Stromsparende Pumpe gesucht

  • Hallo,


    ich weiß nicht genau ob ich hier im Forum richtig bin, wenn aber jemand Ahnung von Pumpen hat dann wohl ihr :)

    Ich bin auf der Suche nach einer Stromsparenden pumpe zum bau einer Handwaschstelle und Gartenbewässerung. Stromsparend deshalb weil die Pumpe via Solar betrieben wird.


    Ich stehe nun vor folgender Situation: Eine Zisterne im Boden Erdoberfläche bis Zisternenboden sind ca 2,5 Meter dazu kommt noch der Höhenunterschied bis zur Entnahmestelle von rund 1-2 Meter.

    Die Pumpe sollte am besten automatisch mittels Druckschalter an gehen wenn ich Wasser entnehme.


    Nun zu meinen Problem. Ich habe leer rohre unterirdisch allerdings Bau-bedingt nicht unter Frosttiefe. Dh ich muss die Leitungen im Winter leeren. Geplant ist die Leitung als Spiralschlauch in 1 Zoll auszuführen.


    So das sind die Rahmenparameter nun zum eingemachten:


    Meine Idee war nun in Variante A eine Tauchpumpe zu installieren und ein Druckschalter nachzurüsten gefunden habe ich dieses Modell hier:

    https://www.ebay.de/itm/300-Wa…8fdf77:g:0JAAAOSwpHpbKjW0

    Nur welchen Druckschalter und wie bzw wo anschließen?


    In der Variante B ein Hauswasserwerk mit 2 Liter Tank folgende Modell:

    https://www.ebay.de/itm/Hauswa…4b6837:g:kc0AAOSwtQZbdUif

    Hier würde ich ein Rückschlagventil ergänzen.


    Nun zu meinem eigentlichen Problem. Wie entleere ich die Leitung von Zisterne zu Entnahmestelle? Mein Tankdom ist keine 30 cm breit und das wäre jedes mal eine Fischerei an das Ventil zu kommen.

    Gibt es hierfür eine einfachere Variante?


    In beiden fällen sollte die Leitung möglichst einfach entleert werden.


    Welche der Pumpenvarianten würdet ihr Empfehlen? Oder gibts sogar noch was besseres? Mein Budget liegt so um die 100 Euro. Mega Wassermengen brauch ich nicht.


    Die größte entmahne wird zum Rasen bewässern sein dies erfolgt über die Woche ein Teilabschnitten.

    Wenn die Pumpe in einer Stunde rund 1000 liter schafft reicht das alle mal. Ansonsten läuft Sie 20 Minuten länger ;)

    Geplant ist eh noch eine Automatische Bewässerung, weswegen ich auch den Druckschalter brauche das ich nachts für 20 min Wässere und das statt 1 mal die Woche dafür Täglich. Das ist aber Zukunftsmusik ;) Erst mal muss mein Pumpen/Leitungs Problem gelöst sein.


    EDIT: Für eine Automatische Bewässerung könnte ich in variante 1 noch ein Trockenlaufschutz nachrüsten:


    https://www.ebay.de/i/30324403…tMojR-hpPUkBoCbcMQAvD_BwE


    Wenn es je so weit kommen sollte wäre denke ich auf jedenfall Sinnvoll. Sofern sich so was überhaupt integrieren bei verlinkter Pumpe

  • Toll, fast eine Seite Text. Aber zur elektrischen Leistung, die zur Verfügung steht, kein Wort.

    Ob eine Pumpe für den vorgesehenen Zweck geeignet ist, entscheidet der berechnete Arbeitspunkt und die Pumpenkennlinie. Alles andere, gerade wenn eine Pumpe mit geringer elektrischer Leistung eingesetzt werden soll, ist Stochern im Nebel.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Toll, fast eine Seite Text. Aber zur elektrischen Leistung, die zur Verfügung steht, kein Wort.

