Einschätzung ob Gartenbrunnen - Bohrung sinnvoll bzw. möglich ?

  • Hallo,


    mein name ist peter komme aus dem fränk. seenland und ich bin neu hier . Ich möchte seit längerer zeit einen brunnen für die garten bewässerung , bohren bzw. bohren lassen !


    Nun habe ich eine Antwort vom wwa erhalten wo ich mir aber nicht ganz sicher bin ob :


    1) es verwaltungstechnisch ein nicht zu großer aufwand wird ?


    2) es überhaupt grundwasser gibt ?


    3) eine gefahr für die umliegenden gebäude besteht ?



    die anfrage vom wwa :



    auf dem Grundstück Flurnummer x/x der Gemarkung xx, OT xx der Gemeinde xx stehen noch ca. 13 m Amaltheenton (Grundwasserstauer) an. Darunter folgen ca. 5 m Arietensandsteine. Ab 18 m Bohrtiefe wird der Feuerletten erwartet, der keinesfalls mehr erbohrt werden darf.

    Da der Amaltheenton eine 13 m mächtige Deckschicht über dem Arietensandstein ist, wird im Arietensandstein voraussichtlich gespanntes Grundwasser erschlossen. Folglich wäre eine solche Bohrung nicht im Anzeigeverfahren (nur oberflächennahes ungespanntes Grundwasserstockwerk) möglich.

    Im Wasserrechtlichen Verfahren (kostenpflichtig) könnte grundsätzlich unter Auflagen einer Bohrung bis zum Erreichen des Feuerlettens (in 18 m Tiefe erwartet) aus wasserwirtschaftlicher Sicht zugestimmt werden. Für die spätere Grundwasserentnahme muss dann nach Vorliegen aller Daten ein 2tes Wasserrechtliches Verfahren für die Entnahme durchgeführt werden.



    für antworten vorab danke peter


    (p.s. ich hoffe ich habe es richtig eingestellt)

  • es verwaltungstechnisch ein nicht zu großer aufwand wird ?

    Der Aufwand wurde Dir geschildert, ob dieser Dir zu gross ist, musst Du selbst entscheiden. Eine Bohrung wird nur durch eine Fachfirme möglich sein.


    es überhaupt grundwasser gibt ?

    anscheinend ja, gespannt.


    eine gefahr für die umliegenden gebäude besteht

    Bei einer professionell durchgeführten Bohrung wohl kaum.


    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • naja, 2 u 3 könnte ich mir vorstellen , aber zu 1 keine genaue vorstellung , der brunnenbauer hats kurz überflogen, hörte sich aber auch nicht ganz sicher an !


    darf ich bis 10m mit einer normalen bohranzeige bohren oderbrauche ich immer das 2te (aufwendige verfahren ) ?


    danke

  • der brunnenbauer hats kurz überflogen, hörte sich aber auch nicht ganz sicher an !

    Pkt. 1 ist eigentlich eindeutig. Da sollte ein Fachbetrieb keine Fragen haben.



    darf ich bis 10m mit einer normalen bohranzeige bohren oderbrauche ich immer das 2te (aufwendige verfahren )

    Das solltest Du die zuständige Behörde fragen. Aber was willst Du mit einer Bohrung, die durch Ton führt und vor allem, die in Ton endet?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • deswegen bin ich hier im forum weil es mir keiner richtig beantworten kann und anscheinend auch niemand möchte !


    ich würde einfach nur gerne wissen wie weit man ca. bohren müßte bez. der bohrkosten und

    was der antrag fürs grundwasserentnahme-verfahren kosten würde bzw. ob auch noch folgekosten kommen ( untersuchungen usw ).


    danke peter

  • All Deine Fragen sind regional sehr unterschiedlich zu beantworten.

    Wie weit Du bohren musst, wurde Dir bereits von der Behörde mitgeteilt. Die Bohrkosten erhälst Du durch Kostenvoranschläge der Firmen, die sich innerhalb Deutschlands zwischen ca. 80,-€ und 250,-€ /m bewegen (netto).

    Folgekosten nach dem genehmigten Brunnenbau dürften, bei einwandfreier handwerklicher Arbeit, nur die Stromkosten sein.

    Es sei denn, dass Deine Untere Wasserbehörde Kosten für die Entnahme des Wassers erhebt. Woher soll ich das wissen, wenn Du noch nicht einmal Deinen Bohrort angibst.

    Aber diese Fragen kann Dir auch nur die Behörde beantworten, denn woher soll ich die verschiedensten, regional sehr unterschiedlichen Bestimmungen kennen?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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