Tiefbrunnenpumpe oder Hauswasserautomat? Ich steh aufm Schlauch...

  • Guten Morgen zusammen,


    ich bin neu hier, lese aber schon eine Weile mit :) Ich habe nun seit gut 2 Wochen einen Bohrbrunnen. Hier die Specs auf einen Blick:

    • 12,5m Bohrtiefe
    • Grundwasser bei ca. 3m unterhalb der Erdoberfläche
    • 100er KG-Rohr
    • Boden: Mergel, weiter oben lehmig, fest, kaum bis kein Sand im Wasser
    • Beim Probepumpen mit einer TBP hat sich der Spiegel um ca. 30cm senkt. Beim Ausschalten der Pumpe ist der Spiegel direkt wieder auf voriges Niveau hoch gegangen.
    • Die Technik (Druckschalter für TBP oder die Saugpumpe, jeweils samt Entnahmestelle) wird sich ca. 1-2m vom Bohrloch entfernt befinden, ca. 50-70cm oberhalb des Erdbodens


    Ich möchte den Brunnen eigentlich nur für die Gartenbewässerung und zum Befüllen des Aufstellpools nutzen. Ersteres würde wie folgt aussehen:

    • Es wird ein 6fach-Verteilerautomat von Gardena an der Entnahmestelle eingesetzt, um die einzelnen Bereiche nacheinander schalten und beregnen zu können.
    • Daran angeschlossen:
      • 1 Regner (Gardena Zoommax) für den Vorgarten, ab Entnahmestelle ca. 30m Schlauch
      • 3 Regner für den Rasen (Gardena Impuls-, Kreis-, Sektoren-Regner), ab Entnahmestelle jeweils ca. 8m, 8m und 25m
      • Wenn möglich bzw. wenn es die Pumpe hergibt, sollen die 3 Regner für den Rasen gleichzeitig laufen.
      • sowie 2 Gardena-Sprühschläuche für die Beete, ab Entnahmestelle 1x 8m Länge und 1x 15m Länge
    • Die Bewässerung soll automatisch erfolgen, dazu wird eine App-gesteuerte Schaltsteckdose an die Pumpe angeschlossen.


    Ich bin nun etwas ratlos, welchen Pumpentyp ich wählen soll. Bzw. was ich an Druck/ Fördermenge benötige. Diverse Infoseiten, das Forum und diverse Berechnungshilfen haben zwar für Aufklärung gesorgt. Entscheiden kann ich mich dennoch nicht. Mein Brunnenbohrer hatte mir sowohl Tiefbrunnenpumpen als auch normale Saugpumpen empfohlen, bei dem relativ hohen Wasserstand.


    Möglichkeit A:

    • Tiefbrunnenpumpe, z.B. die 3" SKM100 (2700l/h, 6bar) oder die 3" Brunnen-Star 550-7 (3700l/h. 6,1bar) von profi-pumpe
    • Auf ca. 5m Tiefe gehängt
    • inkl. Vorfilter und Brio-Druckschalter oberirdisch


    Möglichkeit B:

    • Jet-Pumpe, z.B. die Kärcher BP5 (6000l/h, 4,8bar)
    • Saugschlauch auf ca. 5m Tiefe herabgelassen
    • mit zusätzlichem Vorfilter und Rückschlagventil



    Welche Pumpe ist besser geeignet bzw. reicht aus?

    Sollte ich evt etwas ganz anderes nehmen?

    Kann die TBP samt Druckschalter überhaupt mit einer Schaltsteckdose gesteuert werden oder provoziert der Spannungsabbruch beim Ausschalten der Schaltsteckdose einen Reset beim Druckschalter?


    Über Eure professionelle Hilfe würde ich mich sehr freuen :)

  • Ich bin nun etwas ratlos, welchen Pumpentyp ich wählen soll.

    Wer die Wahl hat, hat die Qual...

    Bzw. was ich an Druck/ Fördermenge benötige.

    Den dazu hier im Forum erstellten Artikel wirst Du gelesen haben. Mehr als dort beschrieben kann man nicht sagen. Die Berechnungen musst Du selbst erstellen.

    Entscheiden kann ich mich dennoch nicht.

    Dann wirf eine Münze. Um eine Entscheidung kommst Du nicht herum.

    Mein Brunnenbohrer hatte mir sowohl Tiefbrunnenpumpen als auch normale Saugpumpen empfohlen, bei dem relativ hohen Wasserstand.

    Womit er recht hat.

    Vereinfacht kann man sagen: TBP sind frostfrei, geräuschlos und machen nie Ansaugprobleme, kosten aber meistens mehr.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ok kg49 , danke :) Dann wähle ich die Münze.


    Weißt Du denn, ob ich eine TBP samt Druckschalter mit einer Schaltsteckdose steuern kann? Oder ist es so, dass wenn der Saft weg ist und dann wieder eingeschaltet wird, der Druckschalter resetet werden muss?


    Ich könnte natürlich auch die TBP ohne Druckschalter und nur mit Rückschlagventil und direkt an der Schaltsteckdose nutzen. Hahn wird dann einfach offen gelassen, und bei Strom an = Wasser marsch, Strom aus = Stop. Allerdings hätte man dann bei manueller Bewässerung Dauerwasser... Oder schadet es der Pumpe nicht, wenn man bei laufendem Betrieb den Abnehmer kurz mal dicht macht?

  • Oder ist es so, dass wenn der Saft weg ist und dann wieder eingeschaltet wird, der Druckschalter resetet werden muss?

    Bei einem mech. gibt es überhaupt keine Probleme und bei dem von mir zusätzlich eingebautem Presscontrol ebenfalls nicht. Das würde ich mir aber vom Händler oder Hersteller bestätigen lassen. Es gibt da viele auf dem Markt, die ähnlich aussehen, aber doch andere Funktionsweisen haben.

    Oder schadet es der Pumpe nicht, wenn man bei laufendem Betrieb den Abnehmer kurz mal dicht macht?

    Definiere "kurz".

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ca. 10 Sekunden, um von Beet A zu Beet B zu laufen

    Das ist wirklich kurz und vollkommen unproblematisch.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Die Nachlaufzeiten der Presscontrol Druckschalter.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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