    Ob eine Pumpe für den vorgesehenen Zweck geeignet ist, entscheidet der berechnete Arbeitspunkt und die Pumpenkennlinie. Alles andere, gerade wenn eine Pumpe mit geringer elektrischer Leistung eingesetzt werden soll, ist Stochern im Nebel.

    Gruss

    kg49


    Die Pumpe soll Maximal 300 Watt haben zur not wenn nicht anferst möglich auch 400/500 Watt. Mehr aber nicht.

    Ich könnte dir jetzt nochmal eine Seite Text schreiben wieso weshalb warum.

    Aber gerade bei Wöchentlicher Bewässerung ist der Strombedarf, durch die längere Laufzeit, auf einmal zu hoch und die Akkus werden zu tief entladen. Ich habe noch weitere Verbraucher wie Licht, Kühlschrank, etc.

    Das hab ich extra mal aus dem Text gelassen. Zur Orientierung würde ich mal bevorzugt angeben 300 Watt ggf auch bis zu 500 wenn es hier was passendes gibt.


    Und was ist der Berechnete Arbeitspunkt und die Kennline?


    Ich habe nur die Daten wo dort stehen, die Ansaughöhe würde mit 3,5-4,5 Meter noch passen 8 m schafft das Wasserwerk laut Angabe.


    Meine bevorzugte Pumpe wäre ja die

    Grundfos SCALA2 3-45 AKCCDE


    Klein kompakt leise, integrierter Trockenlaufschutz aber auch weit auserhalb von meinem Budget.

  • Ich könnte dir jetzt nochmal eine Seite Text schreiben wieso weshalb warum.

    Warum Du diese Leistung wählst, ist nicht so interessant, aber die Höhe der max. zulässigen Leistung. Eine Begründung dafür ist nicht erforderlich, sonst hätte ich danach gefragt.

    Und was ist der Berechnete Arbeitspunkt und die Kennline?


    Ich könnte Dich jetzt an das Forenarchiv verweisen, das dies grundlegende Begriffe bei der professionellen Pumpenauswahl sind. Gerade wenn "auf Kante" genäht wird, ist eine sorgfältige Dimensionierung wichtig.

    Da Du anscheinend zu den Themen noch nicht allzuviel gelesen hast, stelle ich die erforderlichen Informationen hier ein:


    Pumpenkennlinie


    Betrachtet man Pumpen im Baumarkt oder online im Netz, so fällt einem auf, dass sich auf dem Typenschild oder bei den technischen Angaben zwei Werte befinden, die anscheinend die Eigenschaften der Pumpe beschreiben: Eine Druckangabe und eine Wassermengenangabe.


    Z.B. kann man lesen 5 Bar / 3000L/h

    Da 10m Wassersäule einen Druck von ca. 1 Bar hat, werden die Drücke häufig auch in Höhenangaben angegeben, d.h. es kann auch stehen: 50m / 3000L/h.


    Man könnte jetzt annehmen, dass die genannten Daten die Eigenschaften der Pumpe beschreiben, also 3000L/h bei einem Druck von 5 Bar gefördert werden. Ein folgenschwerer Irrtum!


    Es ist leicht einzusehen, dass eine Pumpe ihren höchsten Druck hat, wenn der Pumpenausgang verschlossen ist, also die Fördermenge 0L/h beträgt.

    Genauso ist es nachvollziehbar, dass die höchste Wassermenge gefördert wird, wenn der Pumpenausgang offen ist, also kein Schlauch angeschlossen ist. Ist der Ausgang offen, kann dort kein Druck aufgebaut werden, also liegen dort 0 Bar an.


    Diese zwei Zustände nennt man auch Betriebspunkte. Sie entsprechen kaum dem praktischen Betrieb.

    Aber genau diese zwei Betriebspunkte werden bei Pumpen angegeben, also die maximal mögliche Fördermenge und der maximal auftretende Druck. Beide können nie zusammen auftreten!


    Zwischen beiden Betriebspunkten sind unendlich viele Kombinationen möglich.

    Man kann sich das so vorstellen, als ob die Pumpe aus dem Eingangsbeispiel (50m/3000L) in einem Teich neben einem 60m hohen Turm stehen würde.

