Neues Projekt Brunnenbau

  • Hallo zusammen,


    Fazit nach 2 Tagen Bohren. Morgens ist das Loch wieder mit Wasser voll und mindestens 1 bis knapp 2m wieder voll mit Lehm. Bin mit der Kamera runter und man sieht wie die Wandung immer weiter herein fällt und so dass Bohrloch wieder zu setzt. So kann das ja nicht weiter gehen.


    Es handelt sich weiterhin nur um Lehm. Der ist sehr nass und man sieht wie das Wasser schon heraus läuft ab 3m.


    Was wäre denn nun der richtige Vorgang für Fortschritt?


    Ich kann ja nicht mich unterkellern... Im Bild sieht man im oberen Teil die gebohrte Wand. Weiter unten wie die Wand fehlt und durch meines Erachtens Drückendes Wasser in das Bohrloch fällt.

    Den Wasserspiegel habe ich mit dem Staubsauger abgesenkt

  • Es muss ein Rohr gesetzt werden, um die Bohrung stabil zu halten.

    Im Rohr mit einem für den Untergrund geeigneten Bohrer bohren und das Rohr mit Auflast tiefer drücken, bis evtl. die Lehmschicht aufhört.

    Falls kein Sand oder Kies erreicht wird, könnte evtl. diese Lehmschicht "entwässert" werden. Zwar nicht optimal aber besser als gar nichts.

    Dazu wäre es günstig, wenn das jetzt gesetzte Rohr einen möglichst grossen Durchmesser hätte.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • und zieht mein Rohr mit runter?

    Wer erzählt denn das? Das Rohr muss beschwert werden, und das teilweise nicht zu knapp.

    Welcher Bohrer im Einzelfall am geeignetsten ist, muss man ausprobieren.


    Wurde eigentlich alles schon gesagt:

    Im Rohr mit einem für den Untergrund geeigneten Bohrer bohren und das Rohr mit Auflast tiefer drücken,

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • OK danke. Wenn ich aber das Rohr einbringe und beschwere und im Rohr dann runter bohre. Wie kann ich dann ab den 5m eine Kies Schüttung um das Rohr fortsetzen, wenn der Bohrer innen Bohrer?


    Sorry aber ich lese halt gerne und bin über die Schüttung gefallen und schon gehen bei mir die nächsten Unklarheiten los.


    Da ich momentan mit meinem Bohrer 150mm sehr gut und einfach tiefer komme, würde ich im DN 115 Glattwand Rohr dann mit meinem 108er Bohrer innen weiter runter gehen. Bin sicher, dass ich damit runter komme

  • Wie kann ich dann ab den 5m eine Kies Schüttung um das Rohr fortsetzen, wenn der Bohrer innen Bohrer?

    Du musst ein Arbeitsrohr setzen. Deswegen der Hinweis auf einen möglichst grossen Durchmesser:

    Dazu wäre es günstig, wenn das jetzt gesetzte Rohr einen möglichst grossen Durchmesser hätte.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Vielen Dank habe ich verstanden und mache ich.

    Dann würde ich jetzt ein DN 125 als Arbeitsrohr kaufen ohne Schlitze in Ausführung Glattwand.

    Innen bohre ich weiter runter für mein DN115.


    Bekommt man denn das große Rohr dann auch wieder heraus? Heben und drehen oder wie? Es ist ja alles Lehm zur Zeit und der klebt richtig gut

  • Dann würde ich jetzt ein DN 125 als Arbeitsrohr kaufen

    Das ist viel zu klein.Du musst ja ca.50mm Kiesschicht mit einberechnen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Gute Neuigkeiten. Dieses Forum ist Klasse! Ich habe tatsächlich Sand gefunden bei 5m. Vielen Dank für die Hinweise. Nun kommt mein Bohrer nicht mehr weiter. Körnung 0,5 und mehr. Mit Messschieber gemessen. Ich habe ca seit 10cm Sand. Heißt es ist noch eine Mischung von Sand und Lehm. Der getrocknete Sand ist fast wie Beton. Daher schätze ich auf die diese Mischung.


    Das Wasser ist direkt wieder bei den knapp 2m. Direkt beim Bohren und muss nicht mehr über Nacht warten. Also es läuft schon viel mehr an Menge jetzt. Klasse. Ich habe aber noch nicht Wasser gefördert. Jetzt muss der Sand mit Lehm weg damit das Rohr noch tiefer kommt. Habe über Plunscher gelesen und auch über Kiespumpen. Beides wäre möglich.


