25 Meter durch schweren Boden

  • Hallo Gemeinde,


    ich beabsichtige einen Brunnen im Garten (erstmal nur) zur Gartenbewässerung zu bohren. Ich hab mir das Bodengutachten unserer Baufirma angesehen und weiß daher, dass ich mindestens die ersten 4 Meter durch relativ festen Tonboden muss. In dem geologischen Gutachten wird die Beschaffenheit wie folgt bezeichnet: Ton, schluffig, bereichsweise, schwach sandig, braun, feucht, steif, mäßig schwer zu bohren bis schwer zu bohren. Nach Daten aus 2009 muss ich wohl mindestens 21 Meter tief um auf Grundwasser zu stoßen. Ich wohne auch nicht gerade im Tal (419 Meter über NN).


    Ich hab mir inzwischen viele Seiten durch gelesen und unzählige Videos angesehen. Die Bohranzeige an das zuständige Landratsamt ist auch schon raus.


    Ich bin jedoch leicht verunsichert ob das mit einem Handbohrer für mich als Leien gelingen kann. Ich bin zwar technisch und handwerklich geschickt und einfallsreich, mit so einer Tiefe habe ich jedoch nicht gerechnet. Die Reibung für das Rohr wäre schon extrem. Die Menge an Gewicht um das Rohr weiter in den Boden zu drücken könnte ein Problem werden.


    Generell hätte ich lieber ein Loch mit größerem Durchmesser. Ich hab mich bereits nach Werkzeug umgesehen, jedoch keinen Handbohrer für mich gefunden. Das längste Set waren 10 Meter und der Bohrer hatte 150 mm. Für ein DN150 Brunnenrohr sollte es ja wohl mindestens ein 170 mm Bohrer oder dicker sein.

    Plunscher habe ich in 140 mm gefunden, das sollte denke ich passen. https://www.erdbohrer.de/Kiesp…Plunscher-140mm::120.html

    Einen Steinheber habe ich auch schon im Netz entdeckt. https://www.mws-apel.de/Hander…ochbohrer-Handbohrer.html


    Kann mir jemand nützliche Links zu passenden Bohrern mit entsprechenden Verlängerungen geben? Am Besten Bohrer mit Aufkantung.

    Was muss ich noch unbedingt beachten oder welches Werkzeug sollte ich unbedingt noch am Start haben?


    Das Bohrloch soll in 92284 Poppenricht entstehen.


    Danke für eure Hilfe.

  • 21m per Hand zu bohren ist schon eine Hausnummer.

    Die Gewichte für das Rohr sollten kein Problem sein, wenn das Bohrloch steht und nicht zusammenfällt. Erst bei Ereichen des Grundwasserspiegels wird dann ein Arbeits- oder Brunnenrohr versenkt.

    Das Bohrgestänge wirst Du selbst zusammenstellen müssen. Entweder mit Verlängerungen gängiger Bohrgestänge (dürfte wackelig werden) oder indem Du 3/4" Wasserrohre zu einem Gestänge zusammenschraubst.

    So habe ich immer gebohrt, aber nur bis 10m. Das Gewicht ist bei 10m noch handelbar, danach wahrscheinlich nur noch mit maschineller Unterstützung.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

Brunnen selber bauen