    Lässt man die Pumpe frei laufen, so fördert sie 3000L/h, ihr Druck beträgt 0 Bar.

    Schliesst man sie an einen langen Schlauch an, den man langsam am Turm hinaufzieht, so hat sie bei 10m einen Druck von 1 Bar, bei 30m von 3 Bar, bei 50m von 5 Bar und bei 60m immer noch 5 Bar. Das Wasser, das durch den Schlauch fliesst, wird immer weniger, je höher der Schlauch gezogen wird. Ab 50m fliesst überhaupt kein Wasser mehr aus dem Schlauch heraus.


    Zu jeder Schlauchhöhe gehört also ein anderer Druck und eine andere Fördermenge.

    Das sind die verschiedenen Betriebspunkte einer Pumpe. Sie werden entweder in einer Tabelle oder mit einer Kurve dargestellt. Diese Kurve nennt man Pumpenkennlinie, bei der man zu jedem Pumpendruck die dazugehörende Fördermenge bzw. zu jeder Fördermenge den dazugehörenden Pumpendruck ablesen kann.


    Ergänzend sei noch gesagt, dass einige Pumpenhersteller neben dem Maximaldruck bzw. der maximalen Fördermenge auch den Betriebspunkt angeben, bei dem die Pumpe ihren besten Wirkungsgrad hat.


    Pumpenstärke


    Wählt man ohne nähere Kenntnisse oder mit einer schlechten Beratung eine Pumpe aus, so gibt es für deren Stärke drei Möglichkeiten:


    Zu stark,

    zu schwach,

    zufällig genau richtig.


    Um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen und um eine optimale Auswahl treffen zu können, muss man zwei Werte bestimmen:

    • Die maximale Wassermenge, die die Pumpe pro Zeiteinheit liefern soll
    • Den erforderlichen Wasserdruck, der am Pumpenausgang bei der unter (1.) bestimmten Wassermenge anliegen muss.

    Am einfachsten ist dabei die Bestimmung der Wassermenge.

    Jeder renommierte Sprinklerhersteller gibt den Druck und die Wassermenge an, die für die Beregnung einer Fläche erforderlich ist. Bei unbekannten Verbrauchern kann man die Wassermenge mit Hilfe des Hausnetzes und einem Durchflussmesser (Wasseruhr) bestimmen oder auf Erfahrungswerte zurückgreifen (Eimerfüllmethode). Allerdings ist die Anschaffung einer Wasseruhr sowieso auch für später sehr nützlich.

    Unter Beachtung des Gleichzeitigkeitsfaktors erhält man nun eine bestimmte Wassermenge, z.B. 1800 L/h bzw. 1,8 m³/h.


    Die Bestimmung des erforderlichen Pumpendrucks ist etwas aufwändiger. Hier müssen drei verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

    • Druckverluste durch Höhenunterschiede
    • Druckverluste durch Wasserströmung
    • Betriebsdruck des Gerätes

    Die Druckverluste durch Höhenunterschiede bestimmt man durch den Höhenunterschied zwischen Grundwasserspiegel und dem höchsten Wasserentnahmepunkt (Die Tiefe, in der eine Tiefbrunnenpumpe hängt, spielt keine Rolle!).

    Beispiel: Grundwasserspiegel im Betrieb bei – 8m, höchster Entnahmepunkt + 13m, bezogen auf die Höhe des Brunnenkopfes bzw. dem Standort einer Saugpumpe. Daraus ergibt sich ein Höhenunterschied von 21m, was einem Druckverlust von 2,1 Bar entspricht.


    Druckverluste durch Wasserströmung bestimmen sich aus dem Querschnitt und Länge des Steig- (Ansaug-) rohres der Pumpe sowie aus Querschnitt und Länge der Verteilerleitungen.

    Die Berechnung ist so komplex, dass man diese nicht selbst durchführt, sondern auf Tabellen oder Berechnungprogramme zurückgreift. Z.B. www.druckverlust.de/onlinerechner .

