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  1. Brunnenbau-Forum
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Probleme mit Sand im Rohrbrunnen DN 125

  • Thorsten_79
  • July 18, 2019 at 11:18 AM
  • Thorsten_79
    Beginner
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    • July 18, 2019 at 11:18 AM
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier im Forum, wie wahrscheinlich viele von mir direkt mit einem Problem.

    Erstmal zu mir, ich heiße Thorsten, bin 39, komme aus dem Sonnigen Emsland, genauer Lathen und habe mir ein Brunnen

    im Garten erstellt.

    Ich habe ab 3m Wasser, mein Brunnen ist 9m tief und die untersten 3m bestehen aus einem Filterrohr mit 0,3mm Schlitze.

    Ich habe ein Brunnenrohr DN 125 verwendet. (Ein Kollege hatte die Kiespumpe in der größe).

    Das Rohr habe ich unten mit erst ca. 2kg Quellton in einer Strumpfhose und darauf ca. 2kg Kies (8-16mm) ebenfalls in einer Strumpfhose verpackt

    verschlossen.

    Meine Pumpe, eine Screw Star, 750W, 2700 Ltr. hängt in 4m tiefe, also 1m unter dem Wasserspiegel und 2m über der Filterstrecke.

    Die Pumpe fördert 4m hoch, dann 1,5m zur Seite, dann wieder hoch in einem Sandfilter, dann durch einen Durchflußwächter und dann

    zum Verteiler.

    Ich habe einen sehr feinen sandigen Boden, beim bohren bin ich auf keinen, nicht den kleinsten Stein getroffen, was zum versenken der Rohre

    ganz nett war.

    Aber jetzt mein Problem. Stelle ich die Pumpe an kommt sehr viel Sand mit.

    Wenn ich die Pumpe auf voller Leistung laufen lasse habe ich schnell einen kleine Berg aus Sand beim austritt der Leitung.

    Ich hatte vor 2 Rasensprenger anzuschliessen, wenn ich beide laufen lasse ist aber nach 10 Min der Filter dicht mit Sand. Zudem

    verstopft die 1,5m Wasserleitung die horizontal zwischen Pumpe und Sandfilter/Verteilung.

    Wenn ich einen Sprenger schließe wird es besser, aber es kommt noch einiges an Sand.

    Gestern habe ich alles gereinigt und mit einem angeschlossenen Gartenschlauch mit halb zugedrehter Düse die Pumpe eine

    Stunde laufen lassen. Es wurde weniger mit Sand, in einem 10 Ltr. Eimer war dann der Boden mit ca. 2mm Sand bedeckt.

    Sobald ich dann wieder mehr fördere zieht die Pumpe wieder mehr Sand.

    Was kann ich da machen. Gibt es Filter oder Rohre die ich in dem DN 125 Rohr setzten kann?

    Würde es was bringen noch tiefer zu gehen mit der Filterstrecke um mehr als 2m Abstand zwischen

    Filter und Pumpe zu haben? (Wobei ich da ja das Problem mit dem Strumpf voll Kies habe).

    Würde es Sinn machen eine schwächere Pumpe zu kaufen? Z.B. 370W / 1500 Ltr. ? Wenn ich die 2 Sprenger nacheinander

    laufen lasse ist es auch kein Problem.

    Nur möchte ich mich nicht unterspülen und so viel Sand aus dem Boden tragen (Was die Pumpe sicher auch nicht lange mit machen würde).


    Vielen Dank für Eure Hilfe!

    Mit freundlichem Gruß,

    Thorsten

  • Brunnen reinigen
  • kg49
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    • July 18, 2019 at 12:08 PM
    • #2
    Quote from Thorsten_79

    Gibt es Filter oder Rohre die ich in dem DN 125 Rohr setzten kann?

    Diese Vorgehensweise führt nicht zum Erfolg.

    Quote from Thorsten_79

    Würde es was bringen noch tiefer zu gehen mit der Filterstrecke um mehr als 2m Abstand zwischen

    Filter und Pumpe zu haben?

    Nein

    Quote from Thorsten_79

    Würde es Sinn machen eine schwächere Pumpe zu kaufen? Z.B. 370W / 1500 Ltr. ?

    Nein, genausogut könntest Du die jetzige Pumpe drosseln.

    Quote from Thorsten_79

    Nur möchte ich mich nicht unterspülen und so viel Sand aus dem Boden tragen

    Spätestens wenn sich oben ein Trichter im Boden bildet merkt man, dass die Sandförderung zu viel war.

    Lange Rede, kurzer Sinn, auch wenn es weh tut, der Brunnen ist total falsch angelegt und wird nie sandfrei werden.

    Bei diesen Bodenverhältnissen hätte man zwingend einen Feinsandfilter setzen müssen.

    Die einzige Chance gegenüber einer Neubohrung würde darin bestehen, in das vorhandene Rohr ein Brunnenrohr mit Feinsandfilter zu setzen und dann das alte Rohr ziehen.

    Als erstes müsste man versuchen, ob das jetzige Rohr gezogen werden kann, also mal versuchen, es so 30cm zu ziehen. Risiko dabei ist, dass das Rohr dabei an der schwächsten Stelle zerstört wird.

