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Brunnenwasser / Beregnungswasser Gefahr der Versalzung

  • ho3rnchen
  • July 17, 2019 at 9:24 AM
  • ho3rnchen
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    • July 17, 2019 at 9:24 AM
    • #1

    Hallo Liebe Menschen,

    in habe dieses Jahr mal eine Probe meines Brunnenwasser testen lassen. Die Ergebnisse sind eigentlich durchweg positiv, bis auf einen Vergleichs
    weise hohen Salz. bzw. Bor-Gehalt. Ich habe mich jetzt etwas in das Thema eingelesen und hätte nunmehr keine bedenken, von meinem Wasser 1-2 Liter am Tag zu trinken und vor allem, auch keine Bedenken das Wasser für das Planschbecken meiner Kinder zu nutzen.

    Nur bei einer Sache bin ich noch nicht so 100% sicher und das sind die Auswirkung auf meinen Gartenboden, bei dauerhafter Nutzung des Wasser zur Beregnung der Rasenfläche, oder auch als Gießwasser für Beete und Gemüsebeet.

    In erster Linie macht mir hier der Salzgehalt von 126 mg/l Sorgen. Als Trinkwasser völlig unbedenklich, doch riskiere ich hier evtl. auf lange Sicht eine Versalzung meines Bodens? Hinzu kommen ja neben Natrium auch noch Chlorid, Sulfat, Magnesium etc. also bei mir schon ein relativ hoher Salzgehalt. Oder werden die jährlichen Niederschläge das Salz ausreichend ausspülen?

    Man findet im Netz verschieden Grenzwerte, da geht zum einen um Rasenflächen auf Golfplätzen, wo der Salzgehalt am besten nicht über 50-70 mg/l liegen sollte, für Beregnungswasser für Freilandkulturen werden allgemein Richtwerte von < 150 mg/l angegeben.

    Nun ich nutze den Brunnen quasi die erste Saison und kann auch noch keine Nachteile feststellen, wobei mir natürlich der Vergleich fehlt, wie der Rasen und die Pflanzen wachsen würden, wenn ich ausschließlich mit Leitungswasser gearbeitet hätte.

    Wie sind Eure Erfahrungen? Hat hier jemand mal einen Test gemacht und hat evtl. ähnlich hohe Salzwerte und kann über Langzeiterfahrungen berichten? Vielleicht hat sogar jemand nach 5-10 Jahren mal einen Bodentest gemacht, um den Salzgehalt im Boden zu überprüfen?

    Besteht Stickstoff in Düngern nicht eigentlich auch nur aus Salzen und ist deswegen meine Sorge ggf. unbegründet, da das Salz von den Pflanzen "verbraucht" wird?


    Würde mich über Antworten und einen Austausch zum Thema freuen.

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  • kg49
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    • July 17, 2019 at 11:45 AM
    • #2

    Eine sehr interessante Frage, die ich mir für mein Brunnenwasser auch öfters stelle.

    Nur kann ich Deine Sorge an Hand des Fotos überhaupt nicht nachvollziehen. Bis auf Bor hast Du praktisch (und auch theoretisch, bis auf die Trübung) Trinkwasser.

    Von welchen hohen Salzgehalten sprichst Du?

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • ho3rnchen
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    • July 24, 2019 at 11:35 AM
    • #3

    Nun ja nimmt man Natrium 123mg/L und die übrigen Salze Chlroid, Magnesium etc. zusammen sind es schon ~150mg "Salz" pro Liter Wasser.

    Als Rasenenthusiast wässere ich 1-2 mal die Woche knapp 20l/m² da kommt über eine Saison schon einiges an Salz zusammen.

    Ich weiß tatsächlich nicht, ab wann es schädlich wird. Im Freiland ist es wohl halb so wild, da durch die natürlichen Niederschläge immer wieder ausreichend Salz und Bor ausgespült werden.

    In einem Gewächshaus aber, wo ich ausschließlich mit Brunnenwasser wässere, könnte es laut Labor über die Jahre durchaus zur Versalzung des Bodens kommen.

    Aber es stimmt schon, bei der Wasserqualität, kann ich eig. echt zufrieden sein und sollte mir keine Sorgen machen.

    Habe jetzt noch nachträglich einen Test auf Sulfat in Auftrag gegeben, weil das Brunnenwasser trotz der "Reinheit" nach einigen Tagen Pause für die ersten 3-4 min. stark nach faulen Eiern riecht. Dafür könnte Schwefel der Grund sein. Daher lieber noch mal ein Test, bevor sich herausstellt, dass hierdurch doch ein Gesundheitsrisiko bei Verzehr, oder Nutzung für das Kinderplanschbecken besteht.

  • kg49
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    • July 24, 2019 at 12:47 PM
    • #4
    Quote from ho3rnchen

    In einem Gewächshaus aber, wo ich ausschließlich mit Brunnenwasser wässere,

    Ein kleiner dezenter Hinweis darauf hätte mein Posting obsolet werden lassen.

    Deine von Dir gegebenen Informationen

    Quote from ho3rnchen

    die Auswirkung auf meinen Gartenboden, bei dauerhafter Nutzung des Wasser zur Beregnung der Rasenfläche, oder auch als Gießwasser für Beete und Gemüsebeet.

    Quote from ho3rnchen

    wie der Rasen und die Pflanzen wachsen würden, wenn ich ausschließlich mit Leitungswasser gearbeitet hätte.

    lassen eine Schlussfolgerung auf ein Gewächshaus leider nicht zu.

    Oder sollte ich etwas überlesen haben?

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

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