Membrankessel im freien und Frost

  • Guten Abend,


    ich habe einen Tiefbrunnen mit 3000 Liter Tanks als Zwischenpuffer.

    Läuft alles einwandfrei seit längerer Zeit.


    Daran sind verschiedene Zapfstellen und Bewässerungskreise angeschlossen.

    Als Pumpe habe ich eine Inox 2200 6 Bar Kreiselpumpe.

    An der Pumpe ist eine Art BRIO Nachbau verbaut.

    Dieser erkennt Durchfluss und schaltet bei 1,5 bar ein und bei Wasserstop nach ca. 5 sekunden wieder aus.


    Da wir viel Blumen gießen und öfters kleine Mengen Wasser entnehmen, möchte ich ein Membrankessel verbauen.

    Hierzu würde ich gerne einen BIHL 100L Kessel mit maximal 8 bar verbauen.


    Um diesen aber möglichst nahe nach der Kreiselpumpe zu installieren müsste dieser im freien stehen.

    Die Pumpe wird im Winter wenn Frost gemeldet ist sowieso abgebaut.


    Schadet es dem Kessel wenn ich diesem im Winter ebenfalls im Freien stehen lasse ?

    Ansonsten müsste ich ihn in unser Gartenhaus stellen, das aber ebenfalls nicht beheizt ist.

    Es wird eben später Frost geben als draußen.


    Alles weiter weg macht vermutlich keinen Sinn.

    Es wären Wege von 20-30m Leitung.

  • Um diesen aber möglichst nahe nach der Kreiselpumpe zu installieren

    Eine räumliche Nähe zur Pumpe ist nicht zwingend erforderlich.

    Schadet es dem Kessel wenn ich diesem im Winter ebenfalls im Freien stehen lasse ?

    Wenn er geleert wird nicht.


    Alles weiter weg macht vermutlich keinen Sinn.

    Das ist nicht gesagt. Dein Wasserwerk, von dem Du Dein Trinkwasser beziehst, ist auch weiter weg.

    Es wären Wege von 20-30m Leitung.

    Nur eine Frage des Leitungsquerschnittes. Wobei die Leitungen auch frostfrei verlegt werden müssen oder auch geleert werden müssen. Mit einem geschickten Gefälle aber kein Problem.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Nein die Leitungen sind zwar bei 80cm, treffen sich dann aber wieder bei mir im Pumpenhaus etc. überhalb der Erde. Also mehr oder weniger sinnlos das ganze frostfrei auszulegen.


    Also kann ich den Kessel bedenkenlos neben meine Tanks stellen.

    Ich entleere vor dem Winter diese sowieso bzw. öffne alle Deckel und Schieber sowie Ventile.

    Die Kreiselpumpe wird ja auch demontiert.


    Dann macht es auch Sinn den Kessel mit 1 Zoll Leitungen anzuschließen wenn der Rest auch 1 Zoll hat.

  • So ich habe nun den Kessel installiert und mit ca. 1,4 bar Vordruck die Membran gefüllt.

    Bei 1,5 bar Einschaltdruck.


    Doch leider habe ich nun ein anderen negativen Effekt. Mein Druckschalter (so ein billigen blauen) läuft erst bei 1,5 bar wieder an. Bis diese 1,5 bar erreich sind dauert eine gefühlte Ewigkeit. Merkt man extrem wenn man die Handbrause zum Blumengießen benutzt. Die Brause arbeitet eigentlich erst vernünftig bei 3-4 bar. Was könnte ich hier nun machen ?

    Mehr Kesselvordruck ist vermutlich auch keine Lösung. Denke das ich hier um einen anderen Druckschalter nicht herum komme oder ?

  • Erstell mal einen Blockschaltplan Deiner Anlage mit Entfernungsangaben.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Da wir viel Blumen gießen und öfters kleine Mengen Wasser entnehmen

    Das ist nur sinnvoll mit einer entsprechend grossen Hysterese möglich. Eine grosse Hysterese beinhaltet aber auch wiederum einen relativ niedrigen Einschaltdruck.

    Wenn der Einschaltdruck erhöht wird, verringert sich die Hysterese und damit das Nutzvolumen des Kessels.

    Du musst entscheiden, was Dir wichtiger ist und einen für Dich sinnvollen Kompromiss finden.

    Das einfachste wäre, den Vordruck des Kessels zu erhöhen, was, wie gesagt, das Nutzvolumen verringert.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ja ok das ist mir eigentlich schon klar.

    An der Physik ändert man nix. Das heißt wenn ich mich zwischen 4-6 bar bewegen möchte muss ich den Vordruck knapp unter 4 bar wählen. Habe dabei nur ein kleineres Nutzvolumen vom Kessel.


    Ein anderer Druckschalter der bereits ab 3-4 bar Einschalten kann wäre aber der gleiche Effekt oder ?

    Das hatte ich damals schon überlegt den neuen Brio Top zu nehmen.

    1,5 bar ist eben leider sehr wenig für mein Bedarf. Der Kessel verschlimmert das ganze nur und es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis die 1,5 bar erreicht sind.

Brunnen selber bauen