Inselanlage - Grundwasserpumpe per Photovoltaik - welche läuft mit 1600 Wh 1,5 Stunden?

  • hi, ich suche nach einer Grundwasserpumpe, welche das Wasser aus 5m Tiefer hochpumpt. Dann nochmal 50m im Schlauch über die Erde.


    Effektiv hat die Batterie 1600 Wh mit einer Füllung. 1,5 Stunden soll die Pumpe damit laufen können.


    Anlaufstrom ist ja auch immer wieder sone Sache. Ich habe von keine Ahnung, aber gelesen. Pumpen habe ich schon einige gesehen. Es gibt AC und DC Pumpen, wobei bei DC die Wartung aufwändiger ist(1x pro Jahr Kohle tauschen). Von daher wäre mir eine AC-Pumpe lieber. Mit DC hätte ich 2200 Wh, da der Konverter vom Photoltaik-DC-Strom zu AC ca. 20% frisst, was ich so lese. Mit 2. Panel, was aber schwierig mit der Gemeinde zu vereinbaren ist, käme ich auf:


    Rechnung: 800 Watt * 4h (Sommersonne) * 50% * 2 Tage = 3200 Wh - 640 (20% AC-Konverter Verlust) = 2560 Wh.


    Oder halt eine DC-Pumpe: 3200 Wh.



    Was für eine Pumpe käme in Frage? Oder ist die Energiemenge einfach nicht genug?

  • W = P x t


    PWelle = Q x g x h / eta


    D.h. ohne eine Angabe des erforderlichen Förderstroms geht gar nichts.


    Die Kapazitätsangabe eines Akkumulators entspricht nicht seiner max. unter Belastung entnehmbaren Energie.


    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

    The post was edited 1 time, last by kg49 ().

  • Danke. Mit einem 2. Panel, was aber strittig aufzustellen ist, käme ich auch 3200 Wh.


    Den Akkumulator kann ich noch passend kaufen mit richtiger Entnahmestrombelastbarkeit.


    Was du mit Förderstrom meinst, weiß ich jetzt nicht. Der hängt doch allein von der Pumpe ab, richtig? Und von diesen habe ich keine Ahnung. Sollte eine hoch effiziente Pumpe sein, da ja nicht viel Power zur Verfügung steht.


    Meine Frage ist halt - welche Pumpe kommt mit der Aufgabe & Strommenge klar?

  • Der hängt doch allein von der Pumpe ab, richtig?

    Nein, sondern vom Bedarf. Die Pumpe muss danach ausgesucht werden, wieviel Wasser mit welchem Druck am Entnahmepunkt benötigt wird.

    Es ist ein Unterschied, ob dort das Wasser in einen Behälter plätschert oder mit Druck versprüht werden soll.

    Du musst Dich mal dazu äussern.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Lieben Dank! Also mal am besten in Stichpunkten:


    -Wasser aus 5m Tiefe hochpumpem(Grundwasser ab 3m, aber lieber etwas tieger hängen)

    -dann nochmal 50m im Schlauch horizontal über die Erde (3 4 " Schlauch)-gut wäre, wenn Rasensprenger oder Handspritzpistole die 2-3 Meter weit kommt möglich - also am 50m Schlauchende. Oder Impulshochregner. Viele Geräte brauchen ja 3-4 Bar.

    -kein Behälter möglich


    Die begrenzende Komponente ist halt die geringe Panelfläche. Die teils durch einen Akku ausgeglichen werden kann. Lange Wasser benötige ich nicht. 3 Tage in der Woche. 1,5 Stunden. Um halt den Garten zu gießen.

    Einen Behälter darf ich nicht aufstellen. Also entweder etwas Druck wäre möglich - das wäre herrlich :) Wenn nicht, dann halt plätschern in Gießkannen und dann damit bewässern.

  • Zuerst muss der Brunnen erstellt werden und gemessen werden, wieviel Wasser er bringt. Dann kann man unter Berücksichtigung der Strömungsverluste (=50m Leitung) eine Pumpe auswählen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Dankeschön kg49! Also so 768 Liter/Stunde wären super für 1,5 Stunden. Und 3x die Woche. Dazu muss ja meine knappe Energiemenge reichen. 3-4 Bar Druck am Ende der 5m hoch und 50m weit wären super. Dann könnte ich noch einen Rasensprenger oder Beregner daran anschließen.


    Somit ist das der Strömungsverlust - 678 Liter. Korrekt? Wäre froh, wenn ich so viel überhaupt mit meiner wenigen Energie schaffe.

  • Somit ist das der Strömungsverlust - 678 Liter. Korrekt?

    Nein, die Strömungsverluste sind die Druckverluste von der Pumpe bis zum Verbraucher bei fliessendem Wasser. Diese sind Abhängig vom Querschnitt und der Länge der Leitung sowie der Wasserdurchflussmenge pro Zeiteinheit.

    Woher hast Du denn die Werte 768L/h bzw. 678 Liter?

    Gruss

    kg49

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  • Oh, danke. Ich habe die Wassermenge abgeschätzt. Wasserhahn aufgedreht und Zeit gestoppt. Die Menge aus Wasserhahn reicht mir.


    Also das ergab 1170 Liter Wasser(wenn ich 1,5 Stunden bewässere). Sagen wir 3x die Woche. Pro Woche also 1170*3=3510 pro Woche. Pro Stunde wären das 783 Liter. Also irgendwie nen Zahlendreher dringehabt mit 678 Liter. 783 Liter ist richtig. Und somit der Strömungsverlust?

  • Und somit der Strömungsverlust?

    Hängt vom Querschnitt der 50m Leitung ab.

    http://www.druckverlust.de/Online-Rechner/index.html

    Bei 3/4 Zoll ca. 0,4 Bar = 4 Höhenmeter

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Man pumpt mit steigender Leistung Wasser ab, bis dass der Wasserspiegel bei Dauerförderung konstant ca. 0,5 - 1m über der Pumpe liegt.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.


  • O.k., vielleicht weißt du das auch. Haben Brunnenbauer solche Testpumpen da? Zu diesem Zeitpunkt hat man ja seine eigene Pumpe noch gar nicht da - und das Wasser ist doch auch viel zu sandig zu Beginn.


    Wenn man jetzt keinen Stromanschluss hat - betreibt der Brunnenbauer diese Pumpe dann mit einer Batterie?

  • Haben Brunnenbauer solche Testpumpen da?

    Sie sollten. Man muss bei der Auftragsvergabe darauf achten, dass die Feststellung der Brunnenmaximalleistung mit zum Leistungsumfang gehört. Ansosnten wird der Brunnen nur klargepumpt, ohne Feststellung der Maximalleistung. Diese kann strnggenommen sowieso, je nach Bodenverhältnissen, erst nach einer längeren Betriebszeit sich einstellen.

    Normalerweise gibt man sich damit zufrieden, dass festgestellt wird, ob der Brunnen die gewünschte Leistung erbringt. Die Maximalleistung liegt dann mehr oder weniger darüber.

    Wenn man jetzt keinen Stromanschluss hat - betreibt der Brunnenbauer diese Pumpe dann mit einer Batterie?

    Nein, mit einem Motorstromgenerator. Muss man ebenfalls bei Auftragserteilung abstimmen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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