    Hierbei muss nur beachtet werden, dass grundsätzlich der Innendurchmesser des Rohres eingegeben werden muss. Gerade bei PE Rohren führt das immer wieder zu Missverständnissen. PE 40 hat halt 32mm Innendurchmesser.

    Hat man Leitungen mit verschiedenen Durchmessern, so müssen diese einzeln berechnet und die Einzeldruckverluste am Schluss addiert werden.

    Zu den Druckverlusten der Leitungen kommen dann noch Druckverluste von Rückflussventilen, Wasseruhr, Filter, Presscontrol, Schieber, Hähne etc. hinzu. Hier kommt es auf Anzahl und Querschnitt an. Meistens kommt man mit einer Pauschalannahme von 0,5 – 1,5 Bar aus.


    Der Betriebsdruck des Gerätes (Sprenger etc.) steht im Datenblatt oder kann beim Hersteller angefragt werden.


    Diese Drücke von der Höhendifferenz, dem Strömungswiderstand und dem Betriebsdruck des angeschlossenen Gerätes werden addiert, z. B. erhält man 5,7 Bar.


    Kürzt man

    den Druck der Höhendifferenz mit PH

    den Druck des Strömungswiderstandes mit PS

    den Betriebsdruck eines Gerätes mit PB

    und den Druck des Arbeitspunktes mit PA

    ab, so gilt folgender einfacher Zusammenhang:


    PH + Ps + PB = PA


    Mit der im Beispiel angenommenen max. erforderlichen Wassermenge von 1,8m³/h erhält man jetzt den Arbeitspunkt der gesuchten Pumpe: 5,7 Bar / 1800L.


    Für diesen berechneten Arbeitspunkt ist jede Pumpe geeignet, deren Pumpenkennlinie genau durch diesen Punkt läuft.

    Man muss also bei Pumpen, die man aussuchen oder vergleichen will, die Pumpenkennlinien anschauen, ob sie (in etwa) durch diesen Punkt laufen.


    Oft geben Pumpenhersteller bei ihren Pumpenkennlinien einen Bereich an, in dem die Pumpe einen guten Wirkungsgrad hat. Dieser Bereich wird häufig durch zwei senkrechte Striche in der Pumpenkennlinie gekennzeichnet. Man sollte Pumpen bevorzugen, bei denen der berechnete Arbeitspunkt innerhalb dieses Bereiches liegt.


    Zuletzt darf man nicht vergessen sicherzustellen, dass der Brunnen überhaupt in der Lage ist, die berechnete Wassermenge zu liefern.


    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ok ganz schön heavy das Thema.


    Aber ich spezifiziere meine Aussage zur Leistung nochmal:

    Ich habe ca 1500 Watt Spitzenleistung zur Verfügung die Pumpe darf aber pro Stunden ich mehr wie 500 Watt verbrauch haben. Da es faktisch keine Pumpen gibt so mit halb oder viertel Gas laufen bleibt defakto nur eine Pumpe mit ca 500 Watt.


    Ich habe mal im Druckrechner die Daten eingegeben 25 mm Rohr (1 Zoll). Ergibt bei 30 Metern und 1000 l/h ein Druckabfall von 0,05 Bar. Gehen wir von einem Höhenunterschied von 5 Metern +1 m Reserve aus. Macht 0,6 Bar. Dh Insgesamt haben wir 0,65 Bar Druckverlust.


    Wenn ich nun noch die Pauschale für Anschlussstücke und Co nehme (alles 1 Zoll Innendurchmesser wenn möglich).


    Ergibt sich ein Druckabfall von 1,15 Bar.


    Der Impulsregner von Gardena wirft bei 2 Bar ca 6-8 Meter weit und hat ein Durchfluss von 620l/h


    Dh an meinem Regner müssen 2 Bar anliegen. Dh die Pumpe muss insgesamt 3,15 Bar schaffen und bei dem Druck noch 620l/h fördern.


    Ist das nun so weit korrekt?


