdruck eines Gerätes mit PB

    und den Druck des Arbeitspunktes mit PA

    ab, so gilt folgender einfacher Zusammenhang:

    PH + Ps + PB = PA

    Mit der im Beispiel angenommenen max. erforderlichen Wassermenge von 1,8m³/h erhält man jetzt den Arbeitspunkt der gesuchten Pumpe: 5,7 Bar / 1800L.

    Für diesen berechneten Arbeitspunkt ist jede Pumpe geeignet, deren Pumpenkennlinie genau durch diesen Punkt läuft.

    Man muss also bei Pumpen, die man aussuchen oder vergleichen will, die Pumpenkennlinien anschauen, ob sie (in etwa) durch diesen Punkt laufen.

    Oft geben Pumpenhersteller bei ihren Pumpenkennlinien einen Bereich an, in dem die Pumpe einen guten Wirkungsgrad hat. Dieser Bereich wird häufig durch zwei senkrechte Striche in der Pumpenkennlinie gekennzeichnet. Man sollte Pumpen bevorzugen, bei denen der berechnete Arbeitspunkt innerhalb dieses Bereiches liegt.

    Zuletzt darf man nicht vergessen sicherzustellen, dass der Brunnen überhaupt in der Lage ist, die berechnete Wassermenge zu liefern.


    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Moin,


    Denk nicht zu viel nach. Hat sich schon manch einer „kaputtgedachtt“ :P.


    Dein Brunnen scheint doch gut zu funktionieren. Die angegebenen Filterwerte kannst du in der Pfeife rauchen. Das muss man schlicht weg probieren und seine Erfahrungen sammeln. Bei uns in der Region ist es üblich, das Fünffache der angegebenen Werte zu fördern und das funktioniert Jahrzehnte (und ja, ich weiß, dass man das hier nicht gerne ließt und nicht sagen darf ;))


    MEINER Meinung nach hast du bislang alles richtig gemacht. Jedoch scheinst du nicht viel oder keine Erfahrung zu haben was Brunnen und Beregnung angeht.


    Welche beregnen möchtest du denn verbauen. Ich habe z.b. Eine Beregnung von Hunter bei mir verbaut. Zwei Kreisläufe. Einer mit 9 großen Regner (PGP 4) und der andere mit 15 oder 16 Sprühregner (MP Rotator). Das ganze wird durch eine 500w Tiefbrunnenpumpe mit irgendwas 3000l/h gut und locker versorgt.


    Deine zunächst vorgeschlagenen Pumpe scheint mit ein wenig überdimensioniert. Ist ja ein freies Land und jeder kann kaufen was er möchte aber gerade bei einer Beregnung die sehr oft läuft würde ich mir mal die Stromkosten ausrechnen. Da wirft sich mir direkt die nächste frage auf. Jetzt hast du dir einen großen Luxusbrunnen mit DN 115 erstellt und willst dir oben eine laute Saugpumpe hinstellen ?!? Warum keine Tiefbrunnenpumpe die vielleicht die Hälfte des Stromes verbraucht bei gleicher Förderleistung ?


    Ausserdem denk bitte daran dein Brunnenrohr unten dringend zu verschließen. Der Stein kann gar nicht soooo dicht sein, das kein Sand gefördert wird. Währe schade wenn du dir damit dem Brunnen, eine Pumpe oder später die Regner zerschießt. Denk später bei der Beregnung auch trotzdem an einen vorfilter, der ist wichtig.


    Mit freundlichen Grüßen


    Kurty

    Standort: 29693 Aller Leine Tal
    Erstellter Brunnen: Borhrbrunnen, 150`er Arbeitsrohr, 125`er Brunnenrohr
    Bekannter Grundwasserstand: ca. 4,5 Meter
    Bodenverhältnisse: weicher Heidesand "Mollersand" ab 5 Meter feiner Kies
    Brunnentiefe: 10 Meter (1m Sumpfrohr, 2m Filter, 7m Brunnenrohr)

Brunnen selber bauen