Planung Bohrbrunnen neu

  • Hallo liebe Leutz,


    ich plane einen Bohrbrunnen DN110. Grundwasser ist bei etwa 11m zu erwarten. Ich möchte selbst bohren. Nun treibt mich die Frage um, wie realistisch es ist, mit einem Erdbohrer per Hand auf die erforderlichen 11-12m zu kommen (bei wahrscheinlich durchschnittlichem Bohrgrund). Das Gestänge wird ja mit zunehmender Tiefe nicht nur schwerer sondern wird auch immer mehr vom Lot abweichen, bzw. einen Bogen machen und so das Ganze immer mehr erschweren. Kann vielleicht auch jemand seine "Rekorde" im Bohren mit Erdbohrer posten. - Weiteres Vorabreiten mit der Kiespumpe ( 3-4m) käme ja dann auch noch dazu.... Vielen Dank im Voraus auf erhellende Antworten!

  • bei wahrscheinlich durchschnittlichem Bohrgrund

    Was ist durchschnittlicher Bohrgrund?


    sondern wird auch immer mehr vom Lot abweichen, bzw. einen Bogen machen und so das Ganze immer mehr erschweren

    Das trifft nicht zu. Wenn man ohne Erfahrung einen Spiralbohrer mit genügend langen Wendeln nimmt, sollte es eigentlich keine Probleme geben.

    Man muss da nicht draufdrücken, das Eigengewicht reicht, also geringer Vorschub.


    vielleicht auch jemand seine "Rekorde"

    Das ist Blödsinn, da sehr bodenabhängig.

    Weiteres Vorabreiten mit der Kiespumpe ( 3-4m)

    Was soll das bedeuten? "Vorarbeiten"? Die Längenangabe ist nicht realistisch. Je nach Bodenverhältnissen und gewünschter Fördermenge muss man so 6 -10m Tiefe mit der Kiespumpe ab Grundwasserspiegel abteufen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Vielen Dank an KG49 für die erste Antwort, vorarbeiten=abteufen; durchschnittlicher Bohrgrund heißt, das lt. Schichtenverzeichnis keine dramatischen Tonschichten oder grober Kies/Steine zu erwarten sind.

  • Na, dann frisch ans Werk!

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Nun stellt sich mir (nach Drüberschlafen) doch noch die Frage ob Geschiebeton und Geschiebemergel "durchschnittlicher" Bohrgrund sind, oder zu erwarten ist , dass ich mich einfach nur dran abarbeite und ausser körperlichem Workout keine Erfolg mit meinem Brunnenloch haben werde … der geplante Brunne soll so etwa 150m vom beigefügten Bohrprofil entfernt erstellt werden und ich bin etwa auf 12-13m überm Meeresspiegel. Vielleicht hat ja kg49 dazu noch ne fundierte Meinung:)

  • der geplante Brunne soll so etwa 150m vom beigefügten Bohrprofil entfernt erstellt werden

    Da sich die Untergrundzusammensetzung bereits nach wenigen Metern gravierend ändern kann, besteht wirklich nur die Möglichkeit mit einer Probebohrung, exakte Aussagen zu treffen.

    Die körperliche Anstrengung erspart das Fitnessstudio und die finanziellen Ausgaben halten sich ebenfalls in Grenzen, da Brunnenbau von Jahr zu Jahr mehr Interessenten findet und spätestens zur nächsten Saison lassen sich Ausrüstungsgegenstände recht leicht wieder veräussern.

    Solange keine Steine im Weg sind oder harter Lehm bzw. Ton, sollte sich der körperliche Einsatz, bei richtiger Wahl der Werkzeuge, in Grenzen halten.

    Nur DN 110 gefällt mir gar nicht, das hört sich doch stark nach KG-Rohr an.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Vielen Dank für die Antwort - und keine Sorge , es soll schon Brunnenrohr mit TNA werden. Den Durchmesser muss ich noch mit der zu installierenden Pumpe (wahrscheinlich Membranpumpe) abstimmen. Der Brunnen ist halt "nur" zur Garten/Rasenbewässerung gedacht - ohne exorbitante Entnahmemengen.

    Gruss SolidGreen

  • ließ mal meinen thread das waren knapp 10 Meter geschiebemergel. Insgesamt 14m bohrtiefe Busse das kiespumpen losging. Dann weist du was dir blüht. Ist aber machbar und ich würde es wieder machen

  • Vielen Dank an FlorianF für den Hinweis, hab mir grad deinen Thread reingezogen ….. Respekt für deine Leistung - ich werd dir trotzdem nacheifern - der Materialaufwand/-Gerätschaft ist ja dann doch größer als ich dachte. Es gibt aber im Moment nich mal vernünftige Bohrer bei Erdbohrer zu kaufen. Muß also noch a bisserl warten. Gruss und GlückAuf

Brunnen selber bauen