    Das verlinkte Hauswasserwerk schafft 3,5 Bar und 2100l/h vermutlich bei 0 Bar nur wieviel schafft es bei 3,5 Bar?


    Welche Pumpe wäre nun zu Empfehlen?


    Ich würde sogar noch etwas mehr wie die 1,15 Bar Druckabfall zugrunde legen eher 2 Bar dann bin ich ganz sicher nicht zu schwach dran.


    Dh meine Pumpe sollte bei 4 Bar gerundet 650l/h liefern können.


    Gibt es so was überhaupt in meinem Budget?


    EDIT:

    Ich hab gerade von Alko eine JetPumpe angeschaut 580 Watt bei 3,3 Bar fördert die nicht mal 1/3 der geforderten Menge.

    Und die Kärcher mit 800 Watt bringt bei 2,5 Bar die 100l.


    Ist mein Denkansatz korrekt das die Pumpe 4 Bar bringen muss um 2 Bar Druckverlust auszugleichen so das noch 2 Bar am Regner anliegen?

  • Ist mein Denkansatz korrekt das die Pumpe 4 Bar bringen muss um 2 Bar Druckverlust auszugleichen so das noch 2 Bar am Regner anliegen?

    Richtig.

    Ich hoffe, die Rechnung hat Dir vor Augen geführt, dass Dein Vorhaben praktisch undurchführbar ist.

    Du brauchst Druck, den bekommst Du, aber nicht mit der gewünschten Wassermenge.

    Für spezielle Details musst Du Dich nach Pumpenangeboten mit Pumpenkennlinien umschauen. Angebote ohne Pumpenkennlinie sind sowieso meistens irgendwelche "Chinakracher".

    Es gibt spezielle Pumpen für den Solarsektor. Nur musst Du bei guten Pumpen ein nach oben offenes Budget haben.

    Falls Du sowas suchst, wären die Solarforen der richtige Fundort.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Es gibt spezielle Pumpen für den Solarsektor.

    Die sind unbezahlbar 1000 Euro Aufwärts. Mit welchem Budget müsste ich den rechnen?

    Wenn ich die Kennlinie von der Scala 2 Richtig gelesen habe schafft diese bei 4 Bar die 1000l/h


    Grundfos ist von haus aus aber keine günstige Marke. Gibt da evtl etwas günstigere Alternativen oder zur not was gebrauchtes?

  • Wenn ich die Kennlinie von der Scala 2 Richtig gelesen habe

    Ich habe sie nicht vor mir, die Kennlinie. Und einen Link habe ich in Deinem Post nicht gesehen.

    Mit welchem Budget müsste ich den rechnen?

    Ich beschäftige mich mit Brunnenbau und Pumpendimensionierungen. Eine aktuelle Marktübersicht liegt mir nicht vor.

    Es gab jedoch mal hier zwei Threads zu diesem Thema. Einer hatte über AliBaba für ca. 150 € eine recht ordentliche Solarpumpe gekauft.

    Man muss dann halt mal (u.U. stundenlang) in verschiedenen Foren recherchieren, um passende Pumpen zu finden.


    oder zur not was gebrauchtes?

    Ich habe wirklich keine Übersicht über den Gebrauchtmarkt von Pumpen.

    Da aktiviert man in der Bucht oder den Kleinanzeigen einen Suchauftrag und schaut, was so in 4 Wochen reinkommt.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ich habe gerade bei T.I.P folgende Pumpe gefunden:


    https://tip-pumpen.de/produkt/…serautomat-hwa-3000-inox/


    Dort schreiben sie Wassermenge am Beregner 600l/h und druck am Berenger 2 Bar dann darf die Maximale Ansaughöhe 5 Meter betragen.

    Das würde ja eigentlich auf meine Anforderung passen. Motorleistung 550 Watt.


    Wenn die Angaben Stimmen müsste ich meine Beregner mit 1 Zoll ansteuern wegen des Druckverlustes dann hätte ich aber ungefähr die Geforderten werte oder nicht?