    Wenn ich ein Gewicht runter lasse merkt man es sinkt auf den Boden und nach paar Sekunden leicht ein. Es ist dann etwas schwerer wieder hoch zu ziehen. Denke es versinkt im Sand ganz leicht.


    Was wäre denn jetzt bei dieser Bodenbeschaffenheit das nächste geeignetste Werkzeug?


    Grüße Herbert

  • Körnung 0,5 und mehr. Mit Messschieber gemessen.

    Gut gemeint, aber wenig aussagekräftig.

    Entweder siebt man das Bohrgut mit Normsieben oder man streuselt getrocknetes Bohrgut auf mm-Papier, fotografiert es und wertet eine vergrösserte Darstellung aus. Muster dazu in der Galerie.

    Was wäre denn jetzt bei dieser Bodenbeschaffenheit das nächste geeignetste Werkzeug?

    Plunscher oder Kiespumpe. Dem Anfänger wäre eine Kiespumpe zu empfehlen.

    BTW: Liest Du eigentlich auch andere Artikel hier im Forum? Die Vorgehensweise einer Bohrung mit Wahl des Ventilbohrers sowie die Auswertung des Bohrgutes wurde schon zig mal beschrieben.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ja natürlich lese ich auch die anderen forenbeiträge und versuche mich als Anfänger so durch zu hangeln. Nun bin ich doch wieder am verzweifeln ich bin jetzt bei 5,10m und hole seit 2 Tagen via Kiespumpe nur Wasser raus. Ich schätze es liegt ein großer Stein unter dem Rohr, da es seit Tagen nicht geregnet hat, hatte ich gestern einen Wasserpegel von 2 bis 3 cm. Nachdem 10 Stunden warten hat sich der Wasserpegel wieder leicht erhöht auf die 2m Grenze die ich seit Anfang an habe.

    Ich bin jetzt durch die lehmschicht durch und auch durch Kies und viel Sand und nun der Stein.

    Heute Abend wird Bericht top das vorwärts gehen bzw abwärts.


    Grüße Herbert

  • Heute Abend wird Bericht top das vorwärts gehen bzw abwärts.

    ?

    Leider nicht ganz verständlich, was Du damit sagen möchtest.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

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  • Na sowas. Da hat mir die Auto Korrektur was falsches dargestellt.


    Ich wollte damit mitteilen, dass ich heute Abend Rückmeldung gebe.


    So dass Ergebnis zum heutigen Tag. Unter dem Rohrbereich liegt eine große Steinplatte.

    Es handelt sich um 8cm starken Granit. Den habe ich zertrümmert und teilweise schon hoch geholt.


    Damit ich den Stein besser sehen konnte wollte ich das leer pumpen. Ging aber nicht, ich habe 25 min abgepumpt. Sauberes klares Wasser und es gab kein Ende. Somit aufgegeben und den Stein zertrümmert mit Meisel.

    Habe das Rohr paar cm angehoben da das Rohr auf dem Stein aufliegt um somit den Stein unter dem Rohr weg bringen.

    Versucht zu Bohren, keine Chance. Die Tage wird wieder mit meiner selbst gebauten Kiespumpe Faustgroße Steine bzw Granit Stücke hoch holen. Unfassbar was ein Aufwand. Aber jeder wie er will. Ich geh weiter runter.


    Wünsche einen schönen Abend

  • So. Unglaublich aber ich bin bei 7m angelangt und habe seit seit langem Kies und nur noch Wasser und bereit das untere Stück mit dem Quellzeug zu füllen und zu pressen.


    Ich habe nun viele Beiträge gelesen. Manche behaupten es muss im Nylonstrumpf andere schreiben einfach runter damit und mit Gewicht pressen.


    Was hat vor und Nachteile? Das wäre Mal interessant zu wissen.

    Und wie lange braucht das zum quellen so Menge 5kg?

  • und habe seit seit langem Kies

    Das ist keine Längenangabe.


    bereit das untere Stück mit dem Quellzeug zu füllen und zu pressen.

    Du arbeitest doch mit einem Arbeitsrohr, oder?

    In das Arbeitsrohr wird das Brunnenrohr mit Filterrohr und Sumpfrohr hineingestellt und unten verschraubt. Da wird kein "Zeug" hineingeschüttet.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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