Buch gelesen, aber mehr Fragen als vorher

  • Ich habe mir bei Erdbohrer.de das Brunnenbohr-Buch gekauft, weil ich darüber nachdachte einen Brunnen selbst zu bohren. Nun bin ich mir da gar nicht mehr so sicher, weil so viel beachtet werden muss, was mir vorher nicht wirklich bewusst war.

    In diesem Zusammenhang habe ich ein paar Frage, wo ich mich über Hilfe freuen würde.


    Mein Plan war einen Bohrbrunnen zu bohren, der wohl (laut Nachbar ca. 8m (Grundwasserstand) sein muss. Ich plane auch eine Tiefbrunnenpumpe. Mit dem Brunnen soll mein Garten (Sprinklersystem, Wassersteckdosen) versorgt werden.


    1. Aus dem Buch ging hervor, dass die Unterbringung der Kompontenten (Druckbehälter, Filter usw.) frostsicher sein soll. Das kann ich aber gar nicht realisieren, weil meine Garage daneben nun mal im WInter kalt ist. Den Druckbehälter braucht man aber anscheinend nicht unbedingt. Sinn macht aber ein Filter, idealerweise ein Rückspülfilter. Gibt es diese denn auch frostsicher, dass heißt ich kann die dann irgendwie in die Brunnenstube (im Außenbereich) einbauen? Das trifft ja auch für die Leitungen usw. zu. Die Bewässerungsleitung des Gartens blase ich mit Druckluft aus und beim Brunnen sollte das Wasser ja von selbst zurücklaufen, wenn alles offen ist oder?


    2. Mein Nachbar hat auch einen Brunnen. Laut Handbuch braucht man bei der Höhe allerdings eine Tiefbrunnenpumpe. Wie geht das denn? Er hat aber eine externe, also ein "Hauswasserwerk". Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er im Winter kein Problem, weil da kein Wasser drin ist. Im Frühjahr muss er die aber "angießen".

  • weil so viel beachtet werden muss, was mir vorher nicht wirklich bewusst war.

    Brunnenbau ist mehr als nur ein Loch in den Boden zu machen...


    Sinn macht aber ein Filter, idealerweise ein Rückspülfilter.

    Ich habe das Buch nicht gelesen, kann aber dieser Aussage nicht zustimmen. Ein guter Brunnen ist sandfrei.

    Wenn Du Deine Komponenten nicht frostfrei installieren kannst (das geht vielen so), dann musst Du Deine Anlage so installieren, dass Du sie im Winter entwässern kannst. Da der Brunnen die tiefste Stelle ist, reicht ein leichtes Leitungsgefälle sowie Entleerungshähne an Stellen, die nicht leerlaufen können.

    Laut Handbuch braucht man bei der Höhe allerdings eine Tiefbrunnenpumpe.

    Von welcher Höhe ist hier die Rede? Von der Grundwassertiefe?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • 1. Aus dem Buch ging hervor, dass die Unterbringung der Kompontenten (Druckbehälter, Filter usw.) frostsicher sein soll. Das kann ich aber gar nicht realisieren, weil meine Garage daneben nun mal im WInter kalt ist. Den Druckbehälter braucht man aber anscheinend nicht unbedingt. Sinn macht aber ein Filter, idealerweise ein Rückspülfilter. Gibt es diese denn auch frostsicher, dass heißt ich kann die dann irgendwie in die Brunnenstube (im Außenbereich) einbauen? Das trifft ja auch für die Leitungen usw. zu. Die Bewässerungsleitung des Gartens blase ich mit Druckluft aus und beim Brunnen sollte das Wasser ja von selbst zurücklaufen, wenn alles offen ist oder?

    Du könntest eine Brunnenstube mit Schachtringen bauen die 2m tief ist, dann wärst du frostfrei!

    Bei einer Bewässerungsanlage macht ein Druckbehälter aber schon Sinn, sonst schaltet dir die Pumpe zu oft.

  • Brunnenbau ist mehr als nur ein Loch in den Boden zu machen...

    Das war mir ehrlich gesagt nicht bewusst. Ich hatte mir das einfacher vorgestellt.



    . Ein guter Brunnen ist sandfrei.

    Ja, aber auch ein der normalen Wasserleitung der Stadt habe ich einen rückspülfähigen Filter drin. Und ein bisschen Sand kann ja immer mal kommen. Ärgerlich, wenn der dann de Düsen verstopfen würde.


    Du könntest eine Brunnenstube mit Schachtringen bauen die 2m tief ist, dann wärst du frostfrei!

    Bei einer Bewässerungsanlage macht ein Druckbehälter aber schon Sinn, sonst schaltet dir die Pumpe zu oft.


    Horror! Noch ein riesiges Loch. ;-)


    Von welcher Höhe ist hier die Rede? Von der Grundwassertiefe?

    Ja.


    Wenn Du Deine Komponenten nicht frostfrei installieren kannst (das geht vielen so), dann musst Du Deine Anlage so installieren, dass Du sie im Winter entwässern kannst. Da der Brunnen die tiefste Stelle ist, reicht ein leichtes Leitungsgefälle sowie Entleerungshähne an Stellen, die nicht leerlaufen können.

    Ja, dass erscheint mir logisch. Das würde auch mit einem Druickbehälter gehen? Der sollte ja auch selbst leer laufen oder? Denn das Wasser läuft ja ohnehin irgendwann nach unten.

  • Der sollte ja auch selbst leer laufen oder?

    Ja

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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