    Hier noch der link zur Grundfos:

    https://de.grundfos.com/products/find-product/scala2.html

  • Ok also ich bin jetzt nochmal in mich gegangen und hab die Anforderung berechnet:


    Ich habe 25 Meter 1 Zoll und ca 10 Meter 3/4 Zoll bis zum Beregner. Dh ein Druckverlust von 0,12 Bar.


    Mein Tank ist nur 160 cm Hoch ich meine ich habe 50 cm Erdüberdeckung macht 2,1 Meter runden wir wenigsten hier zur Sicherheit auf 2,5 meter auf.


    Ergibt ein Druckverlust von 0,25 Bar.

    Nun muss das Wasser den Hang hoch. Ich weiß das ich von der Entnahmestelle bis zum ende der Terrasse exakt 60 cm Höhenunterschied habe. Danach wird das Gelände flacher den genauen unterschied müsste ich nochmals messen ich tippe aber auf nochmals ca 60 cm.


    Also 1,2 Meter insgesamt. Also nochmals rund 0,12 bis ca 0,15 Bar.


    Damit würde sich ein Druckverlust von 0,52 Bar bis zur Pumpe ergeben. Der Beregner steht dann noch ca 1 Meter über der Pumpe also nochmal 0,1 Bar. Somit hab ich gesamt 0,62 Bar Druckverlust.


    Die Leitung soll durchgängig bis zu Pumpe mit einem Rückschlagventil sein. Ebenso die Leitung bis zum Beregner (Hier nehme ich ansonsten noch 1 Zoll).


    Dann würde doch eine Pumpe ausreichen die bei 3 Bar ca 650 l/h liefert oder nicht?


    Wenn ich die ganzen großzügigen Reserven raus lasse. Das würde mein Pumpenangebot enorm erhöhen. Die Tipp kostet 100 Euro inkl Steuerung.


    Wäre es dann realistisch zu sagen für 150 Euro müsste ich eine Pumpe bekommen die ein Tick besser ist und was taugt?


    Stimmt meine Rechnung so weit oder hab ich noch irgendwo ein Denkfehler? Wenn nein mach ich mich mal auf die Suche nach entsprechenden Pumpen.


    Dann bliebe aber noch mein Problem von Anfangs (wenn z.B. es die Tipp wird). Wie entleere ich die Saugleitung am besten auf den Winter hin?

  • Schau mal bei der Fa. dug gmbh.de Dort bist du gut aufgehoben!

    Cool die scheinen echt was zu haben:


    https://duggmbh.de/pumpen-308/…lussfertig-mit-kabel.html


    Die hier wäre nicht schlecht hat nur etwas zu viel Power kommt meinem Gesuchten stück aber vom Preis und den Daten sehr nahe. Bei 4 Bar 600 l/h und bei 3,4 bar 1200 l/h


    Da werde ich mal intensiver nach schauen ob sie noch was anderes haben danke für den Link !


    Die hier wäre auch interessant:


    https://duggmbh.de/pumpen-308/…kabel-und-controlbox.html


    nur wie verhindere ich das die im Tank umkippt oder wäre das egal?

  • Zu 1: Nennleistung ist bei Motoren die abgegebene Leistung.

    Zu 2: Kann in einem Tank nicht ohne Strömungsmantel betrieben werden

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ist die Nennleistung nicht gleich der Strombedarf im Betrieb? So hab ich das im Kopf. Der Anlauftstrom kann höher sein.


    Und Gibt es so Strömungsmantel einzeln zu kaufen? Die Pumpe wäre von den Daten her sehr interessant. 250 Watt und packt 1000 liter bei 3,3 bar das wären noch 0,3 Bar Reserve.

  • Strömungsmantel: Du steckst die Pumpe in ein DN 115 Brunnenrohr,länge wie die Pumpe und machst es oben dicht.

    die Pumpe zieht dann von unten Wasser und kühlt die Motoreinheit.

    Pumpe kann hängend oder liegend eingesetzt werden.

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