nie Probleme und nun Sand

  • Hallo, vielleicht habt Ihr ein paar Tips ausser neu bohren.


    Wir haben uns vor ca. 20 jahren Professionell einen Brunnen bohren lassen, DN 100, blaues Brunnenrohr ca. 10m Wasser ab 3m, unten verschlossen. Die Anzahl der Filterrohre ist unbekannt, ich denke 2 oder 3, die Schlitzweite unbekannt. Betrieben mit einer Tiefbrunnenpumpe auch die Leistung ist unbekannt ( Grundfos pumpe).


    Nun zu unser Problem, seit diesem Jahr förtdern wir extrem viel Sand aus dem Brunnen. Wir haben die Pumpe gezogen, aber dort ist nicht zu sehen. Zuletzt haben wir die Pumpe mehrere Stunden laufen lassen, damit vielleicht eine Sand Einlagerung ausgespült wird, leider auch nichts gebracht.

    An unsere Bewässerungsanlage ist ein Filter vorgeschaltet der sich innerhalb von 10min zu setzt wenn wir die Anlage nutzten wollen.


    Vielleicht hat von euch noch jemand brauchbare Tips für mein Problem.


    Gruß Balu

  • Es sind zu viele Unbekannte in der Schilderung. Filteraufbau, Pumpenleistung, Grundwasserstand während(!) der Förderung, Position (Tiefe) der Pumpe im Brunnenrohr.

    Das müsste nicht sein. Bei einer Grundfos steht die Pumpenleistung bzw. der Typ auf der Pumpe, die Tiefe des Grundwasserspiegels beim Pumpen kann man ausmessen, ebenso die Tiefe der Pumpe im Rohr. Du könntest also durchaus Informationen gewinnen und diese uns mitteilen.

    Wenn der Brunnen von einem professionellen Brunnenbauer errichtet wurde, solltest Du einen Brunnenausbauplan und ein Pumprotokoll besitzen. Ich gehe mal davon aus, dass nichts vorhanden ist. So rächt sich Nachlässigkeit bei der Auftragsvergabe.

    Du könntest jetzt mal den geförderten Sand getrocknet auf mm-Papier streuen und Fotos davon einstellen. Weiterhin könntest Du die Pumpe so hoch wie möglich hängen, drosseln und schauen, ob ab einem bestimmten Drosselwert kein Sand mehr gefördert wird.

    Natürlich uns auch die fehlenden Werte( s.o.) mitteilen.,

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ist eine Kiesschüttung gemacht worden, und so ja, die Korngrösse?


    Es kann sein dass die Kiesschüttung zu weit runter gesackt ist und ein Teil der Filterstrecke nun nicht mehr richtig beschützt wird. Es kann ein Riss im Rohr gekommen sein, der Bodendeckel hat sich gelockert...Bei guten Rohren darf so etwas nicht passieren.

    Aber irgendwo muss etwas passiert sein.

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