    Aber es müsste ja sowieso neu mit einem Arbeitsrohr gebohrt werden.

    Andere Lösungen sehe ich nicht.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Thorsten_79
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    • July 18, 2019 at 12:28 PM
    • #3

    Autsch.

    Danke für die schnelle und hilfreiche Antwort.

    Ich werde am Wochenende Versuchen das Rohr zu ziehen, aber da ich da nicht mit schwerem Gerät hin komme und nur mit einer Seilwinde arbeiten kann sehe ich da eher schwarz.

    Gruß, Thorsten

  • danieldee
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    • July 18, 2019 at 12:47 PM
    • #4

    Gut und stabil unterfüttern und mit zwei 3,5t Wagenhebern gleichzeitig anheben

  • kg49
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    • July 18, 2019 at 12:56 PM
    • #5

    So zwei kleine hydraulische Wagenheber tun es auch. Die Kräfte addieren sich ja.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Thorsten_79
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    • July 18, 2019 at 1:17 PM
    • #6

    Ok, super, danke.

    Dann setzte ich in dem DN125 ein DN 100 Rohr, unten ein Feinsandfilter und dann Vollrohr, alles mit der gleichen tiefe und setzte dort meine 4" Pumpe rein, oder wie sieht der Aufbau mit Feinsandfilter aus?

    Ich kannte bis jetzt nur meine Variante und hatte die Hoffnung 3m Filterweg mit 0,3mm Schlitze wäre passend.

    Vielen Dank für die super Hilfe hier!

  • kg49
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    • July 18, 2019 at 2:30 PM
    • #7

    Erst mal musst Du das 125er bewegen.

    Quote from Thorsten_79

    Dann setzte ich in dem DN125 ein DN 100 Rohr,

    Vergleiche bitte die Innen- und Aussendurchmesser, beachte dabei Muffen und dass genügend Platz zwischen den Rohren ist.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Thorsten_79
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    • July 23, 2019 at 3:18 PM
    • #8

    Hallo,

    ich habe am Wochenende das DN 125 Brunnenrohr 20 cm ziehen können, mit 2 hydraulische 12,5 to Wagenheber. Danke für den Tip. Meine Holzklemme rutscht immer wieder nach oben, ich werde eine zweite bauen und darüber klemmen dann sollte es gehen.

    Jetzt möchte ich den passenden Filter bestellen, gibt es da Empfehlungen?

    Ist ein Gewebefilter 0,14mm das richtige? Und sind 2m Filterstrecke dann ok?

    Da mein jetziges Rohr ein Innendurchmesser von 125mm hat und das neue DN 100 ein Außendurchmesser an der Muffe von 121mm, ist Kies um den Filter ja nicht Möglich.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Thorsten

  • kg49
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    • July 23, 2019 at 7:24 PM
    • #9

    Du solltest mal eine Probe des Sandes auf mm-Papier fotografieren. Scharf, so dass einzelne Körner erkennbar sind.

    Muster:

    Talsande, Berliner Urstromtal, mittel- bis feinsandig

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Thorsten_79
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    • July 24, 2019 at 7:02 PM
    • #10

    Hallo,

    Ich hoffe man erkennt genug.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thorsten

  • Thorsten_79
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    • July 24, 2019 at 7:06 PM
    • #11

    Das ist besser.

  • kg49
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    • July 24, 2019 at 7:21 PM
    • #12

    Aufnahme ist o.k. Das geht wirklich nicht ohne Feinsandfilter.

    Bei zurückhaltender Förderung könnten 2m Filter reichen.

    Die Feinsandfilter, die ich bevorzuge, passen nicht in Deine Brunnenrohre.

    Du musst jetzt mal schauen, was Du machen kannst. Da gibt es verschiedene Optionen, aber immer den maximalen Durchmesser an der Muffe beachten.

    Streng genommen kannst Du in Deine 125er Rohre nur Glattwandrohre reinstellen und da wird es eng mit Feinsandfiltern.

    Es sind schon Leute glücklich geworden, die Filtergaze um ein geschlitztes Brunnenrohr gewickelt und das dann mit Kabelbinder fixiert haben.

    Gehen tut viel, wie lange es hält und wie wirksam es ist steht auf einem anderen Blatt.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

    Edited once, last by kg49 (July 24, 2019 at 7:29 PM).

  • Thorsten_79
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    • July 24, 2019 at 10:16 PM
    • #13

    Hallo,

    Bei erdbohrer.de gibt es ein 4 Zoll Feinsandfilter 0,14mm mit Außendurchmesser der Muffe von 121mm. Ich werde es mit 2 dieser Filter und 6m Brunnenrohr darüber versuchen sofern nichts dagegen spricht. Unten mit einer Kappe verschlossen.

    Leider habe ich gerade gemessen das ab einer Tiefe von 5,5m mein 9m Brunnenrohr voll Sand ist. Mit der Kiespumpe habe ich es is jetzt auf 6,3m frei bekommen. Hoffe es klappt bis 8m weiter so gut, ab 6m bin ich ja im Filterbereich.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Thorsten

  • kg49
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    • July 24, 2019 at 10:50 PM
    • #14

    Also 2mm Spiel auf jeder Seite, das ist mutig. Da muss das 125 Rohr aber absolut senkrecht eingebaut sein.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

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