Suche Hilfe bei vielleicht ungünstigen Voraussetzungen

  • Hallo Brunnenbauer,


    ich bin Torsten aus dem Süden Brandenburgs und möchte mir gern einen Brunnen zur Gartenbewässerung (ca. 750qm) erstellen. In der Entscheidungsfindung, welche Brunnenart, dessen Aufbau und das dann benötigte Material tu ich mich jedooch sehr schwer.

    Folgene Voraussetzungen unter Geländeoberkante sind bekannt:

    - ab ca. 1,70m sauberes Schichtenwasser

    - ab ca. 3m einen 2m dicken Grundwasserstauer (Schluff mit darunter liegender Braunkohle)

    - ab ca. 5,50m Grundwasser (sehr eisenhaltig)

    - der betreffende Boden ist eher feinsandig als kiesig


    Ich bin nun in der Zwickmühle, möchte ich das Schichtenwasser nutzen, was in der Nachbarschaft durch alte Brunnen praktizier wird. Hierzu liegen mir jedoch noch keine belastbaren Zahlen zur Ergiebigkeit vor. Oder sollte ich bis zum Grundwasser bohren und mit der "braunen Brühe" leben ?

    Das Schichtenwasser ist selbst jetzt in der großen Trockenheit noch nicht versiegt und stellt in meiner Gegend auch ein zunehmendes Problem dar, denn es führt in den nahegelegenen ehemaligen Abbaugebieten zu Rutschungen.

    Obige Zahlen habe ich nach einer Anfrage aus einer hydrologischen Stellungnahme von einer Geologin der Geotechnik Lausitz, welche hier engmachig beobachten.


    Welche Art Brunnen würdet ihr bei diesen Voraussetzungen planen ?


    Ich bin für jede art von Unterstützung dankbar.


    Vielen Dank vorab.

    Torsten

  • Die Art des Brunnens richtet sich u.a. nach dem geplanten Fördervolumen in L/h oder m³/h. Dazu hast Du nichts gesagt.

    zur Gartenbewässerung (ca. 750qm)

    Dies ist keine physikalisch-technische Volumeneinheit.


    Die Ansaugtiefe ist aber viel interessanter.

    Nach der Schilderung würde ich das Schichtenwasser nehmen, wenn der Boden kiesig oder grobsandig ist.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Vielen Dank für die schnelle erste Antwort.

    Die Art des Brunnens richtet sich u.a. nach dem geplanten Fördervolumen in L/h oder m³/h. Dazu hast Du nichts gesagt.

    Schwer zu beantworten, da genauso schwer zu schätzen. Derzeit bewässere ich ja eher sparsam und nur das Nötigste mit Trinkwasser. Hier verbrauche ich ca. 1200 L/h. Über mehr Fordervolumen wäre ich nicht traurig.

    Die Ansaugtiefe ist aber viel interessanter.

    Ja eben. Das sind nun solche Fragen, welche ich mir nicht beantworten kann. Grobsandig ist es bei uns hier im sprichwörtlichen Sandkasten Deutschlands beim bestell Willen nicht. Eher fein, fein, fein. Jedoch wie schon beschrieben, soll Schichtenwasser gut nachlaufen.

  • soll Schichtenwasser gut nachlaufen.

    Dann buddelst Du mal ein 1m tiefes Loch und fotografierst den Sand auf mm-Papier. Aber so, dass einzelne Körner sichtbar sind.

    Muster:

    Danach sehen wir weiter.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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